Spielberichte
|
12. Juni 2010
S p i e l b e r i c h t 26. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Markersdorf 3:3 (1:2)
Matchpatronanz:
Obmann Peter Ossmann mit Verkaufsleiter Fritz Gruber von der Firma Opel Öllinger vor dem Spiel gegen Markersdorf
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Vanhara Marcel - Grgic Sinisa - Forster Stefan Forster Florian - Bernkopf Matthias - Spring Christian - Simek Petr Zefi Pren – Ginner Michael
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Rafetseder Patrick; Kreuzer Patrick; Dusika Denis;
Austausch: Rafetseder Patrick für Ginner Michael (46. Min.); Schnabler Patrick für Forster Stefan (60. Min); Rafetseder Patrick für Forster Florian (75. Min);
Schiedsrichterteam: Vit Gerhard; Petermann Karl;
Torfolge: 1:0 (25. Min.); 1:1 (39. Min.) Eigentor; 1:2 (44. Min.); 1:3 (46. Min.); 2:3 (60. Min.) Zefi Pren; 3:3 (75. Min.) Spring Christian;
Kurzbericht:
Nach der tollen Vorstellung und dem erstmaligen Sieg in Kilb, der mit 4:2 deutlich ausfiel und den Vorstoß in der Tabelle auf Platz 2, wollten wir im letzten Heimspiel gegen Markersdorf den Vizemeistertitel fixieren. Dazu musste wohl ein Sieg her, der gegen die abstiegsgefährdeten Markersdorfer alles andere als leicht werden würde. Vor allem auch auf Grund der letzten Ergebnisse der Gäste, die kein Spiel verloren hatten, erwartete uns keine leichte Ausgangsposition. Im Herbst mussten wir uns nach schwacher Vorstellung klar mit 3:0 geschlagen geben. Auch diese Scharte wollten wir im letzten Heimspiel ausbessern und uns vom Publikum mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Sommerpause verabschieden. Mit der Startelf von Kilb begann Trainer Manfred Kloibmüller. Nach abwechslungsreichem Spiel und einem zwei Tore Rückstand konnten wir noch ausgleichen und das Spiel endete 3:3. Da der unmittelbare Verfolger Kilb in Petzenkirchen klar 3:0 verlor konnten wir uns über Platz 2 in der Endtabelle der Gebietsliga West und der besten Platzierung von Mauer seit dem Aufstieg freuen. Bei brütender Hitze versuchten die Markersdorfer das Spielgeschehen zu übernehmen und hatten leichte Vorteile im Ballbesitz. Allerdings kamen Sie zu keinen nennenswerten Torchancen und versuchten sich mit Schüssen aus der Distanz, die allerdings alle klar ihr Ziel verfehlten. Die erste Topchance ergab sich für die Markersdorfer in Minute 19 nach einem Freistoß, bei dem zwei Spieler am hinteren Fünfereck frei zum Kopfball kamen, allerdings den Ball neben das Tor setzten. Zwei Minuten später zeigte sich erstmals unsere Mannschaft gefährlich vor dem Gästetor. Nach einem schönen Angriff über rechts durch den wieselflinken Petr Simek kam der Ball zur Mitte zu Kapitän Christian Spring, der allerdings zu lange mit dem Abschluss zögerte und die Gästeabwehr konnte klärten. Doch einige Minuten später kamen wir doch zum Führungstreffer. Michael Ginner bekam den Ball, überspielte noch einen Verteidiger und zog aus rund 25 Metern ab. Der Ball wurde noch ein wenig abgefälscht und die Fußabwehr des Markersdorfer Schlussmannes kam zu spät und es stand 1:0. Mit der Führung im Rücken ergaben sich für die Markersdorfer noch weniger Möglichkeiten, da unsere Defensive gut stand und die Angriffsversuche bereits im Keim erstickte. Ein dummes Eigentor stellte den Gleichstand her. Bei einer Hereingabe in den Strafraum verfehlte unser Verteidiger den Ball, Tormann Stefan Fröhlich wollte abschlagen und schoss den Ball auf den Rücken von Stefan Forster, von wo er den Weg ins eigene Tor fand. Und es kam noch dicker. Eine Minute vor der Pause stand es nach einem Corner und einem schönen Fallrückzieher auf einmal 1:2. Zur Pause stellte Trainer Manfred Kloibmüller um und brachte mit Patrick Rafetseder frisches Blut in die Offensive. Mit dem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit spilete sich Patrick über die rechte Seite in Richtung Strafraumgrenze, wurde dort gefoult, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen und im Gegenzug stellten die Gäste aus abseitsverdächtiger Position mit einem Schuss ins lange Eck auf 1:3. Unsere Burschen zeigten Moral, wollten sich keinesfalls geschlagen geben und versuchten dem Spiel noch eine Wende zu geben. Das heiße Wetter schlug um und es begann zu regnen und Sturm kam auf. Unsere Burschen ließen sich von den neuen Gegebenheiten nicht beirren und kamen nach einer Stunde durch Pren Zefi zum Anschlusstreffer. Er bekam den Ball rund 20 Meter vor dem Tor, überspielte noch einen Markersdorfer Verteidiger und sein scharfer Schuss zischte ins untere Eck. Beflügelt vom Anschlusstreffer übernahmen wir klar das Spielgeschehen und die Gäste kamen zu einigen Konterchancen, die von unsere Defensive unterbunden wurden. Auf der Gegenseite kam Petr Simek über die Außenbahn mit seiner Schnelligkeit immer besser zur Geltung und konnte immer wieder nur durch Fouls gestoppt werden. Einer dieser Freistoßchancen führte in Minute 75 zum Ausgleich. Kapitän Christian Spring legte sich den Ball aus halbrechter Position rund 25 Meter vor dem Tor auf. Mit seinem gefürchteten linken Fuß versenkte er den vom starken Wind etwas beeinflussten Ball mit einem scharfen und kontrollierten Schuss ins obere kurze Eck zum umjubelten Ausgleichstreffer. In der Schlussphase hatten wir noch einige starke Momente und Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Die beste hatte Petr Simek, der bei seinem Versuch den Ball über den Tormann zu lupfen am Torhüter scheiterte. Bei zwei Freistoßsituationen für die Markersdorfer zeichnete sich unser Torhüter Stefan Fröhlich aus. Mit dem Endstand von 3:3 konnten wir das vor diesem Spiel ausgegebene Ziel Vizemeister in der Gebietsliga West erreichen, und uns über die beste Platzierung seit dem Aufstieg freuen. Die Markersdorfer müssen den Weg in die 1. Klasse West-Mitte antreten. Auch ein Sieg hätte nichts an diesem Abstieg geändert. Unsere Burschen zeigten auch in diesem Spielwieder Moral und konnten ein verloren geglaubtes Spiel und einem zwei Tore Rückstand noch ausgleichen. Wir hätten uns das Leben in diesem Spiel etwas leichter machen können, denn nach dem Führungstreffer brachte erst das unnötige Eigentor die Gäste wieder ins Spiel zurück. Dennoch gebührt der Mannschaft ein großes Bravo und Gratulation zur Topplatzierung. Jetzt gilt es sich von der tollen Saison zu erholen und in der kurzen Sommerpause zu regenerieren und die Akkus wieder aufzuladen.
Fazit des Spieles: Nach der gezeigten Leistung in Kilb und dem klaren 4:2 Auswärtserfolg wollten wir im letzten Heimspiel der Saison gegen die abstiegsgefährdeten Markersdorfer mit einem Sieg den Vizemeistertitel fixieren. Dieses Ziel konnte auch mit dem 3:3 Unentschieden erreicht werden. Gratulation auch von dieser Stelle an die Mannschaft für die tolle Saisonleistung. Nach dem Führungstreffer erzielten die Markersdorfer innerhalb von fünf Minuten drei Treffer, wobei der Ausgleichstreffer durch ein dummes Eigentor fiel. Trotz des zwei Tore Rückstandes gab sich unsere Mannschaft nicht geschlagen und holte sich mit toller Moral noch den verdienten Ausgleich. Ab sofort steht der verdiente Urlaub, Erholung und Regeneration auf dem Programm.
Ergebnis Reserve: 5:1 (3:0); Torschützen: Mühlbacher Matthias 3x; Tuder Simon; Leimhofer Josef;
Unsere Mannschaft verabschiedete sich mit einem deutlichen, klaren und auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg in die Sommerpause. Von Beginn weg übernahm unser junges Team bei brütender Hitze das Spielgeschehen und konnte sich bis zur Pause einen klaren drei Tore Vorsprung mit schön herausgespielten Toren erarbeiten. Auch nach der Pause waren wir das bessere Team und konnten noch nachsetzen. Unsere jungen Spieler zeigen immer wieder tadellose Leistungen. Zu Arbeiten gilt es noch vor allem an der Konstanz. Auch hier folgt ab sofort die verdiente Erholung und Regeneration.
Bericht von der Internetplattform Fanreport www.fanreport.at „Mauer reicht beim Heimspiel gegen Absteiger Markersdorf ein 3:3 zur Festigung des zweiten Tabellenrangs und damit zum bisher größten Vereinserfolg. Markersdorf ist zu Beginn die bessere Mannschaft und versucht die letzte Chance zu nutzen, um dem drohenden Abstieg doch noch zu entgehen. Die Gäste starten wieder mit ihrer 4-2-3-1 Taktik; die aber auch die Führung der Hausherren nicht verhindern kann: Ginner trifft nach 25 Minuten nach einem Stanglpass von der rechten Seite. Markersdorf kommt danach zum kuriosen Ausgleich, als Tormann Fröhlich bei einem Ausschuss in der 39. Minute seinen eigenen Verteidiger trifft und damit einen Eintrag im Spielbericht als Eigentorschütze erreicht. Die Unordnung vor der Pause bei Mauer nutzt in der 44. Minute Schulmeister mit einem schönen Fallrückzieher zur erstmaligen Führung. Und als gleich nach der Pause der junge Kellner vom 16er das 3:1 erzielt, schien die Partie gelaufen, doch Mauer und ein Gewitter machten Markersdorf einen Strich durch die Rechnung. Der aufkommende starke Wind wurde zum Mitspieler der Hausherren, was nach einer Stunde durch einen abgefälschten Schuss von Zefi den Anschluss bedeutete und erneut ein Freistoss nach 75 Minuten durch Spring brachte sogar noch den Ausgleich, was auch der Endstand war. Fazit: Ein etwas glücklicher Punkt für Mauer; Markersdorf hätte sich den Sieg verdient, der aber am Abstieg auch nichts mehr geändert hätte.“
Rückblick auf die Frühjahrsmeisterschaft Nach dem tollen Herbst und Platz 4 in der Tabelle mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Kilb war das erklärte Ziel möglichst lange um den Meistertitel mitzuspielen. Auf dem Spielersektor wurde für den verletzten Torhüter Dietmar Huber Stefan Fröhlich von Ybbs verpflichtet und unser junger Mauringer Patrick Rafetseder aus Waidhofen zurückgeholt. Stefan Fröhlich zeigte sich als verlässlicher und wichtiger Rückhalt für unser Team und auch Patrick Rafetseder entpuppte sich als gute Verpflichtung. Mit seiner Schnelligkeit und guten Technik konnte er in einigen Spielen bereits sein Talent zeigen. Trainer Manfred Kloibmüller konnte die Mannschaft in den Spielen bestens auf die Gegner einstellen. Sowohl im Herbst als auch im Frühjahr erreichten wir 24 Punkte. Im Herbst mit 8 Siegen und 5 Niederlagen und einem Torverhältnis von 21:23. Im Frühjahr verbesserten wir zwar punktemäßig nicht die Bilanz allerdings mit 7 Siegen, 3 Remis und 3 Niederlagen und einem Torverhältnis von 27:23 zeigten wir auf. Mit einer tollen Heimbilanz belegten wir in der Endtabelle Platz 2. Auch auswärts zeigten wir uns stark und liegen hier Endtabelle auf Platz 3. Dies ergibt in der Endabrechnung der Saison 2009/2010 den ausgezeichneten 2. Platz und den Vizemeistertitel in der Gebietsliga West. Auf den würdigen und verdienten Meister aus Melk fehlen zwar nur vier Punkte, doch in beiden Begegnungen mussten wir uns geschlagen geben. Vor allem schmerzen vor allem die Niederlagen gegen die Absteiger aus Neulengbach und Markersdorf am meisten. Alls in Allem zeigte sich unsere Mannschaft als sehr homogene und eingespielte Truppe. Lauffreudigkeit, gutes Zweikampfverhalten, Disziplin, taktisches Verhalten und tolle Moral können als Säulen zum besten Ergebnis seit dem Aufstieg in die Gebietsliga genannt werden. Unser Trainer konnte auf einen ausgeglichenen Spielerkader zurückgreifen, der mit Ausnahme von David Datzberger von gröberen Verletzungen verschont blieb. Die Mannschaft zeigte sich vor allem im taktischen Bereich verbessert. Vor allem die Auswärtspartien im Frühjahr in Grein, Hainfeld und Kilb zeigten dies deutlich auf und trugen zur guten Auswärtsbilanz, ein Manko in den letzten Jahren, bei. Die tolle Heimbilanz kann sich ebenfalls sehen lassen, konnte doch die Mannschaft einige Spiele nach Rückständen noch drehen (Karlstetten, Markersdorf). Kompliment und Gratulation an die Mannschaft, dem Trainerteam und den Funktionären des Vereins, die zu diesem tollen Platz beigetragen haben. Ab sofort geht es in die verdiente aber kurze Sommerpause. In dieser heißt es sich körperlich zu regenerieren und mit aufgetankten Akkus sich auf die neu definierten Ziele für die kommende Saison vorzubereiten.
Der SVU Hinterholzer Mauer bedankt sich bei seinen treuen Fans, die unsere Mannschaft immer mustergültig unterstützen und zur Mannschaft stehen, für Ihren Besuch bei unseren Spielen, wünscht einen erholsamen Urlaub und hofft auf ein Wiedersehen im Herbst 2010.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4. Juni 2010
S p i e l b e r i c h t 25. Meisterschaftsspiel
Kilb - SVU Hinterholzer Mauer 2:4 (0:1)
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Vanhara Marcel - Grgic Sinisa - Forster Stefan Forster Florian - Bernkopf Matthias - Spring Christian - Simek Petr Zefi Pren – Ginner Michael
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Rafetseder Patrick; Dusika Denis;
Austausch: Rafetseder Patrick für Ginner Michael (71. Min.); Schnabler Patrick Reutner Karl für (76. Min); Kreuzr Patrick für Forster Stefan (88. Min);
Schiedsrichterteam: Walzer Karl ; Weiß Maximilian; Sauprügl Josef;
Torfolge: 0:1 (14. Min.) Ginner Michael; 0:2 (46. Min.) Spring Christian; 1:2 (62. Min.) Elfmeter; 1:3 (70. Min.) Ginner Michael; 1:4 (76. Min.) Bernkopf Matthias; 2:4 (90. Min.);
Kurzbericht: Nach der kämpferisch guten Leistung im letzten Spiel gegen Karlstetten, bei dem sich unsere Mannschaft mit 4:3 durchsetzen konnte, erwartete der Tabellenzweite SCU Kilb unser Team, den Tabellendritten. Im Gegensatz zum Spiel gegen Karlstetten durften diesmal wieder Michael Ginner (für den im Spiel gegen Karlstetten leider schwer verletzten David Datzberger) und Karl Reutner von Beginn an auflaufen. Im Spitzenspiel der Runde musste der SVU Kilb siegen, um noch eine theoretische Chance auf den Meistertitel zu wahren. Aus diesem Grund waren die Gastgeber gezwungen das Spiel zu machen und unsere Mannschaft konnte abwartend beginnen. Kilb versuchte das Spiel zu diktieren, konnte allerdings in der Anfangsphase keine zwingenden Chancen herausspielen. Unsere Mannschaft agierte an diesem Abend konzentriert und gut eingestellt und suchte wie schon im Auswärtsspiel gegen Hainfeld vor zwei Wochen ihre Chance im Konter. In der 14. Minute erkämpfte sich Matthias Bernkopf im Mittelfeld den Ball und schickte Petr Simek über rechts auf die Reise, dieser gab mit Übersicht kurz zurück auf Michael Ginner, und der traf von der rechten Strafraumgrenze aus ins linke untere Eck zum 0:1. Kurz zuvor fiel ein Schuss von Michael Ginner aus ähnlicher Position noch zu leicht aus. Mit dem Vorsprung im Rücken folgte nun die beste Phase unseres Teams in der 1. Halbzeit. Ein Schuss von Kapitän Christian Spring (19. Min.) sowie ein Abschluss von Petr Simek ( 21. Min.) konnten allerdings nicht im Tor untergebracht werden. In der 29. Minute wieder ein hervorragend gespielter Konter. Pren Zefi passte schnell zu Michael Ginner, dessen Flanke Christian Spring nur knapp verfehlte. In Minute 32 kam Kilb durch ihren Stürmer Pirmin Eigelsreiter zu einer Schussmöglichkeit, er setzte den Ball aber weit übers Tor. Nur wenige Minuten später probierte es wieder Eigelsreiter mit einer Direktabnahme, diese verfehlt nur knapp das Gehäuse unseres Keepers Stefan Fröhlich. Gegen Ende der 1. Halbzeit prägten einige taktische Fouls im Mittelfeld das Geschehen. Christian Spring (35.) und Matthias Bernkopf (40.) wurden dafür mit Gelb bestraft. Auf Seiten der Gastgeber wurde Ebner verwarnt. Auch Michael Ginner erhielt gegen Ende der 1. Halbzeit noch Gelb, allerdings wegen Kritik. Kurz vor Ende der 1. Spielzeit vergab Pren Zefi die Möglichkeit mit einem Weitschuss. Die 2. Halbzeit begann mit einem Paukenschlag für Mauer. Petr Simek konnte an der rechten Seite nur mit untauglichen Mitteln gestoppt werden. Den darauf folgenden Freistoß verwandelte Spring mit seinem 12. Saisontor in sehenswerter Weise knapp nach der Pause zum 0:2 in die obere rechte Ecke (46. Min ). Wer nun glaubte, das Spiel sei gelaufen, der irrte. Kilb versuchte weiterhin das Spiel zu machen, tat sich jedoch ebenso wie in Hälfte eins schwer, die Defensive von Mauer zu durchbrechen, ehe in Minute 62 der Topstürmer der Kilber Szarvas Zsolt in unserem Strafraum von Petr Simek zu Fall gebracht wurde. Der an diesem Tag gut agierende Schiedsrichter Walzer entschied umstritten, aber laut Videoaufnahme zu Unrecht auf Elfmeter für die Gastgeber. Der gefoulte selbst verlud Tormann Fröhlich in die falsche Ecke und netzte trocken zum Anschlusstreffer ein (62.). Das Spiel war wieder offen, bis Forster Stefan in Minute 70 mit einem idealen Lochpass auf den wieder erstarkten Michael Ginner die gesamte Abwehr von Kilb ausspielte. Ein hinter der einzigen Spitze sichtlich befreit aufspielender Michael Ginner krönte seine beste Frühjahresleistung mir seinem 2. Treffer an diesem Abend zum 1:3. Kurz darauf durfte er in Minute 71 das Spiel für unseren jungen Spieler Patrick Rafetseder verlassen. In der 76. Minute konnten die Gastgeber eine gefährliche Flanke von Spring nur mit Mühe zur Ecke klären. Den folgenden Eckball von Pren Zefi versenkte Bernkopf per Kopf zum 1:4 im Tor der Heimmannschaft. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit taucht Petr Simek nach einem schnellen Gegenstoß allein vor dem Kilber Torhüter Reichard auf. Er scheiterte jedoch bei dieser Möglichkeit. In Minute 90 gelang der Heimelf noch eine kleine Resultatskosmetik. Hafenmayr trifft zum Endstand von 2:4.
Fazit des Spieles: Die Heimmannschaft fand in keiner Phase des Spiels ein passendes Mittel, unsere taktisch sehr gut eingestellte Mannschaft unter Druck zu setzen. Zu nervös und auch nicht so spritzig wie unsere Mannschaft präsentierte sich die vor diesem Spiel noch um den Titel spielende Heimelf. Perfekter Konterfußball, eine sehr gut stehende Abwehr und die nötige Treffsicherheit vorm Tor der Gegner waren ausschlaggebend für den ersten Sieg unseres Teams in Kilb. Unsere Elf durfte als verdienter Sieger die Heimreise aus Kilb antreten. Gleichzeitig dürfen wir den SC Melk zum verdienten Meister der Gebietsliga West und zum Aufstieg in die 2. Landesliga gratulieren. Mit 13 Treffern aus den letzten drei Spielen gehen wir als Tabellenzweiter ins Saisonfinale am Samstag zu Hause gegen Markersdorf. Anmerkung: Auch von dieser Stelle alles Gute und rasche Genesung des im Spiel gegen Karlstetten schwerer verletzten David Datzberger und baldige Rückkehr in die Stammelf. Ergebnis Reserve: 3:1 (1:0); Torschütze: Tuder Simon Unsere Mannschaft konnte wie bereits im letzten siegreichen Heimspiel gegen Karlstetten an die spielerische Leistung anschließen. Unser junges Team musste sich allerdings nach gutem Spiel in der zweiten Halbzeit nach zwischenzeitlichen Ausgleich und einigen Ausgleichschancen in der Schlussphase aus einem Konter mit 3:1 geschlagen geben. Nach der durchzogenen Meisterschaft sollte sich unser Team mit einem Punktezuwachs gegen die starken Markersdorfer in die Sommerpause verabschieden.
Bericht von der Internetplattform Fanreport www.fanreport.at „Kilb fällt im letzten Heimspiel der Saison gegen Mauer wieder in die Form vor dem Derby zurück und geht als 2:4 Verlierer vom Platz. Schon von Beginn sah man der Staudinger-Mannschaft den fehlenden Glauben an ein Wunder im Gölsental an; der übliche Offensivdruck konnte nicht erzeugt werden. Mauer stellte sich taktisch klug in der eigenen Abwehr sehr massiert auf und ließ den Gegner auf sich anrennen, was aber nur mit untauglichen Mitteln erledigt wurde. Aus Kontern waren die Gäste immer gefährlich und Ginner nutzte in der 14. Minute eine Unzulänglichkeit in der Kilber Defensive samt Tormann Reichard zur Führung aus. Gleich danach war zwar die Möglichkeit auf den Ausgleich da, doch erst Gäste-Kapitän Spring sorgte mit einem Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit für das zweite Tor im Match. In der zweiten Halbzeit kam bei den Hausherren mit Eigelsreiter noch ein Ausfall hinzu (Matthias Gruber fehlte wegen Krankheit), doch Szarvas holte in der 62. Minute einen Elfer heraus, den er selbst verwandelte. Leichte Hoffnung kam auf, für die aber Ginner in der 70. Minute kein Verständnis hatte; sein zweiter Treffer bedeutete die Vorentscheidung. Und als Bernkopf nach 76 Minuten zum 4:1 traf, fühlten sich die heimischen Fans an das letzte Heimspiel gegen Grein erinnert. Hafenmayr traf zwar in der 90. Minute noch zur Resultatskosmetik, doch insgesamt gab Kilb keinen würdigen Titelkandidaten ab. Fazit: Kilb hat mit der dritten Heimniederlage in Frühjahr endgültig den Meister verspielt und muss in dieser Form in der letzten Runde auch um Platz drei zittern; Mauer bestätigte die guten Leistungen der gesamten Spielzeit und wird zum Geheimtipp der neuen Saison.“
|
|
29. Mai 2010
S p i e l b e r i c h t 24. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Karlstetten 4:3 (1:1)
Matchpatronanz und Matchballspende:
Aufstellung: Fröhlich Stefan Schnabler Patrick - Vanhara Marcel - Grgic Sinisa - Forster Stefan Forster Florian - Bernkopf Matthias - Spring Christian - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Reutner Karl; Ginner Michael; Rafetseder Patrick; Kreuzer Patrick;
Austausch: Ginner Michael für Datzberger David (35. Min.); Reutner Karl für Schnabler Patrick (60. Min); Rafetseder Patrick für Forster Florian (80. Min);
Schiedsrichterteam: Schandl Otmar; Hobbinger Marcel; Plank Franz;
Torfolge: 0:1 (37. Min.); 1:1 (44. Min.) Zefi Pren; 1:2 (46. Min.); 2:2 (51. Min.) Eigentor; 2:3 (66. Min.); 3:3 (85. Min.) Ginner Michael; 4:3 (88. Min.) Simek Petr;
Kurzbericht:
Nach dem tollen 5:1 Kantersieg in Hainfeld, bei dem unsere Mannschaft Konterfußball vom Feinsten zeigte, empfingen wir zu Hause die Mannschaft aus Karlstetten, die zwar in der Tabelle in den hinteren Regionen zu finden ist, allerdings zuletzt mit dem klaren 3:1 Heimsieg gegen Mank aufzeigte. Im Herbst konnten wir auswärts das Match knapp mit 2:1 für uns entscheiden. Das man Gegner aus den hinteren Plätzen nicht unterschätzen darf, mussten wir bereits leidvoll im letzten Heimspiel gegen Neulengbach zur Kenntnis nehmen. Trainer Manfred Kloibmüller veränderte gegenüber dem Hainfeld Spiel die Mannschaft an einer Position. Anstelle von Reutner Karl begann Sinisa Grgic in der Viererkette. Der wieder fitte Michael Ginner nahm neben unserem Jungtalent Patrick Rafetseder vorerst auf der Ersatzbank Platz. Nach interessantem Spiel mit dreimaliger Führung für die Gäste konnten wir in der Schlussphase das Spiel noch mit 4:3 für uns entscheiden. Von Beginn weg versuchten die Karlstettner das Spiel zu bestimmen und verbuchten zwar mehr Ballbesitz, ohne allerdings für Gefahr vor dem Tor von Stefan Fröhlich zu sorgen. Unsere Defensive stand vorerst sicher und die erste gute Chance ergab sich nach einer viertel Stunde, als über die rechte Seite Pren Zefi zum Schuss kam, doch der große Karlstettner Schlussmann gut abwehrte und auch den Nachschuss parierte. Zwei Minuten später die nächste Möglichkeit für unsere Burschen. Nach einem Fehler in der Karlstettner Abwehr schnappte sich Matthias Bernkopf den Ball, doch sein Schuss ging klar am Tor vorbei. Eine Minute später musste David Datzberger nach einem Foul verletzt vom Feld und für ihn kam Michael Ginner ins Spiel. Die nächste gute Möglichkeit verzeichnete unser wieder erstarkter Stürmer Petr Simek Mitte der ersten Halbzeit, als er über die rechte Außenbahn aufs Tor ziehen konnte, doch seinen Schuss wehrte der Goalie wieder per Fußabwehr ab. Im Gegenzug zeigten die Gäste mit einem guten Weitschuss, den Torhüter Stefan Fröhlich auf Raten halten konnte, zum ersten Mal auf. Nach einer halben Stunde die größte Chance auf die Führung für unser Team. Wieder war es Petr Simek, der über die rechte Seite nach einem Konter allein auf das Karlstettner Gehäuse zulaufen konnte, doch den Schuss überhastet und zu früh abgab und den Gästekeeper vor keine Problem stellte. Einen seiner gefürchteten Freistoßbälle setzte Kapitän Christian Spring in Minute 35 knapp neben das Tor. Die Gäste gingen eine Minute später wie aus dem nichts mit einem Schuss aus rund 20 Metern in Führung. Unserer Abwehr attackierte zu spät und der Ball senkte sich über den zu weit vor dem Tor stehenden Stefan Fröhlich per Latte ins Tor. Unsere Burschen zeigten sich vom Rückstand keineswegs verunsichert, spielten weiter gefällig nach vorne und wurden knapp vor der Pause mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Pren Zefi, der wie bereits gegen Hainfeld eine tolle Leistung zeigte, bekam einen Ball auf der rechten Seite in den freien Raum gespielt, der Karlstettner Schlussmann zögerte mit dem Herauslaufen und Pren überhob ihn aus rund 25 Metern zum umjubelten und wichtigen 1:1 Ausgleichstreffer. Nach der Pause begann das Spiel mit einem Paukenschlag. Mit dem ersten Angriff gingen die Gäste nach einer schönen Aktion mit 2:1 wieder in Führung. Und unsere Mannschaft konterte den Rückstand wieder. Fünf Minuten später verlängerte der Karlstettner Libero den Ball nach einer gut angetragenen Flanke unhaltbar per Kopf mustergültig und unhaltbar ins eigene Tor und es stand wieder ausgeglichen 2:2. Das Spiel begann hin und her zu wogen und wieder waren es die Gäste, die sich über die Führung freuen durften. In Minute 66 verlor Sinisa Grgic einen Zweikampf , der Karlstettner Stürmer spielte den Ball auf einen mitlaufenden Spieler und dieser ließ Goalie Stefan Fröhlich mit einem satten flachen Schuss ins kurze Eck keine Chance und es stand 2:3 aus unserer Sicht. Die Gäste verteidigten sich geschickt und ließen uns zu keinen nennenswerten und gezielten Aktionen kommen. Wir konnten uns zwar in der Karlstettner Hälfte festsetzen, doch gegen den Abwehrriegel fanden wir vorerst kein Durchkommen. Trainer Manfred Kloibmüller reagierte und brachte in der Schlussphase unser junges Talent Patrick Rafetseder und er sollte sich noch als Jolly Joker in diesem Spiel erweisen. Mit seiner Schnelligkeit sorgte er bereits mit dem ersten Ballkontakt für Gefahr. Er erlief sich einen langen Ball, flankte zur Mitte, von wo der Ball kurz abgewehrt werden konnte und Matthias Bernkopf seinen Schuss gut antrug, doch der Karlstettner Schlussmann mit einer guten Parade den Ausgleich verhindern konnte. Die Gäste wurden zusehends müde und ihre Kräfte erlahmten und sie mussten sich immer mehr mit Fouls helfen. Fünf Minuten vor Schluss wurde Pren Zefi an der Strafraumgrenze, einige sahen das Vergehen bereits im Strafraum, regelwidrig gefoult. Michael Ginner legte sich den Ball zurecht und verwandelte mit einem satten und scharfen Schuss knapp neben der Latte die Chance und es stand 3:3. Der mehr als verdiente Ausgleichstreffer war geschafft. Doch noch einmal musste Stefan Fröhlich bei einer guten Topchance der Gäste alle seine Künste aufbieten um die drohende Niederlage zu verhindern. Zwei Minuten vor Schluss kam ein Karlstettner Stürmer in aussichtsreicher Position zum Schuss und den gut angetragenen Ball konnte Stefan mit einer tollen Fußabwehr klären. Im Gegenzug bekam Pren Zefi den Ball im Mittelfeld zugespielt. Prenn schickte mit einem hohen Traumpass Richtung Cornerlinie Patrick Rafetseder auf die Reise. Patrick überrannte seinen Gegenspieler, ersprintete den Ball knapp vor der Cornerlinie und spielte den Ball scharf zurück auf die Strafraumgrenze. Dort kam aus vollem Lauf Petr Simek und sprintete mit dem Ball in den Strafraum überrannte die Abwehr, kam halbrechts am Fünfereck zum Schuss und ließ dem Gästekeeper mit einem überlegten und kontrollierten Schuss ins lange Eck nicht den Funken einer Abwehrchance und es stand 4:3. Mit der schönsten Aktion im ganzen Spiel erzielten wir das Siegestor und konnten uns in einer trefferreichen Begegnung nach dreimaligem Rückstand doch noch über einen knappen Heimsieg freuen. Die Karlstettner machten uns in diesem Spiel das Leben nicht gerade leicht, doch unsere Mannschaft zeigte trotz mehrmaligen Rückstandes Moral und kämpfte sich immer wieder ins Spiel zurück. Bei den Gegentreffern zeigte sich unsere Defensive nicht so sicher wie zuletzt in Hainfeld. Auch in der Offensive verzeichneten wir gute Möglichkeiten, die nicht verwertet wurden. In der Schlussphase zeigte sich unsere Mannschaft sehr kaltschnäuzig, zuerst verwandelte Michael Ginner den Freistoß bombensicher und kurz danach zeigte Petr Simek seine Stürmerqualität. Mit dem Heimsieg konnten wir uns in der Tabelle wieder auf Platz drei vorschieben. Die nächste Herausforderung heißt nächste Woche auswärts Kilb, bei denen wir immer wieder gute Spiele zeigten, doch noch nie punkten konnten. Vielleicht können wir dem derzeitigen Selbstbertrauen erstmals im Waldstadion punkten.
Fazit des Spieles: Nach dem tollen 5:1 Kantersieg am Pfingstmontag in Hainfeld, bei dem unsere Mannschaft Konterfußball vom Feinsten zeigte, konnten wir auch das Heimspiel gegen Karlstetten nach dreimaligem Rückstand in der Schlussphase noch drehen und mit 4:3 für uns entscheiden. Nach einigen vergebenen Chancen unsererseits gingen die Gäste in Führung, die wir kurz vor der Pause durch Pren Zefi ausgleichen konnten. Nach der Pause mussten wir mit dem ersten Angriff wieder einem Rückstand nachlaufen, den ein Eigentor wieder egalisierte. Nachdem wir Mitte der zweiten zum dritten Mal in Rückstand gerieten, brauchten wir lange um noch einmal ins Spiel zurück zu kommen. Mehrere Faktoren waren ausschlaggebend um das Spiel doch noch zu drehen. Zum einen der unbedingte Wille bis zum Schluss zu kämpfen, zum Anderen der Einsatz von Patrick Rafetseder, der frischen Wind in unser Angriffsspiel brachte und als Jolly Joker stach. Zum dritten die Kaltschnäuzigkeit von Michael Ginner, der den Freistoßball kurz vor Schluss sicher verwertete und Petr Simek, der mit seinem Tor mit der schönsten Aktion des ganzen Spieles in der Schlussminute zum Siegestreffer netzte. Unsere Defensive zeigte sich diesmal nicht so sattelfest wie in Hainfeld und auch in der Offensive klappte es anfangs auch nicht nach Wunsch. Doch unsere Mannschaft zeigte tolle Moral und erkämpfte sich den Sieg. Den Fehler aus dem Neulengbacher Spiel, das man Gegner aus den hinteren Tabellenregionen nicht unterschätzen darf, machte man gegen stark auftretende Karlstettner nicht und man fightete bis zum Schluss und wurde belohnt. Die nächste Herausforderung heißt auswärts Kilb, wo wir der heurigen Saison mit einer guten Leistung noch ein Sahnehäubchen aufsetzen könnten, wenn wir erstmals punkten könnten. Mit dem getankten Selbstvertrauen und können wir uns dieser Herausforderung erhobenen Hauptes stellen.
Ergebnis Reserve: 1:0 (1:0); Torschütze: Tuder Lukas
Unsere Mannschaft konnte die Begegnung gegen den Tabellendritten Karlstetten in wesentlich besserer Aufstellung als in Hainfeld beginnen, denn die zuletzt verhinderten U-17 Spieler standen alle zur Verfügung. Unsere Burschen zeigten von Anfang an ein sehr reifes Spiel und ließen dem Gegner wenig Spielraum und verteidigten sich sehr geschickt. Chancen waren für beide Mannschaften Mangelware und so entschied nach einer Standardsituation Lukas Tuder mit einem schönen verlängerten Kopfball das Spiel für uns. Vor allem zeigten sich unsere Burschen sehr zweikampf- und laufstark und ließen die Karlstettner überhaupt nicht ins Spiel kommen. Nach der Pause ergaben sich einige Konterchancen, die nicht genutzt wurden. Bei zwei Topchancen der Karlstettner zeigte sich Mario Dorner als verlässlicher Rückhalt im Tor und hielt die drei Punkte fest. Mit der gezeigten Leistung kann man auch auf Punktezuwachs in Kilb hoffen.
Unsere Torschützen Pren Zefi, Petr Simek und Michael Ginner nach dem 4:3 Heimsieg gegen Karlstetten
Bericht von der Internetplattform Fanreport www.fanreport.at „Mauer siegt im Heimmatch gegen Karlstetten in einer chaotischen Partie trotz mehrmaligen Rückstands letztlich doch verdient 4:3. Karlstetten startet aufgrund der eigenen Tabellensituation mit viel Engagement ins Match, doch Mauer hat die ersten guten Chancen, die aber ungenutzt bleiben. Karlstettens Bandion macht es nach 37 Minuten besser, als sein Weitschuss sich über den spekulierenden Heimtormann Fröhlich unter die Latte ins Tor senkt. Mauer ist aber um keine Antwort verlegen, und Zefi schließt einen Konter eine Minute vor Halbzeit zum Ausgleich ab. Karlstetten verzeichnet gleich nach Wiederanpfiff einen Traumstart: eine schöne Aktion über Temper und Güttl bringt Florim Kajtazaj im Tor zur neuerlichen Führung unter. Danach folgt aber der wahrscheinliche Knackpunkt des Spiels: in der 51. Minute lenkt Adamec eine Flanke, die ins Nirwana gegangen wäre, ins eigene Tor ab. Nach 85 Minuten geht dann zum ersten Mal Mauer in Front: der für den schwer verletzten Datzberger eingetauschte Ginner versenkt einen Freistoß ohne Abwehrmöglichkeit für Karlstettens Goalie Plank. Praktisch postwendend antwortet Fittner wieder mit dem Ausgleich, und in der 88. Minute hat Temper die Möglichkeit in einer Eins-zu-Eins Situation, die der Tormann entschärft und sofort ausschießt; Simek ist der Nutznießer dieser Aktion und sorgt für den Siegestreffer. Fazit: Mauer beweist wieder einmal, warum sie in dieser Saison zu den Topmannschaften der Gebietsliga West gehören; Karlstettens Trainer Schrattenholzer beklagt, das er nach guter Auswärtspartie und drei geschossenen Toren am Ende doch mit leeren Händen dasteht.“
|
|
24. Mai 2010
S p i e l b e r i c h t 23. Meisterschaftsspiel
Hainfeld - SVU Hinterholzer Mauer 1:5 (1:2)
Aufstellung: Fröhlich Stefan Schnabler Patrick - Vanhara Marcel - Reutner Karl - Forster Stefan Simek Petr - Forster Florian - Bernkopf Matthias - Spring Christian Datzberger David - Zefi Pren
Ersatz: Wiesflecker Manfred; Grgic Sinisa; Rafetseder Patrick; Kreuzer Patrick; Baumgartner Martin;
Austausch: Grgic Sinisa für Reutner Karl (61. Min); Rafetseder Patrick für Datzberger David (73. Min); Kreuzer Patrick für Simek Petr (89. Min.)
Schiedsrichterteam: Gruber Anton; Kraushofer Thomas Ing.; Kaincz David;
Torfolge: 1:0 (24. Min.); 1:1 (34. Min.) Spring Christian; 1:2 (40. Min.) Zefi Pren; 1:3 (49. Min.) Datzberger David; 1:4 (66. Min.) Simek Petr; 1:5 (83. Min.) Spring Christian;
Kurzbericht:
Nach der schwachen und schlechten Vorstellung im Heimspiel gegen den Tabellennachzügler Neulengbach mussten wir auswärts am Pfingstmontag in Hainfeld antreten. Trainer Manfred Kloibmüller erwartete sich nach der Aussprache mit der Mannschaft von dieser eine klare Reaktion auf die gezeigte Leistung. Und die Burschen zeigten ein verändertes Gesicht und siegten nach Rückstand klar und deutlich 1:5 und feierten den höchsten Sieg in der laufenden Saison. Doch das das Ergebnis so eindeutig ausfiel war nicht ganz zu erwarten. Im Herbst konnten wir die Hainfelder zu Hause knapp mit 2:1 in die Schranken weisen, wobei sich die Gäste als spielstarke Mannschaft präsentierten. Diesmal änderte Trainer Manfred Kloibmüller die Starformation an zwei Stellen gegenüber dem letzten Spiel. Anstelle des verletzten Michael Ginner begann Schnabler Patrick und für den jungen Patrick Rafetseder rückte wieder David Datzberger in die Mannschaft. In den Formationen änderte er einige Positionen. So zog er Florian Forster ins Mittelfeld vor bzw. Petr Simek auf die Außenbahn zurück. Im Sturm begannen David Datzberger und Pren Zefi. In die Viererkette begannen Patrick Schnabler, Karl Reutner, Marcel Vanhara und Stefan Forster. Das Spiel zeigte sich anfangs ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft, die sich mit einem Schuss neben und übers Tor in Minute 5 und 6 bemerkbar machte. In Minute 10 konnte der Hainfelder Schlussmann bei einem Freistoß von Kapitän Christian Spring klären. Auf der Gegenseite ging ein Freistoss in Minute 20 knapp übers Tor von Stefan Fröhlich. Zwei Minuten später der erste gute Angriff unserer Mannschaft über die rechte Seite. Nachdem sich Pren Zefi durchsetzte flankt er zur Mitte, wo Christian Spring den Ball neben das Tor setzte. Zwei Minuten später folgte die Strafe für mehrere unnötige Eigenfehler. Ein Freistoß für unser Team in der gegnerischen Hälfte wurde zurück gespielt, das Abspiel nach vorne misslang und mit einem Pass war der generische Stürmer in unserem Strafraum und ließ Stefan Fröhlich mit einem Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance. Unsere Burschen zeigten sich nach dem Gegentor allerdings nicht sehr verunsichert und spielten konzentriert weiter. Man ließ dem Gegner wesentlich weniger Spielräume als vergangene Woche und in der Defensive und im Mittelfeld wurde um jeden Ball gekämpft für unsere Stürmer in Szene zu bringen. Ein gewonnener Ball im Mittelfeld in Minute 34 führte zum Ausgleich. Pren Zefi erkämpfte sich gemeinsam mit Matthais Bernkopf einen Ball im Mittelkreis und spielte den Ball in den freien Raum. In diesen sprintete Christian Spring und kam vor dem zu langsamen Libero an den Ball und zog in den Strafraum und verwertete mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 1:1 Ausgleichstreffer. Der Treffer zeigte bei den Hainfeldern Wirkung und unsere Mannschaft konnte sich ein leichtes spielerisches Übergewicht erarbeiten. Zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer die nächste gute Chance. Nach einem abgewehrten Ball spielte Patrick Schnabler den Ball gefinkelt in die Mitte, wo David Datzberger zum Schuss kam und der Tormann auf Raten klären konnte. Zehn Minuten nach dem Ausgleichstreffer folgte der Führungstreffer für unser Team. Der sehr starke Pren Zefi erkämpfte sich wieder einen Ball in einer eins zu eins Situation, gewann den Zweikampf und zog allein Richtung Hainfelder Tor. Pren Zefi ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte mit einem trockenen Schuss ins lange Eck den umjubelten Führungstreffer für unsere Mannschaft. Die Heimmannschaft wollte unbedingt noch vor der Pause den Ausgleich erzielen und kam zu einigen Möglichkeiten, die allerdings nicht genutzt wurden bzw. von unserer verlässlichen Abwehr geklärt wurden. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Pause. Die Hainfelder versuchten nach der Pause aggresiv nach vorne zu spielen und hatten mit einem Freistoß in Minute 47 die erste Chance, doch der Ball ging klar übers Tor. Zwei Minuten später folgte für die sehr offensive Spielweise der Gastgeber der erste erfolgreiche Konterschlag. Einen Angriffsball der Hainfelder fing unsere Abwehr ab und spielte ihn auf den aus der eigenen Hälfte startenden David Datzberger, der allein auf das Hainfelder Tor zulaufen konnte und von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Schuss ins lange Eck dem großen Hainfelder Goalie keine Chance ließ und es stand 1:3. Die Heimmannschaft wollte zurück ins Spiel und wollte zwar schnell den Anschlusstreffer erzielen, doch ihre Mittel zum möglichen Torerfolg waren an diesem Tag untauglich bzw. zeigte sich unsere Abwehr und defensives Mittelfeld bombensicher und unbezwingbar. Die langsame Hainfelder Hintermannschaft wurde mit einfachen Bällen in den freien Raum immer wieder ausgespielt und überrannt. So spielte in Minute 66 Pren Zefi den Ball auf den auflaufenden Petr Simek. Der sich durch die komplette Hainfelder Abwehr durchtanzte und den Ball zum 1:4 in die Machen setzte. Ab diesem Zeitpunkt ging bei den Hainfeldern gar nichts mehr und sie liefen in einige Konter, von denen einen Christian Spring nach Vorarbeit von Petr Simek zum Endstand von 1:5 abschloss. Mit diesem Kantersieg feierten wir den höchsten Sieg in der laufenden Meisterschaft und der Lohn dafür ist wieder Tabellenplatz drei. Spielerisch boten wir zwar keine überzeugende Darbietung, doch bei der Chancenauswertung zeigten wir uns diesmal sehr effizient und kaltschneuzig. Kompliment an unsere Mannschaft, die in der Abwehr wenige Fehler machte und vorne die sich bietenden Chancen nutzte. Vor allem für das Selbstvertrauen unserer Stürmer, die alle ein Tor erzielten, war dieses Spiel enorm wichtig. Mit Aggresivität und enormer Laufbereitschaft erarbeiten sich unsere Offensivspieler mehrere Topchancen, von denen sie den Großteil auch eiskalt nutzten. Sowohl für David Datzberger als auch den sehr starken Pren Zefi waren die Tore ein wichtiger Erfolg nach mehreren torlosen Partien. Aus dem Mittelfeld zeigte sich diesmal Petr Simek sehr gefährlich und krönte eine Leistung mit dem schönsten Tor des Spiels, aber auch Kapitän Christian Spring stillte seinen Torhunger mit zwei Toren und befindet sich mit elf Treffern unter den Top Ten der besten Torschützen der Gebietsliga West. Die Mannschaft zeigte eine klare Reaktion auf das Heimspiel gegen Neulengbach und demolierte die heimstarken Hainfelder. Im nächsten Heimspiel erwartet uns Karlstetten, die sich ebenfalls in den hinteren Tabellenregionen befinden und nicht unterschätzt werden dürfen. Unsere Mannschaft ist nach dem Spiel gegen Neuelngbach gewarnt und wird sicher ihr bestes geben um weiter an der Tabellenspitze dranzubleiben.
Fazit des Spieles: Spielerisch konnten wir zwar nicht gerade überzeugen, doch eine tolle Chancenauswertung und die Tore zum richtigen Zeitpunkt bescherten uns den höchsten Sieg in der laufenden Meisterschaft. Einige unnötige Eigenfehler führten zum Rückstand, doch diesmal fightete unser Team zurück und erarbeitete sich Möglichkeiten, die auch genutzt und verwertet wurden. Die Mannschaft zeigte nach der Aussprache mit Trainer Manfred Kloibmüller eine deutliche und klare Reaktion auf das Spiel gegen Neulengbach und zeigte sich wesentlich konzentrierter und bissiger und präsentierte sich wieder als homogene Einheit. Die Abwehr und das defensive Mittelfeld standen bombensicher und erkämpften sich viele Bälle, die für unsere Offensive immer wieder Möglichkeiten ergaben. Die Stürmer zeigten sich ebenfalls sehr zweikampfstark und nutzten die Topchancen diesmal eiskalt zu Treffern, die in den vergangenen Spielen leider ungenutzt blieben. Mit den Toren im Rücken sollte sich das Selbstvertrauen wieder gestärkt und verbessert zeigen. Im nächsten Heimspiel heißt die Herausforderung die Mannschaft aus Karlstetten, bei denen wir im Herbst nach guter Leistung auswärts mit 2:1 erfolgreich geblieben sind. Im Heimspiel gegen den Tabellennachzügler sollten wir allerdings nach der Vorstellung gegen Neulengbach gewarnt sein.
Ergebnis Reserve: 2:1 (2:1); Torschütze Fischer Günter
Da einige Spieler in der U 17 spielten mussten wir ersatzgeschwächt in Hainfeld spielen. Nach dem Führungstor durch Fischer Günter mussten wir zwei Gegentreffer hinnehmen. Den Rückstand konnten wir bis Spielende nicht mehr ausgleichen, wobei die Möglichkeiten da gewesen wären. Im Tor debütierte mit einer starken Vorstellung „El Bandi“ Manfred Wiesflecker. Im kommenden Heimspiel gegen Karlstetten sollte wieder ein besserer Kader um Punkte kämpfen können.
Unsere Torschützen Christian Spring, Petr Simek, Trainer Manfred Kloibmüller, David Datzberger und Pren Zefi nach dem 5:1 Auswärtssieg in Hainfeld
|
|
15. Mai 2010
S p i e l b e r i c h t 22. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Neulengbach 0:3 (0:1)
Matchpatronanz: Marktgemeinde Oed-Öhling
Obmann Peter Ossmann mit Bürgermeiter Josef Dirnberger und Obmannstellvertreter Joachim Vilmetti vor dem Meisterschaftsspiel gegen Neulengbach
Aufstellung: Fröhlich Stefan Forster Florian - Vanhara Marcel – Reutner Karl - Forster Stefan Spring Christian - Ginner Michael - Bernkopf Matthias - Rafetseder Patrick Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Datzberger David; Grgic Sinisa; Kreuzer Patrick;
Austausch: Grgic Sinisa für Forster Stefan (46. Min.); Datzberger David für Zefi Pren (60. Min); Schnabler Patrick für Bernkopf Matthias (60. Min);
Schiedsrichterteam: Lenz Matthias Wilfried; Winterleitner Edwin; Petermann Karl;
Torfolge: 0:1 (38. Min.); 0:2 (58. Min.); 0:3 (69. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem glanzlosen Sieg in Petzenkirchen, bei dem fünf Minuten nach der Pause mit drei Toren das Spiel zu unseren Gunsten kippen ließ, erwartete uns mit Neulengbach der Tabellenvorletzte. Auswärts mussten wir uns klar mit 1:4 geschlagen geben und zu Hause wollten wir dieses Ergebnis umdrehsn und das Spiel für uns entschieden. Gegenüber dem Petzenkirchner Spiel rückte anstelle von David Datzberger der wieder gesunde Christian Spring in die Startformation. Doch das Spiel endete mit einer herben Enttäuschung und wir mussten uns sang- und klanglos verdient mit 0:3 geschlagen geben. Bei nasskaltem Fußballwetter ergab sich anfangs ein Mittelfeldgeplänkel, bei der sich keine der Mannschaften Vorteile erarbeiten konnte. Die erste Halbmöglichkeit ergab sich in der fünften Minute für unser Team, doch der Schuss ging übers Tor. Auf der Gegenseite strich ein Schuss der Neulengbacher in Minute 10 übers Tor. Die beste en Möglichkeiten für unsere Mannschaft ergaben sich Mitte der ersten Halbzeit. BeideMale konnte sich Petr Simek über die rechte Seite durchsetzen, doch beim ersten Versuch gig sein Schuss am langen Eck vorbei. Besser machte er es beim zweiten Mal, doch diesmal konnte der herauslaufende Neulengbacher Schlussmann klären. Danach hatten die Neulengbacher die erste größere Chance in Führung zu gehen, doch der Schuss nach einer halben Stunde ging am langen Eck vorbei. Unsere Mannschaft zeigte sich spilerisch extrem schwach und im Zweikampfverhalten eindeutig unterlaegen. Auch läuferisch erarbeiteten sich die bissigeren Neulengbacher ein klares Übergewicht. Mehrere Fehler unseres Teams führten knapp vor der Pause zum unnötigen Rückstand. Ein schlechter Abschlag von Tormann Stefan Fröhlich kam auf der rechten Seite zu einem Neuelengbacher, der den Ball in den Strafraum spielte, wo Stefan Forster über den Ball schlug und der Neulengbacher Defensivspieler und NÖN Mitarbeiter Martin Führer seinen Kollegen Stefan Fröhlich zum 0:1 bezwang. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause. Doch auch bnach der Pause konnten wir dem Spiel keine Wende geben und zeigten das gleiche lustlose und einfalllose spiel wie vor Seitenwechsel. Mit dem zweiten Tor, bei dem wir uns wieder sehr stümperhaft anstellten war das Spiel für die Neulengbacher gelaufen. Das dritte Tor nach einem Corner und dem satten Schuss aus rund 20 Metern war bereits Ergebnisverbesserung. Auch ein Doppeltausch von Trainer Manfred Kloibmüller änderte nicht mehr am Spiel und unsere Burschen mussten sich nach enttäuschender Mannschaftsleistung verdient, auch der Höhe nach mit einem 0:3 geschlagen geben und die zweite Heimniederlage im Frühjahr hinnehmen. Mit Ausnahme der beiden Möglichkeiten von Petr Simek in Halbzeit eins, die allerdings die Führung bedeuten hätte müssen, konnten wir dem Spiel der Neulengbacher nach dem ersten Gegentor nicht mehr entgegensetzen und gingen sang- und klanglos unter. Kein Aufbäumen und keine Gegenwehr unserer gesamten Mannschaft war zu erkennen um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Spielerische Defizite, fehlendes Zweikampfverhalten, mangelnde Laufbereitschaft und ungewohnte technische Fehler erleichterten es den Neulengbachern zusätzlich ihre Chance auf den Klassenerhalt zu nutzen. Mit der Niederlage verloren wir wieder einen Platz in der Tabelle und liegen vorläufig auf Platz 4. Es gilt dieses Spiel schnell zu vergessen und abzuhaken und im Auswärtsspiel gegen Hainfeld muss die Mannschaft eine klare Reaktion zeigen.
Fazit des Spieles: Im Spiel gegen Neulengbach zeigte unsere Mannschaft das schlechteste Spiel der gesamten Saison und musste sich sang- und klanglos mit 0:3 geschlagen geben. Mangelnde Laufbereitschaft, fehlendes Zweikampfverhalten und ungewohnte technische Fehler erleichterten es den Neulengbachern zusätzlich uns zu Hause zu demoralisieren und klar in die Schranken zu weisen. Nur Mitte der ersten Halbzeit hatte Petr Simek zweimal die Topchance uns in Führung zu bringen. Doch mit dem ersten Gegentor war unser Fußballspiel zu Ende und keine einzige Möglichkeit in der verbleibenden Spielzeit zeugte zusätzlich von der schlechtesten Leistung der Saison. Mit solchen Darbietungen kann kein Gegner bezwungen werden. Im nächsten Spiel auswärts in Hainfeld erwarten wir uns eine klare Reaktion auf dieses Unspiel unseres Teams. Die gesamte Mannschaft muss sich bei der Nase nehmen und dieses Spiel sofort abhaken und sich wieder ihrer gezeigten Stärken besinnen.
Ergebnis Reserve: witterungsbedingt abgesagt
|
|
8. Mai 2010
S p i e l b e r i c h t 21. Meisterschaftsspiel
Petzenkirchen - SVU Hinterholzer Mauer 3:4 (1:0)
Aufstellung: Fröhlich Stefan Forster Florian - Vanhara Marcel - Reutner Karl - Forster Stefan Zefi Pren - Ginner Michael - Bernkopf Matthias - Rafetseder Patrick Datzberger David - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Grgic Sinisa; Schnabler Patrick; Dusika Denis; Kreuzer Patrick;
Austausch: Grgic Sinisa für Datzberger David (62. Min); Schnabler Patrick für Ginner Michael (73. Min); Kreuzer Patrick für Simek Petr (92. Min.)
Schiedsrichterteam: Wagner Gerhard; Knezevic Nikola; Plank Franz;
Torfolge: 1:0 (20. Min.); 1:1 (46. Min.) Forster Florian; 1:2 (47. Min.) Simek Petr; 1:3 (49. Min.) Simek Petr; 2:3 (61. Min.); 2:4 (68. Min.) Ginner Michael; 3:4 (91. Min.);
Kurzbericht:
Nach den beiden spielerisch sehr guten Heimspielen gegen Mank und Melk, die allerdings auf der Habenseite für die Tabelle nur einen Punkt ergaben, mussten wir zum Spiel nach Petzenkirchen, die sich bisher zu Hause als unberechenbarer und schwer zu schlagender Gegner zeigten. Unsere Mannschaft wollte allerdings unbedingt die drei Punkte aus Petzenkirchen mit nach Hause nehmen um weiter im Spitzenfeld der Tabelle zu bleiben. Das dies nicht leicht sein würde zeigte sich bereits in der Begegnung im Herbst, die wir knapp mit 4:3 für uns entscheiden konnten, wobei wir allerdings bis zum Schluss zittern mussten. Trainer Manfred Kloibmüller nominierte für die Startaufstellung für den erkrankten Christian Spring Datzberger David. Anstelle von Grgic Sinisa begann Reutner Karl, der auch die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führte. Nach einem ereignisreichen Spiel konnten wir nach 1:0 Pausenrückstand das Spiel innerhalb von fünf Minuten umdrehen und gingen am Ende mit demselben Resultat wie im Herbst als 4:3 Sieger vom Platz und konnten uns in der Tabelle wieder auf Platz drei verbessern. Das Spiel begann mit einem Steilpass auf den Petzenkirchner Stürmer, den unsere Hintermannschaft in den Corner abwehrte. Der Eckball brachte nichts Zählbares ein. In weiterer Folge übernahmen wir das Kommando im Spiel und hatten eindeutig mehr Spielanteile, ohne allerdings zu klaren Torchancen zu kommen. Die erste Möglichkeit ergab sich nach einer viertel Stunde für David Datzberger, doch sein Schuss ging neben das Petzenkirchner Tor. Die beste Chance auf den Führungstreffer hatte vier Minuten später Petr Simek. Nach einer schönen Aktion im Mittelfeld flankt Matthias Bernkopf ideal auf den am Fünfereck auflaufenden Per Simek, doch seinen Volleyschuss konnte der Tormann halten. Eine Minute später die kalte Dusche für unsere Mannschaft. Nach einem schlechten Abspiel kamen die Petzenkirchner auf der rechten Seite zum Ball und die gut angetragene Flanke köpfelte der Stürmer an die Stange, doch den abspringenden Ball versenkte er zum 1:0 Führungstreffer für die Heimmannschaft. Eine Minute später die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Michael Ginner setzte den gut angetragenen Freistoß knapp über das Gehäuse. Verunsichert vom Gegentreffer fehlten uns die Ideen im Spiel nach vorne und in der Defensive passierten uns leichtsinnige Abspielfehler, die allerdings von den Petzenkirchnern glücklicherweise nicht genutzt wurden. Nach einer halben Stunde hatten die Heimischen die Topchance auf das 2:0. Bei einem Freistoß von der rechten Seite kam ein Petzenkirchner frei zum Kopfball, den Stefan Fröhlich toll parierte und auch den Nachschuss im Nachgreifen endgültig entschärfen konnte. Bis zur Pause ergaben sich auf beiden Seiten keine Chancen mehr und das Spiel plätscherte dahin. In der Pause dürfte Trainer Manfred Kloibmüller klärende Worte gefunden haben, denn unsere Mannschaft kam wie verwandelt aus den Kabinen. Die erste Aktion glich der in der ersten Halbzeit nur mit einem andren Ergebnis. Mit dem Anstoß spielten wir einen steilen Pass auf Petr Simek, den die Petzenkirchner Abwehr in den Corner klärte. Der von Michael Ginner scharf zur Mitte gezirkelte Eckball wurde von einem Abwehrspieler per Kopf hoch aus dem Strafraum geklärt. Florian Forster übernahm den Ball aus ca. 23 Metern volley und der Schuss passt genau ins lange Eck und der ersehnte und wichtige Ausgleichstreffer zum 1:1 war gelungen. Jetzt folgten die entscheidenden Minuten in diesem Spiel. Denn vom Anstoß an eroberten wir den Ball sofortwieder und spielten diesen auf die linke Seite auf Petr Simek. Dieser überspielte noch einen Verteidiger und schlenzte den Ball aus ca. 20 Metern aufs lange Kreuzeck. Der ein wenig zu weit vor dem Tor stehende Petzenkirchner Tormann verschätzte sich und reagierte zu spät und kam nicht mehr an den Ball und unser Team führte mit zwei Trefffern innerhalb einer Minute mit 2:1. Doch nicht genug. Unser Team spielte befreit auf und zwei Minuten später folgte der zweite Treffer von Petr Simek. Diesmal tauchte unser schneller Stürmer über der rechten Seite auf, spielte sich in den Strafraum und schloss sein Solo mit einem schönen Schuss ins lange Eck zum 3:1 ab. Damit hatten wir das Spiel innerhalb von fünf gedreht und zu unseren Gunsten entschieden. Die Heimmannschaft wollte sich allerdings noch nicht geschlagen geben und wollte sich noch einmal ins Spiel zurück bringen. Sie lösten die Viererkette auf und suchten ihr Glück mit weiten Bällen in die Spitze. Allerding stellte sich dies als kein taugliches Mittel heraus um unsere Hintermannschaft vor Problem zu stellen. Allerdings zeigten wir uns bei Standardsituationen ungewohnt unsicher und verwundbar. So führte nach gut einer Stunde eine dieser zum Anschlusstreffer. Nach einem Eckball konnte ein Petzenkirchner ungehindert vom Fünfer einköpfeln und es stand nur mehr 2:3. Doch wieder hatten wir die passende Antwort. In Minute 69 konnte Petr Simek nur mit einem Foul auf der linken Seite rund 20 Meter vor dem Tor gestoppt werden. Michael Ginner legte sich den Ball zum Freistoß auf. Michael schoss den Ballflach an der schlecht platzierten Mauer vorbei und der Ball passte genau ins kurze untere Eck. Wieder sah der Petzenkirchner Goalie nicht gut aus und konnte den Ball nicht abwehren und nach dem 2:4 war der zwei Tore Vorsprung wiederherge-stellt. Die Petzenkirchner spielten ohne Rückversicherung weiter nach vorne und kamen über die rechte Seite das eine oder andere Mal vor unser Tor, ohne allerdings zwingend zu sein. Fünf Minuten vor Schluss ergab sich die einzige nennenswerte Chance für die Heimmannschaft für den Anschlusstreffer nach einem Angriff über die rechte Seite, doch der Schuss ging klar am langen Eck vorbei. In der Nachspielzeit gelang dann doch noch der unnötige Anschlusstreffer. Diesmal passt man im Zentrum nicht auf und ein Petzenkirchner wurde schlecht attackiert und konnte den Ball aus elf Metern im langen Eck versenken. Doch eine Chance auf den Ausgleich ergab sich keine mehr und unser Team feierte einen mühevollen, aber nicht unverdienten 3:4 Auswärtssieg in Petzenkirchen und wiederholten das Ergebnis des Herbstes. In der ersten Halbzeit begannen wir gut, erspielten uns ein klares Übergewicht im Ballbesitz, doch zu klaren Torchancen kamen wir nicht. Nach dem Führungstreffer der Heimmannschaft zeigten wir uns verunsichert und im Spiel nach vorne harmlos und unkonzentriert. Tormann Stefan Fröhlich verhinderte mit einer tollen Abwehr den zweiten Gegentreffer und hielt uns im Spiel. Nach der Pause zeigte sich unsere Mannschaft wesentlich konzentrierter und effizienter. Innerhalb von fünf Minuten drehten wir mit drei Toren das Spiel zu unseren Gunsten. Auf den Anschlusstreffer reagierten wir wieder mit dem schnellen Treffer zum 2:4 aus einem guten Freistoß von Michael Ginner und der Entscheidung in diesem Spiel. Diesmal konnten wir zwar spielerisch nicht so überzeugen wie in den beiden starken Heimspielen, allerdings konnten wir das Spiel nach Rückstand noch für uns entscheiden. Vor allem bei Standardsituationen zeigten wir uns ungewohnt unsicher und verletzbar. In der Offensive konnte endlich Petr Simek seine gezeigten Leistungen der vergangenen Spiele diesmal auch in Tore umsetzen. Zweimal trug er sich in die Torschützenliste ein, wobei sein Tor zum 1:3 Marke sehr schön und überlegt verdient. Läuferisch und kämpferisch wussten unsere Burschen wieder zu überzeugen. Endlich konnten wir wieder ein peil nach Rückstand umdrehen und für uns entscheiden. Im nächsten Heimspiel erwartet uns mit Neulengbach zwar ein Tabellennachzügler, der sicher nicht unterschätzt werden darf.
Fazit des Spieles: Wir übernahmen im Auswärtsspiel gegen Petzenkirchen von Anfang an die Initiative und hatten wesentlich mehr Spielanteile, ohne uns allerdings gute Chancen zu erspielen. Nach dem unnötigen Gegentreffer zeigten wir uns verunsichert und mussten uns bei Torhüter Stefan Fröhlich nach seiner tollen Abwehr bedanken im Spiel zu bleiben. Nach klaren Worten in der Pause von Trainer Manfred Kloibmüller und fünf sehr starken Minuten mit drei Toren nach der Pause konnten wir das Spiel drehen und zu unseren Gunsten entscheiden. Auf den Anschlusstreffer gaben wir wieder die richtige Antwort mit dem Freistoßtreffer von Michael Ginner. Ungewohnte Schwächen bei Standardsituationen ermöglichten es den Petztenkirchnern Tore zu erzielen bzw. Chancen zu erarbeiten. Doch diesmal konnten wir zwar spielerische nicht überzeugen, doch wir konnten das Auswärtsspiel für uns entscheiden und die erhofften und erwarteten drei Punkte mitnehmen. Die nächste Herausforderung heißt ab sofort die Mannschaft aus Neulengbach, bei denen wir uns im Herbst nach schwacher Leistung auswärts klar mit 4:1 geschlagen geben mussten. Im Heimspiel gegen den Tabellennachzügler muss der Sieg das Ziel sein um weiter im Tabellenspitzenfeld zu bleiben.
Ergebnis Reserve: 3:0 (1:0)
Nach den guten Vorstellungen in den Heimspielen gegen Mank und Melk konnten wir an die gezeigten Leistungen nicht anknüpfen und mussten uns in Petzenkirchen am Ende klar mit 3:0 geschlagen geben. Unser Team fiel wieder in alte Muster zurück. Zu wenig Aggressivität in der Verteidigung und wieder unnötige individuelle Fehler ermöglichten keinen Punktegewinn. Im Heimspiel gegen Neulengbach müssen sich unsere Burschen wesentlich steigern um wieder zu punkten.
Unsere Torschützen Michael Ginner, Petr Simek und Florian Forster nach dem Auswärtssieg in Petzenkirchen
|
|
30. April 2010
S p i e l b e r i c h t 20. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Melk 1:3 (1:2)
Matchpatronanz:
Aufstellung: Fröhlich Stefan Forster Florian - Vanhara Marcel - Grgic Sinisa - Forster Stefan Spring Christian - Ginner Michael - Bernkopf Matthias - Rafetseder Patrick Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Datzberger David; Reutner Karl; Dusika Denis;
Austausch: Datzberger David für Rafetseder Patrick (63. Min); Reutner Karl für Grgic Sinisa (77. Min);
Schiedsrichterteam: Huber Johann; Oberwimmer Andreas; Celikkiran Mustafa;
Torfolge: 1:0 (25. Min.) Zefi Pren; 1:1 (40. Min.); 1:2 (44. Min.); 1:3 (70. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem besten Spiel in der Frühjahrssaison gegen Mank, bei dem lediglich die mangelnde Chancenauswertung den Sieg verhinderte, erwartete uns das Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn aus Melk. Mit Melk kam eine offensiv sehr starke Mannschaft mit dem besten Angreifer der Liga dem Ungarn Mark Matondo auf unseren Sportplatz, die vor dem Spiel nach Verlustpunkten nur einen Punkt hinter Tabellenführer Kilb lagen. Unsere Burschen wollten sich für die 2:0 Auswärtsniederlage im Herbst revanchieren und dieses Spiel für sich entscheiden und weiter an der Tabellenspitze dranbleiben. Gegenüber dem Manker Spiel ergaben sich für Trainer Manfred Kloibmüller keine Änderungen in der Grundaufstellung. Der zuletzt gesperrte Karl Reutner nahm vorerst auf der Ersatzbank Platz. Nach einer guten ersten Halbzeit und der verdienten Führung mussten wir am Ende eine 1:3 Heimniederlage hinnehmen und die Melker waren der Gewinner dieser Runde, denn gleichzeitig musste sich Tabellenführer Kilb in Kematen mit 2:0 geschlagen geben. Bei herrlichem Fußballwetter und guter Zuschauerkulisse übernahmen wir von Beginn an in diesem Spitzenspiel das Kommando und erarbeiteten uns eine klare Feld- und spielerische Überlegenheit. Wir störten die Melker in ihrem Spielaufbau und zwangen die Hintermannschaft der Gäste immer wieder zu Fehlern durch permanentes Forechecking und Attackieren. Eine Anzahl von Chancen war das erfreuliche Resultat dieser Offensive. Nach einem Fehler der Melker Hintermannschaft prüfte Kapitän Christian Spring den Melker Schlussmann in Minute 10 zum ersten Mal. Eine Minute später tauchte unser schneller Stürmer Petr Simek über die rechte Seite auf und konnte am Abschluss gerade noch gehindert werden. Bei der nächsten Aktion von Petr Simek überspielte er auf rechten Seite die Melker Verteidigung und bei seinem guten Aufspiel konnte sich der Melker Tormann bei zwei Schussversuchen von Christian Spring auszeichnen. In Minute 18 spielte sich Pren Zefi über die rechte Seite erstmals gefährlich in den Strafraum, doch sein Schuss ging am langen Eck vorbei. Vier Minuten später die zweite gute Möglichkeit für Pren Zefi über links, doch der Ball wurde in den Corner geklärt. Doch in Minute 25 war es soweit. Wieder erkämpfte sich Pren Zefi einen Ball und tankte sich über die linke Seite in den Strafraum und brachte den Ball am Tormann vorbei. Beim Versuch das Tor noch zu verhindern lenkte der Melker Verteidiger den Ball endgültig ins Tor und es hieß 1:0 für unsere Burschen. Zu diesem Zeitpunkt und auf Grund der Fülle von Chancen eine mehr als verdiente Führung. Hatten bis zu diesem Zeitpunkt die Melker keine Möglichkeit vorgefunden, übernahmen sie ab dem Zeitpunkt des Gegentors immer mehr die Initiative in diesem Spiel. Unsere Mannschaft ließ sich mehr zurückdrängen und konnte nach vorne wesentlich weniger gefährliche Aktionen setzen. Der erste Warnschuss der Gäste ging in Minute 28 knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später streift nach einem Eckball der wuchtige Kopfball des bis dahin farblosen Matondo noch die Außenlatte. Die nächste Aktion über links führte zu einer weiteren Möglichkeit, doch auch dieser Schuss ging am langen Eck vorbei. Nach dieser Drangperiode der Melker zeigte sich das Spiel wieder ausgeglichener, dennoch mussten wir vor der Pause noch zwei Tore hinnehmen. Beim ersten Gegentor in Minute 40 führte ein zu kurzer Abschlag zurück zur Strafraumgrenze von Sinisa Grgic zum Gegentreffer. Der heranstürmende Melker stellte mit einem satten Schuss auf 1:1 und ließ Tormann Stefan Fröhlich keine Abwehrchance. Doch beim zweiten Gegentreffer führte ein Fehler unseres Torhüters zum zweiten Gegentreffer. Nach einer Flanke über links wehrte unser Goalie den Ball zu kurz und direkt auf den am kleinen Strafraum stehenden Matondo ab, und dieser hatte keine Mühe und knallte den Ball zur Gästeführung unter die Latte. Von diesen beiden unnötigen Gegentreffern geschockt ging es in die Pause. Nach der Pause konnten wir dem Spiel keine entscheidende Wende mehr geben und konnten uns immer weniger in Szene setzen. Die Melker suchten das Spiel in Kontern zu entscheiden und es ergaben sich immer wieder Möglichkeiten aus solchen Gegenstößen. In Minute 65 die erste gute Kontersituation für die Melker, doch der Schuss ging knapp am Tor vorbei. Eine Minute eine Möglichkeit für unsere Burschen, doch der Freistoßball aus guter Distanz von Christian Spring geht klar übers Tor. In Minute 70 die Entscheidung in diesem Spiel. Nach einer langen Flanke kommt es wieder zu einem schlechten Abwehrversuch und der Melker erläuft sich den Ball und hämmert ihn mit einem scharfen Schuss ins lange obere Eck zum 1:3 für die Gäste. Im Gegenzug noch die große Chance zum Anschlusstreffer durch Christian Spring, doch sein Ball kann noch von einem Verteidiger für den bereits geschlagenen Tormann vor der Linie geklärt werden. Danach war die Luft aus unserem Spiel draußen und wir mussten froh sein keine weiteren Treffer mehr zu kassieren. Denn in den letzten Minuten setzten die Melker noch zwei Bälle an die Latte. Danach war Schluss im Spitzenspiel der Runde und wir mussten uns mit der ersten Heimniederlage im Frühjahr gegen den nunmehrigen Titelanwärter Melk abfinden. Vor allem in Halbzeit eins zeigte unsere Mannschaft wieder eine ausgezeichnete Vorstellung und erspielte sich eine Fülle von guten Möglichkeiten. Wir kontrollierten eindeutig das Spielgeschehen und ließen den Melkern keine Chance ihre Stärken auszuspielen. Doch nach dem verdienten Führungstreffer ließen wir uns unverständlicherweise zurückfallen. Zwei unnötige Fehler in der sonst verlässlichen Abwehr führten zu den Gegentreffern in Halbzeit eins, von denen wir uns nicht mehr erholten. Inder zweiten Halbzeit konnten wir dem Spiel keine Wende mehr geben und zusetzen um die Melker zu gefährden. Mit dem Gegentreffer zum 1:3 war die Partie entschieden und die Heimniederlage besiegelt. Mit der Niederlage müssen wir uns trotz der gleichzeitigen Niederlage der Kilber aus dem Titelrennen verabschieden. Mit dem Sieg hat Melk einen großen Schritt in diese Richtung Meister gesetzt. Für uns heißt es sich ab sofort auf die nächste Aufgabe im Auswärtsspiel in Petzenkirchen vorzubereiten.
Fazit des Spieles: Im Spiel gegen die Melker zeigten unsere Burschen in Halbzeit eins wieder ein starkes Spiel und eine gute Vorstellung. Doch nach vielen herausgespielten aber wieder vergebenen Chancen und dem verdienten Führungstreffer fiel unsere Mannschaft unverständlicherweise zurück und ließ die bis dahin farb- und chancenlosen Gäste ins Spiel zurückfinden. Doch erst zwei individuelle Eigenfehler unserer sonst verlässlichen Abwehr führten zu den beiden Gegentreffern in Halbzeit eins, von denen wir uns nicht mehr erholen sollten. Auch in Halbzeit zwei konnten wir dem Spiel keine Wende mehr geben und die Gäste konnten ihre Stärken ausspielen. Mit dem Gegentreffer zum 1:3 war das Spiel endgültig entschieden und die erste Heimniederlage in der Frühjahrsaison hinnehmen. Damit sind die Chancen auf den Meistertitel wohl ausgeträumt, die sich allerdings für die Melker mit dem Sieg wesentlich erhöht haben. Ab sofort heißt die nächste Herausforderung und Aufgabe das Auswärtsspiel in Petzenkirchen, das wir im Herbst mit 4:3 für uns entscheiden konnten.
Ergebnis Reserve: 1:1 (0:0) Torschütze: Schnabler Patrick
Nach dem starken Spiel gegen den Tabellenzweiten Mank zeigten unsere Burschen auch im Heimspiel gegen Melk eine sehr gute Leistung und wurden mit einem 1:1 auch auf der Punktseite belohnt. Unsere junge Mannschaft spielte wieder sehr diszipliniert und verteidigte sehr geschickt und ließ den Melkern keine Chancen aus dem Spiel heraus. Ein schönes Tor von Patrick Schnabler Mitte der zweiten Halbzeit ließ den Sieg erhoffen. Ein schlechtes Attackieren zehn Minuten vor Schluss ermöglichte den Gästen noch den Ausgleich. Hervorheben möchte ich die wieder sehr starke Leistung von Tormann Mario Dorner, der sich wie in den letzten Begegnungen als sicherer und verlässlicher Rückhalt zeigt. Diese Leistungen sollten sich auf der Habenseite der Punkte noch in den nächsten Spielen auswirken. Bereits im Herbst konnten wir die Petztenkirchen zu Hause schlagen und das sollte auch wieder das Ziel im Auswärtsspiel sein.
Bericht vom Spiel der Woche von der Internetplattform Fanreport: Fotos und Interviews unter www.fanreport.at „ Bei herrlichem Fußballwetter fand das Spitzenspiel der Gebietsliga West auf der Sportanlage in Mauer statt. Und die Kloibmüller-Elf nahm von der ersten Minute das Heft in die Hand. Die Gäste aus Melk, bei denen Dick und Lagler fehlten, fanden zu Beginn der Partie überhaupt nicht ins Spiel. Lediglich ein Freistoß von Routinier Janisch in Minute 10, der zu zentral ausfiel, sorgte für einen Hauch von Gefahr im Melker Offensivspiel. Die Hausherren hingegen konnten sich immer wieder super Chancen herausspielen. Angetrieben von Kapitän Spring und dem starken Simek brachte die Heimelf die Melker Viererkette immer wieder in Verlegenheit. Speziell durch die Mitte gab es immer wieder Räume für die Kicker des SVU. Kapitän Christian Spring prüfte mit 2 Distanzschüssen Melk-Schlussmann Kalusevic. Nach 18 Minuten kann Spanseiler Georg in letzter Sekunde den Schuss von Simek blocken und wenige Minuten später hilft er sich mit einem Foulspiel gegen den davoneilenden Simek. Der zweite Angreifer Zefi hatte in Minute 22 die Riesenchance zur Führung, er kam halbrechts frei zum Schuss, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Zu diesem Zeitpunkt konnten sich die Gäste glücklich schätzen, dass es noch immer 0:0 stand. In Minute 25 folgte dann die verdiente Führung für den SVU Mauer. Nach schönem Laufpass auf Pren Zefi, überhebt dieser von links den heranstürmenden Kalusevic und in der Mitte befördert der Melker Kapitän Spanseiler den Ball unglücklich über die Linie. Als offizieller Torschütze wird allerdings Pren Zefi genannt. Danach stecken die Hausherren etwas zurück, beziehungsweise müssen ihrem enormen Anfangstempo etwas Tribut zollen. So folgte in der 32. Minute die erst gute Chance für die Melker durch einen Weitschuss von Groissböck, der nur knapp am Tor vorbei ging. 2 Minuten später fehlte bei einem Matondo-Kopfball ein halber Meter. Der etwas überraschende Ausgleich fiel in Minute 40 durch Sido Szabolcs. Nach herrlichem Querpass von Eder brachte Mahorka den Ball zur Mitte und die, bis zu diesem Zeitpunkt fehlerfreie Mauer-Defensive, konnte den Ball nur kurz abwehren und Sido knallte den Ball zum 1:1 ins Netz. An den Emotionen der Spieler merkte man, wie wichtig dieses Spiel für beide Mannschaften war. Sichtlich geschockt durch den Ausgleichstreffer kam es für die Hausherren in Minute 45 noch schlimmer. Nach einer Flanke von Wolfgang Janisch kann Mauer Schlussmann Fröhlich den Ball nicht weit genug wegfausten und Goalgetter Frank Matondo hämmert den Ball unter die Latte zum umjubelten 2:1 Führungstreffer für die Melker. Das war der Schlusspunkt in einer wirklich starken ersten Halbzeit, speziell vom SVU Mauer. In Hälfte zwei hatte sich die Melker Defensive stabilisiert und die Kicker von Mauer fanden kein Mittel mehr um sich Chancen zu erarbeiten. Trainer Kloibmüller versuchte durch zwei Wechsel frischen Wind in das Spiel zu bringen, jedoch ohne Wirkung. Auch der Melker Trainer Kraaibeek tauschte zweimal. Einmal davon verletzungsbedingt, denn Stürmer Matondo konnte nach einer Zerrung nicht mehr weitermachen. Die Melker waren in der zweiten Hälfte immer wieder durch Konter und hohe Bälle in die Offensive gefährlich. In der 70. Spielminute folgte dann die Vorentscheidung im Spiel. Martin Groissböck verzog zuerst noch knapp nach einem Weitschuss, doch kurz darauf hatte er sein Visier ideal eingestellt. Er schoss nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Harmanci unhaltbar ins rechte Kreuzeck. Der schönste Treffer des Abends mit klaren Chancen auf das „Tor des Monats“. Die Mauer Schlussoffensive verpuffte und die Hausherren mussten sich mit der Niederlage abfinden. Fazit: Ein enorm wichtiger Auswärtssieg für den SC Melk, der nun nach Verlustpunkten wieder an der Tabellenspitze stünde. Der SVU Mauer wird nach Aussage von Trainer Kloibmüller nun schauen am Ende der Meisterschaft unter den Top 5 zu stehen. Der Titelkampf bleibt weiterhin enorm spannend und Melk zeigt wieder keine Nerven.“
|
|
24. April 2010
S p i e l b e r i c h t 19. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Mank 2:2 (2:1)
Matchpatronanz:
Obmann Peter Ossmann mit Bankstellenleiter Florian Lagler von der Sparkass Amstetten und Obmannstellvertreter Joachim Vielmetti vor dem Spiel gegen Mank
Bankstellenleiter Florian Lagler von der Sparkass Amstetten mit Kapitän Christian Spring beim Ehrenanstoß vor dem Spiel gegen Mank
Aufstellung: Fröhlich Stefan Forster Florian - Vanhara Marcel - Grgic Sinisa - Forster Stefan Spring Christian - Ginner Michael - Bernkopf Matthias - Rafetseder Patrick Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Datzberger David; Kreuzer Patrick; Dusika Denis;
Austausch: Datzberger David für Simek Petr (60. Min); Schnabler Patrick für Rafetseder Patrick (78. Min);
Schiedsrichterteam: Palgetshofer Martin; Schett Peter Mag.; Cavara Ivan;
Torfolge: 1:0 (6. Min.) Simek Petr; 2:0 (25. Min.) Spring Christian; 2:1 (35. Min.); 2:2 (66. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem ersten Derbysieg in Grein in der Gebietsliga und er tollen Serie im Frühjahr und dem weiter dran bleiben an der Tabellenspitze erwarteten wir im Heimspiel mit Mank eine Mannschaft, die in der laufenden Meisterschaft bisher die wenigsten Tore erhalten hatte. Allerdings konnten sie auch bisher die wenigsten Tore erzielen. Im Frühjahr mussten sie bisher noch keinen Gegentreffer hinnehmen. Im Herbst mussten wir uns erst in der Nachspielzeit endgültig mit 2:0 geschlagen geben. Diese Niederlage wollten wir zu Hause unbedingt in einen Sieg umwandeln und unsere starke Heimbilanz weiter verlängern, wussten allerdings um die Abwehrstärke der Manker. Anstelle des gesperrten Karl Reutner ließ Trainer Kloibmüller Marcel Vanhara in der Starformation beginnen. Ansonst begann die gleiche Mannschaft wie in Grein wieder mit dem jungen und sehr starken Patrick Rafetseder im Mittelfeld auf der Außenbahn. Im meiner Ansicht nach besten Spiel unserer Mannschaft im Frühjahr mussten wir uns mit einem 2:2 zufrieden geben. Bei herrlichem Frühjahrswetter und wieder vor guter Zuschauerkulisse begann unsere Mannschaft wieder mit einer klaren Feldüberlegenheit und erspielte sich von Anfang an gute Torchancen und wurde sehr bald mit dem Führungstreffer belohnt. Bereits in der 6. Spielminute wurde der quirlige Patrick Rafetseder über die rechte Seite eingesetzt. Er überspielte einen Gegenspieler und spielte den Ball mit einem herrlichen Querpass zurück an die Strafraumgrenze, wo sich Petr Simek den Ball mitnehmen konnte. Er überspielte noch einen generischen Verteidiger und bezwang den Manker Tormann aus 11 Metern mit einem satten Schuss zur umjubelten 1:0 Führung. Damit war die makellose Frühjahrsbilanz der Manker sehr früh gebrochen. Auch unsere Mannschaft erzielte ihr erstes Tor aus dem Spiel heraus. Bisher ergaben sich die Treffer aus ruhenden Bällen. Mit der Führung im Rücken zeigten wir weiter gute Spielzüge und erspielten uns mehrere gute Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen. In Minute 18 tauchte Pren Zefi über die rechte Seite auf, spielte den Ball auf Kapitän Christian Spring, doch dessen Schuss fiel zu schwach aus. Zwei Minuten später die erste Möglichkeit der Manker, doch nach einem Vorstoß über die linke Seite setzte der Manker den Schuss klar am Tor vorbei. Fünf Minuten später die erste strittige Situation. Nach einem von Christian Spring auf das Tor gezirkelten Freistoßball konnte der Manker Schlussmann den Ball nicht festhalten und den Abpraller verwertete der aufgerückte Marcel Vanhara zum vermeintlichen zweiten Tor, Schiedsrichter Palgetshofer zeigte auch schon Richtung Mittellinie, doch der Linienrichter hob die Fahne und zeigte Abseits an. Eine klare Fehlentscheidung. Es sollte nicht die einzige strittige Aktion bleiben. Eine Minute später die nächste Topchance nach einem Cornerball, doch nach dem Schuss von Christian Spring sprang der Ball von der Latte ins Torout. Eine Minute später dann doch der zweite Treffer für unser Team. Wieder setzte sich Patrick Rafetseder über die rechte Seite durch und seine Querflanke setzte Christian Spring von der Strafraumgrenze per Kopf am heraus eilenden Tormann vorbei zum 2:0 in die Maschen. Zum Glück kam es zu keinem Zusammenprall der beiden Spieler. Mit dem zwei Tore Vorsprung versuchten die Manker nach vorne zu spielen, konnten aber vorerst für keine Gefahr vor unserem Tor sorgen. Die beste Chance der Gäste ergab sich in Minute 34 nach einem Fehler in unserem Spielaufbau, doch der Schuss des Manker Stürmers ging knapp über die Latte. Eine Minute später dann doch der Anschlusstreffer für die Gäste. Nach einem in den Strafraum geschossenen Freistoßball konnte Tormann Stefan Fröhlich den Ball nur kurz abwehren und am schnellsten reagierte ein Manker Angreifer und verkürzte auf 2:1. Unsere Mannschaft ließ sich vom Gegentreffer nicht beeindrucken und erspielte sich weiter Topchancen um den zwei Tore Vorsprung wieder herzustellen. Nach einem Corner konnte der Ball auf der Linie noch geklärt werden und Matthias Bernkopf verfehlte den abspringenden Ball. Die zweite strittige Situation ergabe ich ebenfalls noch kurz vor dem Pausenpfiff. Bei einem hohen Ball in den Strafraum sprang Matthais Bernkopf und er Manker Tormann auf den Ball, beim Fangen des Balls schlug sich der Schlussmann den Ball ins eigen Tor, doch der Schiedsrichter entschied auf Foulspiel, obwohl keine Berührung stattgefunden hat. Die letzte Möglichkeit in Halbzeit eins ergabe sich wieder durch Christian Spring, doch seine Flanke wurde von der Verteidigung in den Corner geklärt. Trotz der vielen herausgespielten Chancen ging es nur mit dem knappen Vorsprung in die Pause. Nach der Pause zeigte sich das Spiel ausgeglichener und verlagerte sich vorerst mehr ins Mittelfeld. Doch die erste nennenswerte Möglichkeit ergab sich wieder für unser Team, doch der Schuss von Christian Spring wird vom Manker Schlussmann in Minute 58 in den Corner geklärt. Vier Minuten später kann der Tormann einen Volleyschuss von Christian Spring wieder zur Ecke klären. Veir minuten später die kalte Dusche fr unsere Burschen. Nach einem Fehler im Mittelfeld kommt der Manker Spieler zu einer Schussmöglichkeit. Den scharfen Ball kann Stefan Fröhlich mit einer tollen Reaktion noch abwehren, doch der heran sprintende Manker Stürmer versenkt den Ball aus spitzem Winkel zum Ausgleichstreffer. Die Gäste nutzten drei Chancen zu zwei Toren. Unsere Mannschaft wollte unbedingt noch den Siegestreffer erzielen und hätte diesen auch machen müssen. Vier Minuten nach dem Ausgleichstreffer nahm sich Petr Simek einen herrlich in den Strafraum Flankenball an, überspielte den Manker Tormann, doch anstelle den Ball ins Tor zu schießen überspielte er noch zwei Verteidiger und wurde letztendlich beim Schuss blockiert. Die nächste Topchance durch Christian Spring in Minute 75 landete am Lattenkreuz. Die letzte gute Möglichkeit ergibt sich für Den eingewechselten David Datzberger, der zehn Minuten vor Schluss allein auf den Tormann zulaufen kann, doch zu früh den Schuss versucht und das Tor verfehlt. Damit war das Pulver verschossen und unsere Mannschaft musste sich nach einem chancenreichen Spiel mit dem Unentschieden zufriedengeben. Unsere Mannschaft zeigte vor allem in der ersten Halbzeit das beste Spiel der Frühjahrssaison und erspielte sich gegen die stärkste Verteidigung der Liga eine Vielzahl an Chancen, von denen nur zwei verwertet wurden. Weitere Tore verhinderte das eigene Unvermögen bzw. die Anerkennung durch das Schiedsrichterteam. Endlich zeigte sich unsere Offensivabteilung von ihrer besseren Seite und erspielte sich wesentlich mehr Topchancen, die allerdings teilweise zu leichtfertig vergeben wurden. Die Manker zeigten wesentlich effizienter und nutzten ihre drei Chancen zu zwei Toren. Trotzdem muss man unserer Mannschaft ein Kompliment aussprechen, denn sie versuchte bis zum Schlusspfiff alles um den Sieg zu erringen und zeigte sich im spielerischen Bereich wesentlich verbessert. Der junge Patrick Rafetseder zeigte sich wieder mit einer starken Vorstellung und bereitete beide Tore mustergültig vor. Beiden Gegentreffern gingen unnötige Eigenfehler voraus, denn ansonst hatte unsere Hintermannschaft mit den Manker Angreifern keine allzu große Herausforderungen. Um in diesem Spiel siegreich zu bleiben fehlte uns auch das nötige Quäntchen Glück, das wir in der einen oder anderen Begegnung bisher gehabt haben. Für die Tabelle ergab sich ein weiterer Punkt, der uns bis morgen zumindest auf dem zweiten Tabellenplatz ausweist. Im nächsten Spiel kommt es gleich wieder zum nächsten Highlight. Wartet doch mit Melk der nächste Tabellennachbar, den wir auf der eigenen Anlage empfangen können. Mit der gezeigten Leistung, dem Heimvorteil und dem Publikum im Rücken ist sicher alles möglich. Trainer Manfred Kloibmüller wird sicher in der kommenden Trainingswoche die Mannschaft auf die bevorstehende Begegnung optimal vorbereiten.
Fazit des Spieles: Im Spiel gegen die abwehrstärkste Mannschaft der Gebietsliga Mank zeigte unsere Mannschaft das beste Spiel der Frühjahrssaison, musste sich allerdings mit einem 2:2 zufrieden geben. Vor allem in der ersten Halbzeit erarbeitete und erspielte sich unser Team eine Vielzahl an Topchancen, aus denen zwei Tore erzielt werden konnten. Doch die Manker kamen aus einer Standardsituation zum Anschlusstreffer. Weitere Tore unseres Teams verhinderte das Schiedsrichterteam bzw. die Latte und zu wenig Nachdruck beim Verwerten der Chancen. Nach der Halbzeit ergaben sich weniger Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die dritte Chance nutzten die Manker zum Ausgleichstreffer. Unseren Matchball vergab Petr Simek, der bereits den Tormann überspielt hatte, doch im Abschluss zögerte. Trotz des vom Ergebnis nicht ganz zufriedenstellenden Ergebnisses zeigte sich vor allem unsere Offensivabteilung von einer wesentlich besseren Seite und erspielte sich eine Vielzahl an Torchancen. Die mangelnde Auswertung muss allerdings als Manko gegenübergestellt werden. Im Zweikampfverhalten und im läuferischen Bereich zeigte sich unser Team wieder von ihrer gewohnt starken Seite. Auch das spielerische Moment war diesmal sehr zufriedenstellend. Dies zeigt sich auch aus dem Umstand, dass es uns erstmals im Frühjahr gelungen ist aus dem Spiel heraus die Tore zu erzielen. Die gezeigte Leistung mit einer verbesserten Chancenauswertung soll auch im nächsten Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Melk abgerufen werden, um das Ergebnis desHerbstes umdrehen zu können.
Ergebnis Reserve: 1:2 (1:2) Torschütze: Tuder Lukas
Gegenüber den letzten Spielen und teilweise klaren Niederlagen zeigte sich unser Team das mit Abstand beste Spiel in der Frühjahrssaison und musste sich nur knapp gegen den Tabellenzweiten Mank geschlagen geben. Der Endstand war bereits zur Pause gegeben. Mit dem Führungstor im Rücken durch Tuder Lukas aus einem Weitschuss, bei der dem gegnerische Tormann nicht gerade glücklich reagierte, verbesserte man sich auch im spielerischen Bereich und matchte sich mit den spielstarken Mankern über die gesamt Spielzeit. Die beiden Gegentore resultierten aus einer schönen Kombination und einem schnell abgespielten Freistoß. Den möglichen Ausgleich durch Tuder Simon verhinderte der Manker Tormann mit einer guten Abwehr. In der zweiten Halbzeit fighteten beide Mannschaften und schenkten sich nichts. Einerseits hatte unsre Mannschaft den Ausgleich mehrmals vor den Beinen, andererseits verhinderte Tormann Mario Dorner mit einigen Glanzparaden eine vorzeitige Entscheidung und hielt unsere Burschen im Spiel. Letztendlich musste sich unser Team knapp geschlagen geben, kann allerdings Stolz auf diese Leistung sein und aufbauen. Ihre Weiterentwicklung kann die junge Mannschaft im nächsten Heimspiel gegen Melk zeigen und bestätigen.
Nachstehend der Kurzbericht von der Internetplattform Fanreport: Fotos vom Spiel unter www.fanreport.at „Mank beendet in Mauer seine beiden Serien (keine Tor erzielen, keine Tore erhalten) und erreicht ein 2:2 beim derzeitigen Tabellenzweiten. Dabei beginnt das Match mit verschlafenen 25 Minuten der Gäste, die eine Vielzahl an Chancen der Hausherren erlauben und schließlich mit einer komfortablen 2:0 Führung durch Simek und Kapitän Spring enden. Mank erwacht im Anschluss und findet selbst einige Möglichkeiten vor. Das Match wird von beiden Seiten darauf mit offenem Visier ausgetragen; den Zuschauern wird ein Offensivspektakel geboten. Die Gäste kommen noch in der ersten Halbzeit heran: Stefan Schrittwieser bricht nach einem Getümmel im Strafraum per Kopf in der 35. Minute den Bann. Mauer bleibt aber das gefährlichere Team, was sich auch durch einen Lattenschuss und zwei sehr strittig aberkannte Tore (angebliches Abseits, angebliches Stürmerfoul an Tormann Hayden) bemerkbar macht. Die mangelnde Chancenverwertung der Hausherren wird in Hälfte zwei noch bestraft, als Daniel Schmidt aus spitzem Winkel nach Schuss von Kerschner zum Ausgleich trifft. Mauer kann bis zum Abpfiff ebenso wie Mank keine ihrer Möglichkeiten mehr nutzen, und so pfeift Schiedsrichter Palgetshofer das Unentschieden ab. Fazit: Eine chancenreiche Partie, bei der laut Mank-Coach Kirastisch die Hausherren die klareren Möglichkeiten vorgefunden hat, aber in der man auch selbst noch Tore hätte schießen können. Mauer-Trainer Kloibmüller spricht eher von zwei verlorenen, als einem gewonnenen Punkt.“
|
|
17. April 2010
S p i e l b e r i c h t 18. Meisterschaftsspiel
Grein - SVU Hinterholzer Mauer 0:1 (0:0)
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Grgic Sinisa - Forster Stefan- Forster Florian Spring Christian - Ginner Michael - Bernkopf Matthias - Rafetseder Patrick Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Steyrer Leonhard; Datzberger David; Schnabler Patrick; Dusika Denis; Vanhara Marcel;
Austausch: Datzberger David für Simek Petr (62. Min); Vanhara Marcel für Ginner Michael (74. Min);
Schiedsrichterteam: Weber Robert; Steiner Alexander Mag.; Ciplek Savas;
Torfolge: 0:1 (55. Min.) Bernkopf Matthias;
Kurzbericht:
Nach dem knappen, nicht ganz unglücklichen aber erwarteten Derbyheimsieg gegen den Tabellenletzten Blindenmarkt mussten wir auswärts in Grein gegen den nächsten Derbygegner antreten. Im Herbst konnten wir die Greienr nach hartem Kampf und einem Traumtor von Michael Ginner knapp mit 1:0 bezwingen. Unser großes Ziel war es ungeschlagen den Greiner Sportplatz zu verlassen. Auch für unseren „Greiner“ Trainer Manfred Kloibhofer ergab sich eine interessante Situation, denn er musste erstmals auf dem Greiner Sportplatz in der Zone der Gäste Platz nehmen bzw. stehen. Auch das Trainerduell gegen seinen Freund Helmut Leimer auf Greiner Seite sorgte für weitere Brisanz in diesem Derby. Bisher konnten wir in Grein in der Gebietsliga noch nie gewinnen, lediglich einem Unentschieden standen bisher immer knappe bis klare Niederlagen gegenüber. Doch diesmal konnten wir den Spieß umdrehen und das prestigeträchtige Auswärtsderby in Grein knapp mit 1:0 für uns entscheiden. Trainer Manfred Kloibmüller begann ähnlich wie gegen Rohrbach mit einer defensiveren Aufstellung. Im Mittelfeld brachte er erstmals von Beginn an den jungen Patrick Rafetseder, der seine Nominierung mit einer ganz starken und überzeugenden Leistung rechtfertigte. Der nach längerer Verletzungspause wieder fitte Marcel Vanhara nahm vorerst auf der Ersatzbank Platz, ebenso wie Stürmer David Datzberger. Vor guter Zuschauerkulisse, auch mit vielen Fans aus Mauer und herrlichem Fußballwetter bei Sonnenschein versuchten unsere Burschen den erwarteten Anfangsdruck der Greiner einzubremsen, doch die Heimmannschaft zeigte sich zwar ambitioniert, doch konnte sie sich vor allem gegen unsere Hintermannschaft aus dem Spiel heraus nicht durchsetzen und erwähnenswerte Chancen erspielen. Lediglich aus Standardsituationen kam die Heimmannschaft zu einigen Möglichkeiten. So in Minute 8, als sich erstmals unser nicht ganz fitter Tormann Stefan Fröhlich bei einem Schuss der Greiner aus halbrechter Position nach einem in den Strafraum gehobenen Freistoß zum ersten Mal mit einer tollen Parade auszeichnen konnte. Seine zweite wichtige Abwehr zeigte er in Minute 20 bei einem gut angetragenen Freistoß. Zwei Minuten später machte unsere Mannschaft erstmals auf sich aufmerksam, als Petr Simek sich auf der rechten Seite durchsetzen konnte, doch seinen nicht gerade scharfen Schuss konnte der Greiner Schlussmann noch am langen Eck vorbei in den Corner klären. In weiterer Folge zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel mit keinen nennenswerten Vorteilen für eine der beiden Mannschaften, die sich beiderseits neutralisierten. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff ergab sich noch eine gute Freistoßmöglichkeit von der Strafraumgrenze für unser Team, doch der von Michael Ginner getretener Ball landete in der Greiner Hintermannschaft. Nach der alles in allem ereignisarmen Halbzeit ging es mit 0:0 in die Pause. In der ersten Minute der zweiten Halbzeit begann mit der nächsten guten Möglichkeit und der dritten wichtigen Abwehr von Schlussmann Stefan Fröhlich. Mit dieser vergebenen Chance war das Pulver der Heimmannschaft verschossen und unsere Burschen spielten gefälliger nach vorne, allerdings konnten wieder zu wenige Chancen aus dem Spiel heraus erarbeitet werden. So führte bezeichnenderweise wieder eine Standardsituation, wie bereits bei allen Toren im Frühjahr, zum Führungstreffer. In Minute 55 zirkelte Kapitän Christian Spring einen seiner gefährlich angezirkelten Freistoßbälle hoch und scharf in den kleinen Strafraum, wo der Tormann von mehreren Spielern irritiert den Ball nur kurz abwehren konnte und Matthias Bernkopf goldrichtig stand und den Ball zum umjubelten Führungstreffer im Greiner Tor versenkte. Mit der Führung im Rücken hatten wir bereits eine Minute später die nächste Chance, doch der Schuss von Pren Zefi fiel zu schwach aus und der Tormann konnte klären. Nach einer Stunde die nächste gute Chance, wieder aus einem gefährlich angetragenen Freistoßball von Christian Spring aus rund 26 Metern, doch der Ball ging knapp übers Greiner Gehäuse. Fünf Minuten später setzte Grein bei einem Freistoßnachschuss den Ball knapp am Tor vorbei. In Minute 70 musste sich Stefan Fröhlich bei einem Direktcorner noch einmal gehörig strecken, um den Ball in den Corner zu klären. Ab diesem Zeitpunkt konnte die Heimmannschaft nicht mehr zusetzten und unserer Mannschaft in Verlegenheit bringen. Kurz vor Schluss musste unser bereits gelb vorbelasteter Abwehrrecke Karl Reutner nach einem strategischen Foul mit der gelb roten Karte den Greiner Rasen vorzeitig verlassen, doch änderte der Ausschluss nicht mehr am ersten Sieg auf Greiner Boden in der Gebietsliga. Kompliment an Trainer Manfred Kloibmüller und seine Mannschaft, die die vorgegebene Auswärtstaktik bestens umsetzte und mit dem Quäntchen Glück auch mit dem knappen Sieg belohnt wurde. Vor allem die Hintermannschaft zeigte wieder eine tadellose Leistung und ließ aus dem Spiel heraus gegen die spielstarken Greiner keine nennenswerten Chancen zu. Mit den wichtigen abgewehrten Bällen in einigen brenzligeren Situationen zeigte sich wieder Tormann Stefan Fröhlich als wichtiger und verlässlicher Rückhalt unserer Mannschaft, wie bereits in allen bisherigen Spielen auch. Unsere Mannschaft fightete bis zum Schlusspfiff um jeden Ball und mit einer kämpferischen und läuferischen Topleistung konnte sich die Mannschaft letztendlich knapp und glücklich durchsetzen. Nach vorne ging allerdings wieder sehr wenig, da sich im Sturm vor allem Pren Zefi zu eigensinnig und fehleranfällig zeigte. Auch Petr Simek konnte seine Schnelligkeit viel zu wenig ausspielen, um für Gefahr vor dem Tor zu sorgen. Das Mittelfeld zeigte eine ansprechende Leistung, aus der ich vor allem die von Patrick Rafetseder hervorheben möchte, der seine Nominierung in der Startelf rechtfertigte und mit einer sehr starken Leistung krönte. Mit tollem Einsatz erkämpfte er sich immer wieder Bälle und sorgte auch in der Offensive für einige positive Akzente. Für die Tabelle waren es weitere nicht ganz erwartete drei Punkte und die zwischenzeitliche Tabellenführung, da einige Spiele witterungsbedingt verschoben werden mussten bzw. erst morgen stattfinden. Im nächsten Spiel erwarten wir zu Hause die Mannschaft aus Mank, der wir uns in der letzten Begegnung mit 2:0 geschlagen geben mussten. Doch zu Hause sollten wir mit der tollen Heimbilanz im Rücken den Spieß umdrehen können und das Spiel für uns entscheiden. Gute Vorbereitung und höchste Konzentration müssen in der kommenden Woche umgesetzt werden. Fazit des Spieles: Nach dem knappen Derbyheimsieg gegen Blindenmarkt zeigte unsere Mannschaft eine taktisch sehr gute Leistung und konnte sich mit einer der besten Leistungen in der Fremde mit den Sieg im Derby in Grein und drei Punkten belohnen. Vor allem zeigte sich unsere Hintermannschaft mit Tormann Stefan Fröhlich wieder als unüberwindliches Bollwerk bzw. sicherer Rückhalt, der die wichtigen Bälle der Greiner sicher entschärfen konnte. Doch auch im Mittelfeld wurde gute Defensivarbeit verrichtet. Nach vorne ging zwar relativ wenig, nicht zuletzt durch die defensivere Taktik für dieses Spiel. Wieder konnten wir das Spiel aus einer von mehreren Standardsituationen, die sich immer mehr als unsere gefährlichsten Waffen herauskristallisieren, für uns entscheiden und erstmals siegreich das Greiner Spielfeld in der Gebietsliga verlassen. Unseren Burschen gelang es die Greiner nicht ins Spiel kommen zu lassen und ihre Stärken auszuspielen. So ging das Trainerduell der beiden „Greiner“ Freunde Manfred Kloibmüller und Helmut Leimer in dieser Saison klar mit 2:0 an unseren Trainer Manfred.In dem trotz der gelb roten Karte für Karl Reutner sehr fair geführten Derby konnten wir wieder unsere gewohnte Lauf- und Zweikampfstärke voll zur Geltung bringen und die Greiner Stärken damit eindämmen. Gratulation an unsere Burschen, denen es erstmals in einer Saison gelungen ist keines der Derbys zu verlieren. Die tolle Bilanz spiegelt sich mit sieben Siegen und einem Remis eindrucksvoll. Im nächsten Heimspiel erwartet uns mit Mank die beste defensive Mannschaft der Liga, der nur mit einer starken Vorstellung zu Hause beizukommen sein wird.
Ergebnis Reserve: 6:0 (3:0) Im Spiel in Grein konnten unsere Burschen der Heimmannschaft nichts entgegen setzen und mussten sich nach schwacher Leistung mit einer klaren Niederlage abfinden. Nur kurz war ein Aufbäumen Mitte der ersten Halbzeit erkennbar und der Anschlusstreffer beim Stand von 2:0 möglich. Nach der Halbzeit ergab sich unsere Mannschaft ihrem Schicksal und konnte nichts mehr entgegensetzen. Im nächsten Heimspiel erwartet uns mit Mank eine der vordersten Mannschaften in der Tabelle, bei denen wir allerdings auswärts lange ganz gut mithalten konnten. Es gilt endlich die vielen unnötigen Eigenfehler abzustellen und sich als Mannschaft zu zeigen.
Trainer Manfred Kloimüller mit der Mannschaft nach dem 1:0 Derbysieg in Grein
Der glückliche Siegestorschütze Matthias Bernkopf nach dem 1:0 Derbysieg in Grein
Nachstehend der Kurzbericht von der Internetplattform Fanreport: „Mauer bezwingt Grein auswärts im Derby dank der besseren Chancenauswertung und übernimmt aufgrund der Absagen die Tabellenführung. Die Begegnung startet mit einer starken Heimelf, die sich klare Möglichkeiten herausspielt, diese aber nicht verwertet. So werden schon in der ersten Halbzeit drei klare Chancen oft durch eigene Unzulänglichkeiten vergeben, oder es wird dem Maueraner Tormann Fröhlich einfach gemacht, die Situationen zu entschärfen. Damit kommt wieder einmal die alte Fußballregel zum Tragen, wer die Tore nicht schießt, bekommt selber eines, was Bernkopf in der 55. Minute für Mauer erledigte. Die Gäste rührten in der Folge Beton an, und ließen kaum mehr Möglichkeiten zu. Die Defensive der Mauer-Elf wurde zum Matchwinner des Derbys. Fazit: Grein-Coach Leimer trauert im Fanreport-Telefonat seinen klaren Möglichkeiten nach, muss aber im zweiten Match hintereinander ohne erzieltes Tor dem gegnerischen Trainer Kloibmüller den Titel effektiveres Team zusprechen.“
|
|
10. April 2010
S p i e l b e r i c h t 17. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Blindenmarkt 1:0 (1:0)
Matchball:
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Grgic Sinisa - Forster Stefan Spring Christian - Forster Florian - Bernkopf Matthias Ginner Michael - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Rafetseder Patrick; Baumgartner Martin; Tuder Lukas; Vanhara Marcel;
Austausch: Rafetseder Patrick für Datzberger David (60. Min); Schnabler Patrick für Ginner Michael (78. Min);
Schiedsrichterteam: Vit Gerhard; Schindler Franz; Wagner Johann;
Torfolge: 1:0 (35. Min.) Spring Christian;
Kurzbericht:
Nach der klaren Auswärtsniederlage am Karfreitag gegen Rohrbach erwarteten wir im Heimspiel mit Blindenmarkt den nächsten Derbygegner. Im Herbst konnten wir Blindenmarkt nach schwacher Leistung mit zwei späten Toren das Spiel nach Rückstand noch mit 2:1 für uns entscheiden. Um an der Tabellenspitze dranzubleiben sollte im Heimspiel gegen den Tabellenletzten ein Sieg eingefahren werden. Blindenmarkt, das sich im Abstiegskampf an einigen Positionen verstärkte und mit Gutlederer einen neuen Toptrainer engagierte, zeigte bereits in den ersten Spielen, das es sich mit dem Abstieg noch nicht abfinden will und im Derby unbedingt punkten wollte. Trainer Kloibmüller wusste zwar um die neuen Stärken der Blindenmarkter und entschied sich im Heimspiel für eine wesentlich offensivere Aufstellung gegenüber dem letzten Spiel. Nach wie vor musste der verletzungsbedingte Ausfall von Marcel Vanhara kompensiert werden. Im Sturm begann neben David Datzberger Pren Zefi anstelle von Petr Simek, der ins offensive Mittelfeld zurückgezogen wurde. Unsere Mannschaft konnte sich letztendlich im Derby gegen Blindenmarkt mit einem mühevollen 1:0 Heimsieg durchsetzen. Vor relativ guter Zuschauerkulisse und ausgezeichneten Platzverhältnissen begann unsere Mannschaft überfallsartig und hatte bereits mit dem ersten Angriff die erste tolle Möglichkeit auf den Führungstreffer, doch der gut angetragene Schuss konnte vom Blindenmarkter Tormann noch in den Corner geklärt werden. Zwei Minuten später die nächste gute Möglichkeit für unser Team, doch auch den Kopfball von Kapitän Christian Spring, der zu zentral angetragen wurde, entschärfte der Blindenmarkter Schlussmann. Unser Team blieb tonangebend und übte großen Druck auf die Blindenmarkter Hintermannschaft aus. In Minute neu die beste Chance für unsere Elf. Nach einem schönen Pass in die Tiefe schnappte sich Pren Zefi den Ball und lief allein auf das Blindenmarkter Tor zu, doch er verzog den Ball und setzte ihn am langen Eck vorbei. Nach einem gefährlich angetragenen Freistoß von Christian Spring setzte Matthias Bernkopf den Ball um Zentimeter am langen Eck vorbei. Bis etwa zur Mitte der ersten Halbzeit waren wir die eindeutig bessere und gefährlichere Mannschaft. Danach zeigte sich das Spiel wesentlich ausgeglichener ohne Torchancen auf einer der beiden Seiten. Die Blindenmarkter versuchten es immer wieder mit hohen Bällen auf ihren groß gewachsenen Stürmer Hörth, die allerdings problemlos von unserer Hintermannschaft entschärft und geklärt wurden und keine Gefahr darstellten. Zehn Minuten vor der Pause dann doch noch der Führungstreffer für unsere Burschen. Kapitän Christian Spring zirkelte wieder einen seiner gefürchteten Freistöße gefährlich vor das Tor der Blindenmarkter und der Ball fand den Weg an allen in den Strafraum stürmenden Spielern und auch am Blindenmarkter Schlussmann vorbei ins Tor zum umjubelten Führungstreffer. Die Blindenmarkter hatten knapp vor der Pause ihre einzige gute Ausgleichschance, doch nach einem schönen Angriff über die linke Seite knallte der gegnerische Stürmer den quer aufgespielten Ball über die Querlatte. Mit dem knappen 1:0 ging es in die Pause. Nach der Halbzeit änderte sich das Bild vollkommen. Die Gäste kamen mit zwei neuen Stürmern aus den Kabinen und neu motiviert und übernahmen eindeutig das Kommando im Spiel. Sie lösten die Viererkette auf und drängten unsere Mannschaft in die eigene Hälfte zurück, ohne allerdings vorerst zu zwingenden Chancen zu kommen. Unsere Mannschaft konnte sich aus der Umklammerung nicht befreien und hatte in der Defensive alle Hände voll zu tun. Unnötige und ungewohnte Abspielfehler und Unkonzentriertheit erleichterte es den Blindenmarktern den Druck aufrecht zu erhalten. Wir konnten unsererseits nur wenige Entlastungsangriffe starten um die Entscheidung zu erzielen. Bei zwei Topchancen der Blindenmarkter konnten wir in letzter Sekunde klären. Die erste davon in Minute 72, als ein Blindenmarkter Stürmer auf unser Tor zog und im letzten Moment konnte Forster Stefan den Schussversuch in den Corner klären. Bei der zweiten Chance drei Minuten später konnte sich Tormann Stefan Fröhlich bei einem Kopfball nach einem Corner auszeichnen und den Ball aus der oberen Kreuzecke entschärfen. Unsere Verteidigung musste ihr ganzes Können aufbeiten um die Bälle aus dem Gefahrenbereich zu entschärfen und die Schussversuche der Blindenmarkter aus der zweiten Reihe stellten sich als untaugliches Mittel für einen Torerfolg. Die endgültige Entscheidung hatte allerdings Petr Simek knapp vor Schluss aus einem Konter. Er lief allein auf der rechten Seite den Blindenmarktern Verteidigern davon und überhob den heraus eilenden Schlussmann zu schwach, somit konnte ein Blindenmarkter den Ball noch vor der Linie klären und Pren Zefi bracht den Ball aus spitzem Winkel nicht mehr im Tor unter. Danach war Schluss und unsere Mannschaft feierte zwar eine mühevollen Heimsieg und konnte ihre tolle Heimbilanz (7 Siege, 1 Niederlage) weiter ausbauen bzw. behaupten. Unsere Mannschaft zeigte in der ersten Halbzeit vor allem in den ersten 25 Minuten eine sehr gute Leistung, scheiterte aber wie so oft an der mangelnden Chancenauswertung und machte sich danach das Leben selbst schwer. Ein gefährlich angetragener Freistoß von Christian Spring bedeutete die Führung. Ab der zweiten Halbzeit gaben wir das Spiel vollkommen aus der Hand und mussten den Gästen hinterherlaufen. Unsere Hintermannschaft stand allerdings sehr kompakt und sicher und ließ wenige Chancen der Blindenmarkter zu. Unser Mittelfeld und Sturm konnte allerdings keine Akzente mehr nach vorne setzen und konnte keine Entlastung für die Hintermannschaft schaffen. Wir ließen den Gästen zu viel Raum und ließen uns in die eigene Hälfte zurückdrängen. Die Mittel der Gäste waren allerdings beschränkt und teilweise untauglich um den vom Spielverlauf nicht unverdienten Ausgleich zu erzielen. Die gezeigten Mängel gilt es zu analysieren und für die nächste Begegnung im Derby in Grein abzustellen. Für die Tabelle waren es drei wertvolle Punkte und wieder konnten wir an der Tabellenspitze dranbleiben und den Abstand auf 2 Punkte verringern. Ziel für das Derby in Grein muss es sein ungeschlagen die Heimreise anzutreten. Dafür heißt es sich diese Woche konzentriert vorzubereiten und für die Begegnung voll zu motivieren. Zu Hause konnten wir die Greiner knapp mit 1:0 besiegen.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft zeigte nach der klaren und verdienten Niederlage in Rohrbach im Derby gegen Blindenmarkt vor allem eine starke erste Halbzeit mit einer verdienten Führung. Die zweite Hälfte gehörte eindeutig den Gästen, doch konnten wir den knappen Vorsprung über die Zeit bringen und einen mühevollen 1:0 Sieg erarbeiten. In unserer Anfangsoffensive konnten wir einige hochkarätige Chancen herausspielen, doch keine davon nutzen. So konnten wir wieder eine Standartsituation zum Führungstreffer nutzen. Der gefährlich angetragene Freistoßball von Kapitän Christian Spring fand den Weg direkt ins Tor. Ab der zweiten Halbzeit drängten uns die Gäste in unsere Hälfte zurück und wir mussten uns voll auf die Verteidigung konzentrieren. Doch unsere Hintermannschaft ließ wenig zwingende Chancen der Blindenmarkter aus dem Spiel zu, und bei den guten Möglichkeiten war Florian Forster und Tormann Stefan Fröhlich verlässlich zur Stelle. Wir konnten in dem relativ fair geführten Derby unsere gewohnte Lauf- und Zweikampfstärke nicht zur Geltung bringen, da auch der Gegner in diesen Bereichen topfit zu Werke ging. Mit vereinten Kräften konnte das knappe Ergebnis über die Zeit gespielt werden und der knappe 1:0 Derbysieg sichergestellt werden. Der knappe Derbysieg gegen Blindenmarkt soll eine Motivationsspritze für das nächste Derby in Grein sein.
Ergebnis Reserve: 0:3 (0:1)
Gegenüber dem Spiel in Rohrbach konnte sich unsere Mannschaft nicht steigern und musste gegen eine starke Blindenmarkter Mannschaft durch zu viele und unnötige Eigenfehler eine letztendlich klare 3:0 Heimniederlage hinnehmen. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte unsere junge Mannschaft noch einigermaßen mithalten und das spiel offenhalten, doch ein Eigenfehler im Spielaufbau ermöglichte den Blindenmarkertn einen schnellen Angriff über die linke Seite, der zum Führungstreffer genutzt wurde. Nach der Pause konnten wir nicht zusetzen und erhielten zwei weitere Tore. Im nächsten Spiel erwartet unsere Mannschaft der nächste schwere Gegner im Auswärtsspiel in Grein, in dem sich unsere junge Mannschaft wieder beweisen kann.
Trainer Manfred Kloibmüller mit dem Siegestorschützen Kapitän Christian Spring nach dem mühsamen 1:0 Heimsieg im Derby gegen Blindenmarkt
Nachstehend der Kurzbericht von der Internetplattform Fanreport: „Mauer fährt im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Blindenmarkt einen mühsamen 1:0-Sieg ein, der die Mannschaft weiter ganz vorne mitspielen lässt. Programmgemäß haben die Hausherren auch den besseren Start für sich, denn in den ersten zwanzig Minuten werden drei klare Torchancen durch Spring, Zefi und Bernkopf vergeben. Das einzige Tor des Spiels fällt aber erst in der 35. Minute: Kapitän Christian Spring bringt einen Freistoß vors Gehäuse von Tormann Luger, der sich irgendwie durch alle Spieler ins Blindenmarkter Tor schwindelt. Knapp vorm Pausenpfiff haben die Gäste die Chance auf den Ausgleich, die aber ungenützt bleibt. Trainer Gutlederer entscheidet sich für einen Doppeltausch zur zweiten Halbzeit, der gleich seine Früchte trägt. Blindenmarkt ist plötzlich das überlegene Team, zeigt sich vor allem körperlich besser, aber es tritt wieder das alte Problem zu Tage, die Mannschaft schießt einfach keine Tore, wodurch Mauer den Sieg über die Runden bringt. Fazit: Mauers Trainer Manfred Kloibmüller war sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst, und ist mit dem Ergebnis natürlich hochzufrieden; Trainer Andreas Gutlederer kann seiner Truppe wieder nichts vorwerfen, sein Team hat wieder gezeigt, "dass wir jede Mannschaft dieser Liga schlagen können."
|
|
2. April 2010
S p i e l b e r i c h t 16. Meisterschaftsspiel
Rohrbach - SVU Hinterholzer Mauer 3:0 (2:0)
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Grgic Sinisa - Forster Stefan - Schnabler Patrick Spring Christian - Bernkopf Matthias - Forster Florian - Zefi Pren Ginner Michael Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Rafetseder Patrick; Datzberger David;
Austausch: Datzberger David für Schnabler Patrick (46. Min); Rafetseder Patrick für Spring Christian (80. Min);
Schiedsrichterteam: Korda; Trieb; Yildirim;
Torfolge: 1:0 (7. Min.); 2:0 (42. Min.); 3:0 (77. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem verdienten 2:0 Derbysieg gegen Kematen und der Verbesserung auf den 2. Tabellenplatz mussten wir zum Tabellennachbarn nach Rohrbach. Zu Hause konnten wir die starken Rohrbacher klar mit 3:1 besiegen, auswärts konnten wir bis dato noch nie punkten. Und auch diesmal reichte es zu keinem Punktezuwachs. Marcel Vanhara stand verletzungsbedingt nicht im Kader und fällt voraussichtlich noch einige Wochen aus. Trainer Kloibmüller versuchte es mit einer defensiveren Variante und ließ Stürmer David Datzberger vorerst auf der Ersatzbank. Für ihn kam wieder ins defensive Mittelfeld der zuletzt gesperrte Matthias Bernkopf. Ansonst begann die Siegertruppe vom Spiel gegen Kematen. Vor guter Zuschauerkulisse und nicht optimalen Platzverhältnissen begann die Heimmannschaft mit viel Elan und drängte unsre Mannschaft in die eigene Hälfte. Bereits in der 7. Spielminute ging die Heimelf in Führung. Ein scharf geschossener Freistoß aus rund 25 Metern wurde noch unglücklich unhaltbar für Tormann Stefan Fröhlich zur frühen 1:0 abgelenkt. Unsere Mannschaft ließ sich zwar nicht beirren und verfolgte weiter ihre defensivere Spielweise und ermöglichte den Rohrbachern, die zwar mehr im Ballbesitz waren vorerst keine weiteren zwingenden Chancen. Nach einer viertel Stunde hatten wir unsere erste Halbchance, die aus einem schön vorgetragenen Angriff über Kapitän Christian Spring auf Petr Simek resultierte. Dessen Hereingabe übernahm Michael Ginner doch sein Schuss ging klar am Tor vorbei. Die beste Möglichkeit in Halbzeit eins ergab sich vier Minuten später. Christian Spring wurde wieder über die linke Seite angespielt und sein scharfer Querpass auf Petr Simek konnte gerade noch abgeblockt werden. Die Heimmannschaft hatte danach ihre beste Phase und konnte einige hochkarätige Chancen erarbeiten. In Minute 24 konnte sich ein Rohrbacher gegen 2 unserer Verteidiger, die sich nicht einig waren, durchsetzen, doch sein Schuss ging klar am langen Eck vorbei. Zwei Minuten später klärte Florian Forster nach einem Freistoß der Rohrbacher per Kopf knapp übers eigene Tor. Nach einer halben Stunde die nächste Möglichkeit des Rohrbacher Stürmers über die linke Seite, doch die gefährliche Hereingabe landete knapp neben dem Tor. Einige Minuten später konnte Florian Forster einen Rohrbacher nur mehr mit einem Foul stoppen und erhielt zu Recht nur die gelbe Karte, da er nicht der letzte Mann in dieser Aktion war. Nach dieser Drangphase tauchte Petr Simek in Minute 38 gefährlich über die rechte Seite vor dem Rohrbacher Gehäuse auf, doch sein Schuss ging am langen Eck vorbei. Knapp vor der Pause dann aus unmöglichem Winkel das 2:0 für Rohrbach. Zwei Klärungsversuche unserer Hintermannschaft landeten vor dem Rohrbacher Stürmer, der irgendwie den Ball von der Cornerlinie vor das Tor brachte und ins lange Eck rollte. Mit diesem Stand ging es in die Halbzeit. Trainer Manfred Kloibmüller regierte in der Pause und brachte David Datzberger als zweiten Stürmer. Mit der ersten Aktion nach der Pause kamen wir noch einmal gefährlicher vor das Tor, doch die Rohrbacher Hintermannschaft klärte in den Corner. Danach flachte das Spiel zusehends ab und entwickelte sich zu einem Mittelfeldgeplänkel ohne nennenswerte Chancen für beide Seiten. Man hatte allerdings den Eindruck, dass die Heimmannschaft den Vorstand ungefährdet über die Runden bringen wird. Die endgültige Entscheidung in diesem Spiel erfolgte in Minute 77 nach einem Eckball und dem 3:0 durch einen kurz zuvor eingewechselten Rohrbacher, der den Ball unbedrängt volley in die Maschen setzte. Danach war die Luft draußen in diesem Spiel. Kurz vor Spielende hatte Petr Simek noch die Topchance auf den Ehrentreffer, doch er ließ sich den Ball, nachdem er bereits den Rohrbacher Schlussmann überspielt hatte noch vor dem Abschluss wegspitzeln. So mussten wir uns vom Ergebnis her klar mit 3:0 geschlagen geben. Der Sieg der Rohrbacher war alles in allem verdient und zeigte unsere Auswärtsschwäche. Unsere Mannschaft zeigte sich nicht so konzentriert wie zuletzt. Der schnelle Rückstand hat dazu sicher das seine dazu beigetragen und die vorgenommene Taktik musste bereits nach wenigen Minuten umgestellt werden. Einige unnötige Unsicherheiten in der Hintermannschaft ermöglichten Chancen der Rohrbacher. Vor allem bei Standardsituationen zeigten wir uns nicht sattelfest und unsicher. Im Mittelfeld konnten wir den Ball nicht halten oder gefährlich in die Spitze bringen. Bei den wenigen Chancen, vor allem durch unsere Solospitze Petr Simek zeigte sich die Heimmannschaft sicher und unverwundbar. Doch Kopf hoch. Wir haben lediglich ein Spiel verloren. Trotzdem bleiben wir nach wie vor auf Schlagdistanz an der Tabellenspitze dran und belegen vorerst den 4. Tabellenrang. Im nächsten Spiel spielen wir zu Hause das nächste Derby gegen das Tabellenschlusslicht aus Blindenmarkt, gegen das mit einer konzentrierten Leitung der gewünschte und erhoffte Sieg eingefahren werden soll. Im Herbst konnten wir das Spiel in Blindenmarkt nach einem Rückstand noch in der Schlussphase drehen und 2:1 gewinnen.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft konnte nach dem Derbysieg gegen Kematen gegen Rohrbach keinen Punktezuwachs einfahren und musste sich vom Ergebnis her klar mit 3:0 geschlagen geben. Die Rohrbacher nutzen ihre Chancen effizienter, wobei ihnen der frühe Führungstreffer doch einiges erleichterte. Die wenigen Chancen konnten wir nicht nutzen und mussten wie in den letzten Jahren punktelos die Heimreise antreten. Vor allem bei Standardsituationen zeigten wir uns nicht so sattelfest und konzentriert wie in den letzten Spielen und mussten die ersten Gegenorte in der laufenden Frühjahrssaison hinnehmen. Die gesamte Mannschaft konnte nicht ihr Potential ausspielen. Es wurde lediglich ein Spiel verloren. Dieses heißt es abhaken und sich auf die nächste wichtige Begegnung im Heimspiel gegen Derbygegner Blindenmarkt vorzubereiten. Trotz der Niederlage bleiben wir nach wie vor an der Tabellenspitze dran und belegen vorläufig Tabellenrang 4. Der Tabellenletzte aus Blindenmarkt darf allerdings sicher nicht unterschätzt werden um den gewünschten und erhofften Sieg einzufahren.
Ergebnis Reserve: 5:1 (3:1) Torschütze: Mühlbacher Matthais
Gegenüber dem Spiel gegen Kematen kehrte in die Abwehr der zuletzt kranke Martin Baumgartner zurück. Wie bereits gegen Kematen konnte unsere Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit gegen die sehr starken Rohrbacher mithalten und das Spiel offenhalten, doch anstelle des möglichen Ausgleiches mussten wir vor der Pause das 3:1 hinnehmen. Nach der Pause konnten wir dem Spiel keine Wende mehr geben und mussten uns mit 9 Mann verteidigen, da Günter Fisher verletzt ausscheiden musste und Patrick Rafetseder als Ersatz für die Kampfmannschaft ausgetauscht wurde. Mit geschickter und defensiver und kämpferischer Einstellung und Leistung mussten nur 2 Gegentore hingenommen werden. Alles in allem war es eine gute Vorstellung unserer Mannschaft, die sich gegen die Rohrbacher bestens verkaufte. Mit Blindenmarkt zu Hause erwartet uns ein Gegner, gegen den Punkte möglich sind.
Nachstehend der Kurzbericht von der Internetplattform Fanreport: „Rohrbach übernimmt mit einem deutlichen 3:0 Heimsieg über Mauer die zwischenzeitliche Tabellenführung der Gebietsliga West. In der angekündigten Spitzenbegegnung zwischen zwei Titelkandidaten spielt sich der Großteil der Aktionen im Mittelfeld ab. So fallen die Tore zu Beginn auch nicht aus herausgespielten Aktionen. In der 7. Minute trifft Keelson mit einem vermeintlich abgefälschem Freistoß zur Führung der Hausherren, die knapp vor der Pause sogar noch erhöht wird. Birkner bringt in Minute 42 aus unmöglichem Winkel die Kugel vors Tor, wo sie von einem Abwehrspieler von Mauer zum Erstaunen aller Zuschauer ins eigene Netz abgelenkt wird. Der komfortable Vorsprung spielt der Karrer-Elf in die Karten, die das Ergebnis souverän verwaltet. Einzig Simek lässt auf Seiten der Gäste einen Sitzer aus, und so muss Trainer Kloibmüller mit ansehen, wie Obdrzalek in der 77. Minute nach einem schönen Spielzug den Endstand herstellt. Fazit: Rohrbach setzt sich als das effektivere Team durch und zeigt neuerlich die Auswärtsschwäche von Mauer auf. “
|
|
27. März 2010
S p i e l b e r i c h t 15. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Kematen 2:0 (1:0) Matchpatronanz: Fa. Anton Danner aus Mauer
Obmann Peter Ossmann mit Anton Danner vor dem Spiel gegen Kematen
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Grgic Sinisa - Forster Stefan - Schnabler Patrick Spring Christian – Forster Florian - Ginner Michael - Zefi Pren Simek Petr - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Rafetseder Patrick; Vanhara Marcel;
Austausch: Vanhara Marcel für Ginner Michael (68. Min.); Rafetseder Patrick für Datzberger David (83. Min); Dusika Denis für Simek Petr (89. Min);
Schiedsrichterteam: Walzer; Gmeiner; Petermann;
Torfolge: 1:0 (12. Min.) Grgic Sinisa; 2:0 (89. Min.) Spring Christian;
Kurzbericht:
Nach dem alles in allem gerechten Unentschieden im Auftaktspiel in die Frühjahrsaison in Winklarn erwarteten wir zu Hause mit Kematen das nächste Nachbarschaftsderby. In Kematen konnten wir im Herbst durch das Goldtor durch David Datzberger mit 1:0 gewinnen. Zu Hause wollten wir ebenfalls das Spiel für uns entscheiden und die tolle Heimserie des Herbstes auch im Frühjahr weiter verlängern. Doch Derbys haben bekanntlich eigene Gesetze. Doch letztendlich konnten wir einen alles in allem ungefährdeten Sieg und verdienten 2:0 Heimsieg einfahren. Anstelle des gesperrten Matthias Bernkopf begann Florian Forster in der Startformation. Der wieder fitte Marcel Vanhara nahm vorerst auf der Ersatzbank Platz. Ansonst vertraute Trainer Manfred Kloibmüller wieder der Mannschaft, die in Winklarn begonnen hatte. Vor guter Zuschauerkulisse und sehr guten Platzverhältnissen begann unsere Mannschaft wie bereits gegen Winklarn ambitioniert und übernahm sofort das Kommando. Die erste gute Möglichkeit ergab sich in Minute 10 durch unseren Stürmer Petr Simek, doch dessen gut angetragenen Schuss von der Strafraumgrenze konnte der Kematner Schlussmann mit einer guten Aktion gerade noch in den Corner abwehren. Den ruhenden Ball von der Eckfahne brachte der Mann für Standardsituationen Michael Ginner gefährlich zur Mitte, der Kematner Schlussmann, leicht gestört und verwirrt durch einen eigenen Mitspieler, wehrte den Ball anstatt zu fangen per Faustabwehr bis zur Strafraumgrenze ab. Doch dort stand unser Libero Sinisa Grgic goldrichtig und hob den Ball gefühlvoll über die gesamte Kematner Hintermannschaft ins Tor zum wichtigen frühen und umjubelten 1:0 Führungstreffer. Mit der Führung im Rücken spielte es sich um einiges leichter und unsere Burschen kontrollierten das Spiel ganz klar und kamen immer wieder mit gefährlichen Kombinationen vor das Kematner Tor. Die beste davon hätte beinahe das 2:0 bedeutet. Nach einer halben Stunde setzte sich Pren Zefi nach einem schönen Pass von Michael Ginner auf der rechten Seite gegen mehrere Kematner Spieler durch. Seinen schönen Querpass übernahm der ins Loch gesprintete Petr Simek direkt und hob den Ball über den gegnerischen Tormann, doch der Tormann der Gäste konnte den Ball gerade noch erreichen und auf Raten klären. Die Kematenr kamen in Hälfte eins nur zu zwei Möglichkeiten. Die erste hatten sie nach einem Corner in Minute 18, doch der Schuss nach der Abwehr ging relativ knapp am langen Eck vorbei. Doch die zweite Möglichkeit war die bessere und hätte eigentlich den Ausgleich bedeuten können. Nach einem schnell abgespielten Freistoß stand der Kematner Kapitän Hager allein vor unserem Torhüter Stefan Fröhlich, doch er hob, überrascht von dieser Topchance, den Ball in die Hände unseres Schlussmannes. Mit dem knappen 1:0 ging es in die Pause. Nach der Pause zeigte sich das Spiel anfangs ausgeglichener, allerdings mit den wesentlich besseren Möglichkeiten für unsere Burschen. 10 Minuten nach der Pause köpfelte Petr Simek den Ball nach einem gut angetragenen Freistoßball von Kapitän Christian Spring knapp neben das Tor. Fünf Minuten später scheiterte David Datzberger, dessen zu schwacher Schuss noch zur Ecke abgewehrt werden konnte. In Minute 63 die nächste Möglichkeit durch den laufstarken Pren Zefi, doch auch sein Schuss nach schöner Flanke von Christian Spring landete neben dem Tor. Je länger das Spiel dauerte umso mehr zeigte sich das läuferische und spielerische Übergewicht unserer Mannschaft und die Torchancen mehrten sich. In Minute 70 ergab sich nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen wieder eine Möglichkeit für Pren Zefi, doch sein Schuss konnte wieder in den Corner abgewehrt werden. Den gefährlich angetragenen Cornerball zirkelte Christian Spring per Kopf knapp übers Tor. Die einzige nennenswerte Kematner Chance in Hälfte zwei ergab sich 10 Minuten vor Schluss nach einem Freistoß, bei dem der Ball gefährlich vor Stefan Fröhlich aufsprang und er diesen nur kurz abwehren konnte, doch unsere Verteidigung klärte diese Situation mit vereinten Kräften. In Minute 85 setzte der eingewechselte Marcel Vanhara nach einem gefährlichen Freistoßball von Kapitän Christian Spring, den Nachschuss knapp übers Tor. Doch eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit zeigte Christian Spring seine Torgefährlichkeit bei Freistößen. Er zirkelte den ruhenden Ball aus 25 Metern scharf über die Kematner Mauer, ganz genau und unhaltbar ins Eck zum 2:0 und zur endgültigen Entscheidung im Nachbarschaftsderby. In der Nachspielzeit hätte Pren Zefi seine starke Leistung mit einem Tor krönen können, doch er legte sich den Ball zu weit vor und so konnte der Kematner Tormann das mögliche dritte Tor noch verhindern. Nach vier Minuten Nachspielzeit war das sehr fair geführte Nachbarschaftsderby vorbei und unsere Burschen feierten einen verdienten 2:0 Heimsieg. Unsere Mannschaft zeigte eine gute Leistung im ersten Heimspiel und feierte einen verdienten und souveränen Sieg gegen Kematen. Von Beginn an übernahmen wir das Spiel und zeigten uns über die gesamte Spielzeit als lauf- und kampfstärkere Mannschaft. Wir ließen den Gästen wenig Raum und zwangen sie immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau. Ihre Offensivabteilung hatte sehr begrenzte Möglichkeiten und war bei unserer Hintermannschaft bestens aufgehoben. Unser Bemühen auf ein schnelles Tor wurde bereits in Minute 12 durch den schönen Heber von Libero Sinisa Grgic belohnt. Unsere Offensivabteilung zeigte sich wieder sehr spiel- und lauffreudig und konnte wieder einige sehr gute Chancen erarbeiten. Kapitän Christian Spring krönte seine gute Leitung mit seinem tollen und sehenswerten Freistoßtor zum 2:0.
Lohn für die gezeigte Leistung ist die Tabellenführung (abhängig vom Spiel von Melk in Karlstetten). Im nächsten Spiel geht es für unser Team am Karfreitag nach Rohrbach, deren Mannschaft ebenfalls im Spitzenfeld der Tabelle liegt. Mit einer konzentrierten Leistung sollte es möglich sein ungeschlagen wieder die Heimreise anzutreten. Dafür heißt es sich kommende Woche auf diese Begegnung konzentriert vorzubereiten und zu motivierten. Im Herbst konnten wir die Rohrbach zu Hause mit 3:1 besiegen.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft zeigte nach dem 0:0 gegen Winklarn auch im Nachbar-schaftsderby gegen Kematen eine gute Leistung und siegte verdient mit 2:0. Mit beinahe unveränderter Mannschaftsaufstellung (Florian Forster für den gesperrten Matthias Bernkopf) gegenüber dem Spiel in Winklarn, zeigten unsere Burschen wieder eine starke Mannschaftsleistung. Unsere Anfangsbemühungen wurden bereits nach 12 Minuten mit dem 1:0 durch einen schönen Heber von Sinisa Grgic belohnt und erleichterte die Aufgabe doch um einiges. Wir zeigten uns in diesem sehr fair geführten Derby wieder sehr lauf- und zweikampfstark und auch im spielerischen Bereich hatten wir ein klares Übergewicht. Die Defensivabteilung war bei den wenigen Chancen der Kematner sattelfest und sehr konzentriert. In der Offensive konnten wir immer wieder Akzente setzen und uns mehrere gute Tormöglichkeiten erspielen. Unsere Mannschaftsteile harmonierten alles in allem sehr gut und erfüllten ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit des Trainers. Der Derbysieg in Kematen ist sicher eine tolle Motivationsspritze für das nächste Spiel in Rohrbach gegen den Tabellennachbarn.
Ergebnis Reserve: 0:3 (0:2)
Gegenüber dem Sieg gegen Winklarn musste in der Abwehr der kranke Martin Baumgartner und Libero Klaus Fischer urlaubsbedingt ersetzt werden. Unsere Mannschaft konnte in der ersten Halbzeit zwar gegen die starken Kematner mithalten, doch ein unnötiger Eigenfehler und ein Deckungsfehler ermöglichten den Gästen eine 2 Tore Führung. Nach der Pause spielten unsere Burschen besser, konnten dem Spiel allerdings keine Wende mehr geben und mussten kurz vor Schluss den dritten Gegentreffer hinnehmen. Im nächsten Spiel erwartet uns mit Rohrbach der aktuelle Tabellenführer, bei dem unsere Burschen nicht zu verlieren haben.
Trainer Manfred Kloibmüller mit dem Siegestorschützen Sinsia Grgic und Kapitän Christian Spring nach dem erfolgreichen Heimderby gegen Kematen
Nachstehend der Kurzbericht von der Internetplattform Fanreport: „Kematen wird in Mauer ihre Schwäche bei Standardsituationen zum Verhängnis und geht als 2:0-Verlierer vom Platz. Die beiden Treffer fallen jeweils zu Beginn und Ende des Matches, sodass Kematen praktisch im gesamten Spielverlauf dem Rückstand hinterherlaufen muss. Grgic ist der Schütze in der 12. Minute nach einem Corner, und Kapitän Spring setzt in der 89. Minute nach einem Freistoß den Schlusspunkt. Die Gäste stehen in der Defensive stark und lassen aus dem Spiel heraus kaum Chancen zu; ihre Ausfälle in der Offensive sind aber nicht zu ersetzen und es gelingt kein Treffer ins Tor von Goalie Fröhlich. Fazit: Mauer geht als insgesamt verdienter Sieger vom Platz und übernimmt die zwischenzeitliche Tabellenführung. Kematen muss sich aufgrund der Ausfälle über die nächsten Runden durchkämpfen.“
|
|
21. März 2010
S p i e l b e r i c h t 14. Meisterschaftsspiel
Winklarn - SVU Hinterholzer Mauer 0:0 (0:0)
Aufstellung: Fröhlich Stefan Reutner Karl - Grgic Sinisa - Forster Stefan - Schnabler Patrick Spring Christian - Bernkopf Matthias - Ginner Michael - Zefi Pren Simek Petr - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Rafetseder Patrick; Forster Florian;
Austausch: Forster Florian für Reutner Karl (66. Min.); Rafetseder Patrick für Ginner Michael (85. Min)
Schiedsrichterteam: Mag. Gerstbauer; Schindler; Raab;
Kurzbericht:
Nach der langen Vorbereitung auf die Frühjahrssaison, in denen unsere Mannschaft in den letzten Spielen ansprechende Leistungen gegen Vereine aus höheren Ligen (Oed und Oberndorf) zeigte, wollten wir auch im ersten Spiel in Winklarn an die gezeigten Leistungen anschließen und wenn möglich mit einem Sieg in die Rückrunde starten. Doch beim Nachbarschaftsderby in Winklarn hängen die Trauben sehr hoch um siegreich zu bleiben. Wir konnten zwar die letzte Auswärtsbegegnung knapp mit 2:1 für uns entscheiden. Auch im ersten Heimspiel im Herbst konnten wir die Winklarern klar mit 4:1 schlagen. Für den verletzten Vanhara Marcel kam Sinisa Grgic in die Startformation. Mit Anpfiff übernahmen wir eindeutig das Kommando und setzten die ersten Akzente. Bereits in der 5. Minute prallte ein Freistoß Marke Spring Christian von der Querlatte zurück und konnte vom Winklarner Tormann auf Raten gefangen werden. Bereits drei Minuten später konnte sich Simek Petr über die rechte Seite durchsetzen, der auf Zefi Pren zurückgespielte Ball und dessen Schussversuch blieb in der Verteidigung hängen. In Minute 10 mussten ein Winklarner Verteidiger nach einem Eckball auf der Linie klären. In Minute 18 hatte die Heimmannschaft bei einem Freistoß an der Strafraumgrenze ihre erste Möglichkeit, doch der Ball wurde von Paradestürmer Szo klar übers Tor gesetzt. In weiterer Folge hatten wir wieder die besseren Chancen. In Minute 26 setzte Datzberger David nach einer Ecke von Ginner Michael, den Kopfball übers Tor. Zehn Minuten später schob Sinek Petr einen gefährlichen Querpass von Giner Michael am langen Eck vorbei. Kurz vor der Pause setzte Kapitän Spring Christian den Ball am langen Eck vorbei. In Minute 45 musste unser Tormann Fröhlich Stefan bei einem abgefälschten Schuss seine ganze Kunst aufbieten und wehrte den gefährlichen Ball zur Ecke ab. Auch der Eckball wurde noch einmal gefährlich für unsere Mannschaft, doch es blieb beim torlosen Zwischenstand zur Halbzeit. Auch nach der Pause hatten wir mehr vom Spiel und in Minute die schönste Aktion und Topchance auf den Führungstreffer. Simek Petr schnappte sich den Ball an der Mittellinie und tanzte durch die gesamte Winklarner Mannschaft und läuft allein auf den Winklarner Schlussmann zu, doch er bringt den Ball nicht am starken Goalie vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete sich das Spiel von den Chancen her ausgeglichener und auch die Heimmannschaft konnte sich besser in Szene setzen. Nach einer Stunde hatte der Winkarner Szo nach einem Fehler im Mittelfeld die Chance für Winklanr, doch auch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Doch bereits zwei Minuten später die nächste gute Chance für unsere Mannschaft. Diesmal wurde Zefi Pren ideal im Strafraum freigespielt, doch sein Schuss ging ebenfalls knapp am Tor vorbei. In Minute 64 prüfte Ginner Michael den Heimtormann, doch seinen gut angetragenen Schuss konnte der Torhüter über die Latte drehen. Auch fünf Minuten später tauchte der eingewechselte Forster Florian an der rechten Außenbahn auf und seinen gut getimten Flankenball brachte Zefi Pren per Kopf nicht im Tor unter. In Minute 75 zeichnete sich unser Goalie Fröhlich Stefan bei einm guten Schuss der Heimmannschaft mit einer tollen Parade aus und konnte den Rückstand gerade noch verhindern. Drei Minuten später verhinderte die Latte den Führungstreffer der Winklarner. Fünf Minuten vor Schluss noch eine Topchance für Datzberger David, doch sein Kopfball nach Musterflanke von Simek Petr ging knapp neben das Tor. Nach der unnötigen gelb roten Karte für Bernkopf Matthias kurz vor Schluss, hatte Winklarn in der Nachspielzeit noch die Chance auf den Siegestreffer, doch mit vereinten Kräften konnten wir den Verlusttreffer verhindern. Somit blieb es beim 0:0 Unentschieden, das auf Grund der vorhandenen Möglichkeiten ohne weiteres jeden anderen Ausgang auch bringen hätte können. Unsere Mannschaft zeigte zwar eine gute kämpferische und läuferische Leistung, doch beim Verwerten der Torchancen zeigt sich noch eindeutig Verbesserungspotential. Die Chancen zur frühen und auch späteren Führung waren da, doch einerseits verhinderte die Querlatte zu Beginn und andererseits die Topchance von Simek Petr zu Beginn der zweiten Halbzeit den erhofften und erwünschten Torerfolg. Bei Betrachtung der Chancen über die gesamte Spielzeit kann man wieder von einer Ausgeglichenheit sprechen. Auch die Winklarner hatten ihre Möglichkeiten auf eine Entscheidung der Begegnung. Mit dem Punkt kann und muss man leben, da auch alle anderen Mannschaften an der Tabellenspitze verloren haben und unsre Rückstand von 2 Punkten auf Tabellenführer Kilb momentahn nur Platz 5 in der Tabelle bedeuten. Unser Fokus muss sich auf das nächste Nachbarschaftsderby gegen Kematen richten, die mit einer Niederlage in die Rückrunde starteten. Es heißt sich mit vollster Konzentration und Verbesserung bei der Chancenauswertung auf die Kematner vorzubereiten.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft konnte nach der Vorbereitungsphase nicht ganz an die gezeigten Leistungen anknüpfen. Vor allem an der Chancenauswertung und einem Quäntchen fehlenden Glücks haperte es im Nachbarschaftsderby gegen Winklarn. Wir waren zwar über die gesamte Spielzeit die aktivere und spielbestimmende Mannschaft, doch die guten Chancen zu Beginn des Spiels wurden vergeben bzw. verhinderte die Querlatte den möglichen Führungstreffer. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir die Topchance auf den Führungstreffer, doch beim schönen Supersolo von Simek Petr fehlte der Erfolg. Die vergebenen Chancen weckte auch die Heimmannschaft auf und auch diese kam zu ihren Möglichkeiten, die jeden Ausgang des Spiels ermöglicht hätten. So kam es in Summe zu einem alles in allem gerechten Unentschieden. Mit dem Unentschieden müssen wir leben und konnten den Rückstand auf den Tabellenführer auf zwei Punkte reduzieren, da die führenden Mannschaften überraschende Heimniederlagen hinnehmen mussten und sich wieder einmal zeigt, dass in der Gebietsliga jeder jeden schlagen kann. Ab sofort heißt es sich auf das nächste Nachbarschaftderby gegen Kematen voll zu konzentrieren und vorzubereiten. Zu Hause können wir jeden Gegner schlagen und auch gegen Kematen sollte das möglich sein.
Ergebnis Reserve: 2:6 (1:3)Torschützen Mühlbacher Matthias 2x; Rafetseder Patrick; Fischer Günter; Zefi Lus; Kreuzer Patrick;
Gegen die Winklarner zeigte sich unsere Mannschaft nach der Winterpause zwar noch nicht von ihrer besten Seite, doch zu einem klaren Sieg reichte es trotzdem. Auch der Rückstand in der Anfangsphase brachte sie nicht aus Konzept. Vor allem hatten unsere Burschen ein klares spielerisches und läuferisches Übergewicht in allen Mannschaftsteilen. Vor allem der junge Rafetseder Patrick zeigte eine überzeugende und reife Leistung und spielte die Winklarner Hintermannschaft einige Male richtig „schwindlig“ und krönte seine Leistung mit einem Freistoßtor. Nach dem schnellen Ausgleich mit einem schönen Kopfballtor von Mühlbacher Matthias konnte unser Team weiter zusetzen und ließ zwei Tore folgen. Nach der Pause mussten wir zwar unnötigerweise den Anschlusstreffer hinnehmen, doch sofort folgte die richtige Antwort mit weiteren Toren. In der Schlussphase konnten beide Mannschaften nicht mehr zusetzen und unser junges Team startete mit einem überzeugenden Sieg in die Rückrunde. Jetzt heißt es weiter brav trainieren und sich auf die nächste Aufgabe gegen Kematen vorzubereiten.
Fotos, einen Spielbericht und Interviews vom Spiel Winklarn – Mauer finden Sie auf der Internetplattform Fanreport unter
|
|
14. November 2009
S p i e l b e r i c h t 10. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Hainfeld 2:1 (0:0)
Matchpatronanz und Matchballspende:
Aufstellung: Steyrer Leonhard Grgic Sinisa Reutner Karl - Vanhara Marcel - Forster Stefan Spring Christian - Bernkopf Mathias- Ginner Michael - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Tuder Lukas; Tuder Simon; Kreuzer Patrick;
Austausch: Dusika für Datzberger (68. Min.); Tuder Lukas für Simek (91. Min.);
Schiedsrichterteam: Jell Leopold; Geyer Kurt; Skarek Daniel;
Torfolge: 1:0 (65. Min.) Simek; 1:1 (79. Min.); 2:1 (86. Min.) Simek;
Kurzbericht:
Nach der klaren 3:0 Niederlage bei Tabellennachzügler Markersdorf, bei der wir uns schwach und unkonzentriert präsentierten, wartete im letzten Heimspiel der zweite Aufsteiger aus der 1. Klasse West-Mitte Hainfeld auf unser Team. Unsere Burschen wollten sich für ihre schlechten und schwachen Leistungen in den letzten Spielen rehabilitieren und sich unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Einerseits wollte man noch Punkte für eine Platzverbesserung erobern, andererseits sich einen Punktpolster zu den Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld zu erarbeiten. Doch auch die Hainfelder wollten noch unbedingt punkten um in der Tabelle aufzuschließen und unsere Mannschaft wusste, dass es einer guten Leistung bedarf, dieses Spiel für uns zu entscheiden. Außerdem wollte unsere Startelf die gute Heimserie zu verlängern. Wieder ersetzte Steyrer Leonhard den verletzten Stammtorhüter Huber Dietmar, und auch Florian Forster konnte noch nicht auflaufen. Trainer Manfred Kloibmüller fand in der vergangenen Trainingswoche klare Worte für die gezeigten Leistungen. Im Heimspiel gegen Hainfeld begann er neben Pren Zefi wieder mit David Datzberger als zweitem Stürmer und einem offensiven Mittelfeld. Als Libero begann der Trainer wieder mit Sinisa Grgic und zog Marcel Vanhara ins Mittelfeld vor. Von Spielbeginn weg zeigten sich unsere Burschen laufstark und zweikampfstark und dem Willen, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen, spiegelte sich in den Gesichtern der Spieler. Bereits nach drei Minuten hatte Michael Ginner die Großchance den Führungstreffer zu erzielen, doch er scheiterte alleinstehend vor dem Tormann, und auch den Nachschuss des zurückspringenden Balles aus spitzem Winkel brachte er nicht im Tor unter. In weiterer Folge zeigte sich ein flottes und ausgeglichenes Spiel, in dem keine der Mannschaften größere Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Auch die Verunsicherung nach den Niederlagen in den letzten Spielen war einigen Spielern noch anzumerken. So fehlte es einige Male an der Präzision beim Passspiel genauso wie beim öffnenden Diagonalpass. Auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten. Einen Freistoß in Minute 15 aus rund 20 Metern konnte Tormann Leonhard Steyrer mit einer tollen Parade gerade noch an die Stange lenken und in den Corner abwehren. Auch bei den Standardsituationen und Cornern zeigte sich Leonhard sehr fangsicher und zeigte eine beindruckende Leistung und gab der Mannschaft den entsprechenden Hinterhalt. Bei einer guten Kontermöglichkeit für unsere Mannschaft Mitte der ersten Halbzeit fehlte der entscheidende letzte Pass bzw. der Haken, den Michael Ginner ansetzte war zu kurz und die Hainfelder Hintermannschaft konnte klären. So ging es alles in allem mit einem gerechten Unentschieden in die Pause. Nach der Pause versuchten wir es weiter mit konzentrierten und kontrollierten Angriffen zum Erfolg zu kommen. Und in Minute 65 kamen wir zum Führungstreffer in diesem Spiel. Bei einem gut angetragenen Corner von Michael Ginner stand Petr Simek goldrichtig und ließ dem Hainfelder Torhüter, der auf der Linie stehen blieb, mit einem wuchtigen Kopfball aus rund 6 Metern keine Chance und wir führten 1:0. Mit der Führung im Rücken kamen wir zu weiteren guten Chancen. Doch wir vergaben diese und damit die Möglichkeit, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. So lief bei einer Petr Simek allein auf den Torhüter zu, doch er scheiterte und auch den Nachschuss konnte Pren Zefi nicht nutzen. Und es kam, wie es kommen musste. In Minute 79 mussten wir aus einem Eckball den Ausgleich der Gäste hinnehmen. Doch diesmal wollten wir uns mit dem einen Punkt nicht zufrieden geben. Wir spielten weiter gut nach vorne und kamen auch zu weiteren guten Chancen. Bei einem satten Schuss von Kapitän Christian Spring rettete das Lattenkreuz für den bereits geschlagenen Hainfelder Tormann. Auch Petr Simek hatte noch eine Topchance, die er vergab. Doch vier Minuten vor Spielende war es soweit. Bei einem scharfen Querpass von der rechten Seite von Michael Ginner rutschte Petr Simek dazwischen und der Ball zappelte zum 2:1 im Tor. Die Schlussoffensive der Gäste brachte nichts mehr ein und wir spielten den fünften Heimsieg im sechsten Heimspiel sicher und souverän nach Hause und sicherten uns den zweiten Platz bei den Heimspielen und in der Heimtabelle hinter Melk, das allerdings alle Heimspiele im Herbst austragen musste. Unsere Mannschaft zeigte ein wesentlich anderes Gesicht als in der Auswärtsbegegnung in Markersdorf und reagierte auf die dort gezeigte Leistung. Die Defensive zeigte sich deutlich verbessert und konzentrierter und ließ den Hainfeldnern Angreifern wenig Raum. Doch auch das Mittelfeld und die Offensive erfüllten ihre Aufgaben zufriedenstellend und wir sicherten uns letztendlich zwar einen knappen aber verdienten Heimsieg. Die Partie hätte bei besserer Chancenauswertung, ein Manko unserer Burschen über fast alle Spiele, die es zu verbessern gilt, wesentlich früher und deutlicher entschieden werden können. Mit dem wichtigen Sieg konnten wir uns noch von Platz fünf auf Platz vier in der Tabelle verbessern und gehen mit einem 3 Punkterückstand auf Herbstmeister Kilb in die Rückrunde im Frühjahr. Trainer und Mannschaft können sich in die verdiente Winterpause verabschieden, sich regenerieren und erholen. Es gilt die größeren und kleineren Verletzungen auszukurieren und sich auf die kommende Frühjahrsmeisterschaft konzentriert vorzubereiten. Fazit des Spieles: Nach der schlechten Vorstellung bei Tabellennachzügler Markersdorf wollten wir uns im Nachtragsspiel gegen Hainfeld noch einmal von unserer besseren Seite zeigen und dieses Spiel unbedingt für uns entscheiden, um einerseits in der Tabelle an die Tabellenspitze aufzuschließen, andererseits sich vom Tabellenmittelfeld abzusetzen. Beide Vorhaben gelangen mit einer konzentrierten und kompakten Mannschaftsleistung, in der alle Mannschaftsteile von der Defensive bis zur Offensive ihre Aufgaben zur Zufriedenheit des Trainers erfüllten. Wir begannen zwar überfallsartig und hatten bereits in Minute 3 durch Michael Ginner die Topchance zur Führung, die allerdings vergeben wurde. Aber auch die Hainfelder wurden aus einem Freistoß, den Tormann Steyrer Leonhard noch an die Stange lenken konnte, gefährlich. Ansonst konnte sich keine der beiden Mannschaften in Halbzeit eins größere Vorteile und Tormöglichkeiten erarbeiten. Nach dem Führungstreffer durch Petr Simek in Halbzeit zwei hatten wir die wesentlich besseren Chancen, um das Spiel vorzeitig für uns zu entscheiden. Doch auch der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer konnte uns nicht aus dem Konzept bringen und wir wurden noch mit dem Siegestreffer, abermals Torschütze Petr Simek, nach einigen vergebenen Chancen belohnt. Die Mannschaft zeigte sich klar verbessert und wesentlich konzentrierter und wollte unbedingt diesen Sieg einfahren. Gratulation zu Platz vier in der Zwischentabelle, mit dem man zuversichtlich und beruhigt in die Rückrunde starten kann.
Ergebnis Reserve: 0:0 nicht ausgetragen
Doppentorschütze Petr Simek mit Trainer Manfred Kloibmüller
Rückblick auf die Herbstmeisterschaft Als Ziel für die Meisterschaft wurde ein Platz unter den ersten fünf ausgegeben. Um dieses zu erreichen wurde im Sommer mit Manfred Kloibmüller ein erfahrener und kompetenter Trainer verpflichtet. Der Mannschaftskader gegenüber dem Frühjahr blieb zur Gänze unverändert und man setzte weiter auf die junge Garde. Mit fünf Siegen aus den ersten fünf spielen konnten wir eine tolle Serie hinlegen. Bemerkenswert davon war der Umstand, dass wir sämtliche Derbys gegen Winklarn, Kematen, Blindenmarkt und Grein für uns entscheiden konnten. Mit den beiden Niederlagen in Mank und Melk begann eine Berg- und Talfahrt in der Meisterschaft. Zu Hause ein Sieg, auswärts eine Niederlage. Bitter bei den Niederlagen in der Fremde waren vor allem die gegen Tabellennachzügler Neulengbach und Markersdorf, die absolut nicht notwendig gewesen wären. Doch scheinbar können wir uns gegen kampfstarke Teams schwerer behaupten als gegen spielstarke Mannschaften, gegen die wir immer tadellose und meist siegreiche Ergebnisse einfuhren. Bemerkenswert und beeindruckend ist wieder unsere Heimstärke mit fünf Siegen aus sechs Begegnungen. Lediglich gegen Herbstmeister und Angstgegner Kilb mussten wir uns zu Hause geschlagen geben. Auswärts gilt es sich noch zu verbessern, obwohl war zwar drei Spiele für uns entscheiden konnten mussten wir allerdings vier Niederlagen einstecken. Teilweise fielen die Niederlagen unnötig hoch aus, wodurch wir als Tabellenvierter mit einem negativen Torverhältnis (21:23) überwintern. Trotz der erhaltenen Gegentreffer zeigte sich unsere Defensive über die gesamte Herbstsaison als verlässliche Einheit. Unser Mittelfeld zeigte einerseits gute Vorstellungen, andererseits konnten wir in den Spielen, in denen Spielmacher Michael Ginner gesperrt fehlte, nicht überzeugen. Auch den Ausfall von Stürmer David Datzberger für einige Spiele konnten nicht adäquat kompensieren. Vor allem in der Offensive gilt es noch das bestehende Verbesserungspotential zu nutzen, denn die Chancenverwertung stellt nach wie vor eines unserer größten Mankos dar. Alles in allem zeigte sich die Mannschaft als homogene Einheit, die in jedem Spiel das Beste erreichen wollte. Als Verein werden wir weiter den eingeschlagenen Weg mit jungen Spielern fortführen. Diese Richtig spiegelt sich bereits vor allem in der U-23 Mannschaft, in der mehr als die Hälfte aus Spielern unter 18 Jahren besteht und regelmäßig spielt. Im Gegensatz zu den letzten Jahren konnten wir uns auch in der Tabelle um einige Plätze verbessern und rangieren derzeit auf Platz 11 mit drei Siegen und zwei Unentschieden. Hier gilt vor allem der Dank an Trainer Fischer Günter, der mit seinen ehemaligen Schützlingen aus der U 17 das Grundgerüst der U-23 Mannschaft stellt. Ab sofort gilt es sich in die wohlverdiente Winterpause zu verabschiedent.
Körperliche und geistige Regeneration sind jetzt nötig und angesagt, damit mit Trainingsbeginn im Jänner 2010 wieder die Akkus gefüllt sind und die gesteckten Ziele in der Gebietsliga West für die Frühjahrssaison umgesetzt und erreicht werden.
Der SVU Hinterholzer Mauer bedankt sich bei allen seinen Sponsoren, Gönnern des Vereins und vor allem bei seinen treuen Fans, die unsere Mannschaft immer unterstützen für Ihren Besuch bei unseren Spielen und hofft auf ein Wiedersehen im Frühjahr 2010.
|
|
8. November 2009
S p i e l b e r i c h t 13. Meisterschaftsspiel
Markersdorf- SVU Hinterholzer Mauer 3:0 (1:0)
Aufstellung: Steyrer Leonhard Grgic Sinisa Reutner Karl - Bernkopf Matthias - Forster Stefan Dusika Denis - Ginner Michael - Vanhara Marcel – Spring Christian Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Datzberger David; Tuder Simon; Tuder Lukas; Kreuzer Patrick;
Austausch: Datzberger für Dusika (50.Min.); Tuder L. für Spring (89. Min.);
Schiedsrichterteam: Stopper Heimo Oliver; Duran; Skarek;
Torfolge: 1:0 (43. Min.); 2:0 (64. Min.); 3:0 (66. Min.);
Kurzbericht:
Nach der 4:1 Heimniederlage gegen Herbstmeister Kilb mussten wir zum letzten Auswärtsspiel nach Markersdorf, das in der Tabelle den vorletzten Platz einnimmt. Trotz der Ausfälle von Stammtorhüter Huber Dietmar, ihn ersetzte Tormanntrainer Leonhard Steyrer, und des erkrankten Florian Forster wollten wir unbedingt Punkte aus Markersdorf mitnehmen. Das es kein leichtes Unterfangen sein würde war zwar der Mannschaft bewusst und man begann mit einer defensiveren Aufstellung (David Datzberger blieb vorerst auf der Bank). Auf dem sehr unebenen und glitschigen Markersdorfer Platz hatten wir den eindeutig besseren Start und wir konnten bereits nach einigen Minuten die erste Topchance verzeichnen. Nach einer sehr schönen Aktion über Pren Zefi auf Petr Simek spielte dieser herrlich zurück auf Michael Ginner, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze ging knapp am langen Eck vorbei. In weiterer Folge tat sich wenig. Von den Markersdorfern war in dieser Phase nichts zu sehen, aber auch wir konnten keine Chancen herausspielen. Nach 20 Minuten hatten wir die nächste Topchance auf die Führung. Mit einem schönen Vorstoß über die linke Seite spielte sich Petr Simek in den Strafraum, doch auch sein Schuss ging knapp am langen Eck vorbei. Einige Minuten später hatten wir erstmals gehöriges Glück, als ein scharfer Querpass vor das Tor vom Markersdorfer Angreifer mit dem Oberschenkel über das Tor gelenkt wurde. Das Spiel gestaltete sich weiter ideenlos von beiden Seiten. Unser Team versuchte es mit untauglichen hohen Bällen in die Spitze, die allerdings gegen die großen Abwehrspieler der Heimmannschaft kein probates Mittel darstellten. Kurz vor der Pause ging die Heimmannschaft nach einer Serie von Eigenfehlern in unserer Mannschaft in Führung. Ein erster Fehler passierte im Mittelfeld und beim eher ungefährlichen Querpass verschätzte sich Libero Sinsia Grgic und spielte den Ball förmlich dem Markersdorfer Angreifer vor die Füße, der keine Probleme hatte den Ball aus rund 10 Metern ins lange rechte Eck zu schieben. Mit dem völlig unnötigen Rückstand ging es in die Pause. Wer ein Aufbäumen unserer Mannschaft erwartete wurde allerdings schwer enttäuscht. Bereits einige Minuten nach der Pause hatte die Heimmannschaft die Großchance auf das zweite Tor. Wieder patzte unsere Abwehr, doch der Schuss des Markersdorfer aus 11 Metern ging glücklicherweise am langen Eck vorbei. Von dieser Chance kurz wachgerüttelt und mit David Datzberger als weiteren Angreifer hatten wir in Minute 53 die Chance auf den Ausgleich. David Datzberger nahm sich den Ball schön mit der Brust mit, doch sein Schuss aus der Drehung ging ebenfalls am langen Eck vorbei. In Minute 63 folgte dann die nächste Klatsche für unser Team. Ein unnötiges Foul führte zu einem Freistoß aus rund 25 Metern, den Torhüter Leonhard Steyrer nicht mehr aus dem Eck entschärfen konnte und es hieß 2:0 für Markersdorf. Zwei Minuten später folgte endgültig die Entscheidung in diesem Spiel. Bei einer schönen Kombination reagieren wir immer zu spät und der Markersdorfer kann ins lange Eck einschieben. Mit dem dritten Treffer der Heimmannschaft war das Spiel gelaufen. Weitere Chancen der Heimmannschaft bleiben ungenutzt und auch die wenigen guten Möglichkeiten konnte unser Team nicht nutzten bzw. verhinderte die Latte den möglichen Ehrentreffer. Wieder zeigte sich unsere Mannschaft auswärts anfangs überlegen, doch mit dem ersten Gegentor (völlig unnötig) verliert unsere Mannschaft sofort den Faden und stürmt teilweise kopf- und ziellos ohne Rückversicherung nach vorne. In solchen Phasen müsste ein erfahrener Spieler das Spiel beruhigen und an sich reißen und die Burschen neu motivieren. Auch die Abwehr erwischte heute absolut keinen guten Tag und ermöglichte neben dem Führungstreffer dem Gegner durch unnötige, leichtfertige und leichtsinnige Fehler Chancen. Trotz der Niederlage heißt es sich auf das Nachtragsspiel gegen Hainfeld noch einmal 100% konzentriert und motiviert vorzubereiten. Mit einem Erfolg können wir noch immer an der Spitze dranbleiben bzw. aufschließen. Dafür heißt es sich allerdings wesentlich verbessert gegenüber diesem Spiel zu präsentierten. Fazit des Spieles: Nach der ersten Heimniederlage gegen Herbstmeister Kilb wollten wir auswärts gegen Tabellennachzügler Markersdorf unbedingt punkten. Die Chance auf das erste Tor hatten wir durch gute Möglichkeiten durch Ginner und Simek. Kurz vor der Pause mussten wir durch Eigenfehler in der Defensive das 1:0 der Heimmannschaft einstecken. Kurz nach der Pause hatten wir Glück nicht bereits mit zwei Toren in Rückstand zu geraten und einige Minuten später hatten wir die Ausgleichschance durch David Datzberger, dessen Schuss allerdings knapp am Tor vorbeiging. Mit einem Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit entschied die Heimmannschaft das Spiel für sich und wir hatten keine Chance mehr diesem Spiel eine Wende zu geben. Unnötige Fehler und nicht erwartete Schwächen unserer Defensive machten es nicht gerade überlegenen Markersdorfern leicht dieses Spiel für sich zu entscheiden. Die wenigen Chancen um das Ergebnis noch zu korrigieren wurden leichtfertig vergeben bzw. durch die Latte verhindert. Es zeigt sich in dieser Meisterschaft, dass wir mit Rückstanden nicht umgehen können und in einer solchen Phase dem Spiel keine Wende mehr geben zu können. Hier muss die Mannschafft ansetzten und nicht immer sofort versuchen mit Entblößung der Abwehr den sofortigen Ausgleich zu erzielen, sondern das Spiel zu beruhigen und weiter auf die Ausgeleichschance zu spielen. Um weiter an der Spitze dranzubleiben sollten wir das Nachtragsspiel gegen Hainfeld nächste Woche zu Hause unbedingt für uns entscheiden. Um dieses Ziel zu erreichen muss sich unsere Mannschaft allerdings wesentlich verbessert und konzentrierter als in diesem Spiel präsentieren.
Ergebnis Reserve: 0:0 (0:0);
Unsere Mannschaft zeigte eine kämpferische und läuferische sehr gute Leistung und eroberte gegen die Heimmannschaft ein mehr als verdienstes Unentschieden. Auch im spielerischen Bereich zeigte sich unsere Mannschaft, in der der lange verletzte Matthias Mühlbacher erstmals über die gesamte Spielzeit am Platz agierte, von ihrer besseren Seite und hatte auch einige Chancen auf den Sieg. Spielertrainer Fischer Günter kann auf diese Mannschaftsleistung und sein junges Team sehr stolz sein. Im Nachtragsspiel gegen Hainfeld sollte eine ähnliche Leistung einen Sieg ermöglichen und einen versöhnlichen Herbstabschluss bringen.
Fotos, einen Spielbericht und Stimmen zum Spiel finden Sie auf der Internetplattform Fanreport
|
|
31. Oktober 2009
S p i e l b e r i c h t 12. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Kilb 1:4 (0:1) Matchpatronanz:
Die Firma EFM Versicherungen aus Aschbach übernahm die Patronanz im Meisterschaftsspiel gegen Kilb Mag. Handsteiner von der Firma EFM mit Obmann Peter Ossmann und OV Waser Matchballspende:
Den Matchball gegen Kilb spendete Ortvorsteher Johann Waser
OV Johann Waser beim Ehrenanstoß mit Kapitän Christian Spring
Shakehands der beiden Kapitäne vor dem Anpfiff Aufstellung: Huber Dietmar Vanhara Marcel Reutner Karl - Forster Florian - Forster Stefan Spring Christian - Bernkopf Mathias- Ginner Michael - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Steyrer Leonhard; Dusika Denis; Grgic Sinisa; Tuder Lukas; Kreuzer Patrick;
Austausch: Dusika für Datzberger (68. Min.); Grgic für Reutner (82. Min.);
Schiedsrichterteam: Strasser Alois; Skarek Sebastian;
Torfolge: 0:1 (32. Min.); 0:2 (54. Min.); 1:2 (55. Min.) Spring; 1:3 (61. Min.);1:4 (89. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem Sieg in Karlstetten und der guten Leistung folgte das Heimspiel gegen die starke Mannschaft aus Kilb, die im Nachtragsspiel gegen Grein erfolgreich war. Gegen die Kilber zeigten wir immer gute Spiele, allerdings gingen wir immer als Verlierer vom Platz. Unsere Mannschaft wollte allerdings ihre makellose Heimbilanz weiter fortsetzen und ungeschlagen bleiben. Trainer Manfred Kloibmüller konnte auf den gesamten Kader zurückgreifen. Gegenüber dem Karlstettner Spiel begann wieder der zuletzt kranke Christian Spring in der Startelf und Denis Dusika musste auf der Ersatzbank Platz nehmen. Es entwickelte sich von Beginn weg ein rassiges, aber äußerst fair geführtes Spiel in dem keine der beiden Mannschaften klare Vorteile für sich verbuchen konnte. Auf beiden Seiten standen die Abwehrreihen sehr sicher und ließen keine Möglichkeiten zu. Nach 10 Minuten setzte Kapitän Christian Spring nach einem Freistoß von Michael Ginner den Ball knapp neben das Tor. Auf der Gegenseite musste Libero Marcel Vanhara nach rund 20 Minuten einen scharfen Querpass der Gäste übers Tor klären. In Minute 25 hatten wir die Chance in diesem Spiel in Führung zu gehen. Nach einem schnell abgespielten Freistoß von Michael Ginner auf den rechts auflaufenden Petr Simek, spielte Petr den Ball in den Rückraum auf David Datzberger, dessen Schuss vom Kilber Tormann auf Raten geklärt werden konnte. Aus einem unnötigen Ballverlust im defensiven Mittelfeld erhielten wir den ersten Treffer. Der Kilber überraschte den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Dietmar Huber mit einem satten Schuss aus rund 25 Metern und der Ball senkte sich ins lange Eck. Knapp vor der Pause noch eine Möglichkeit nach einem Eckball für unserer Burschen auf den Ausgleichstreffer, doch Michael Ginner brachte den Ball nicht im Tor unter. So mussten wir durch den Eigenfehler, aus dem Spiel heraus hatten die Gäste keine Möglichkeit, mit dem knappen Rückstand in die Kabinen. Nach der Halbzeit wollten wir unbedingt den Ausgleich erzielen und öffneten einige Räume. Beide Mannschaften hatten mehr Platz und 8 Minuten nach der Pause wurde ein Kilber Mittelfeldspieler zu spät attackiert. Seinen Schuss von der Strafraumgrenze konnte Dietmar Huber gerade noch an die Latte lenken, doch gegen den Nachschuss hatte er keine Chance und es stand 2:0 für die Gäste aus zwei Chancen. Doch im Gegenzug konnte Kapitän Christian Spring auf 1:2 verkürzen. Nach einer schönen Flanke von rechts kommt Christian an den Ball und bringt den zuerst abgewehrten Ball im zweiten Schussversuch am Kilber Tormann vorbei. Das Spiel wogte jetzt hin und her und wieder waren es die Gäste, die nach einer Stunde den 2-Torevorsprung wieder herstellen konnten. Bei einem missglückten Schussversuch kam der Ball genau in den Lauf des im Strafraum stehenden Kilber Stürmers und dieser ließ sich diese Chance nicht entgehen und stellte auf 1:3. Und wieder hatten wir im Gegenzug die Chance auf den Anschlusstreffer, doch der über rechts durchbrechende Petr Simek blieb in der Abwehr hängen anstatt aus aussichtsreicher Position zu schießen. Es ergaen sich in Folge immer mehr freie Räume für die Kilber Stürmer, die mit den sich bietenden Chancen allerdings sehr fahrlässig umgingen bzw. zweimal rettete die Latte uns vor weiteren Verlusttreffern. In der Schlussminute erhöhten die Gäste auf 1:4 und so mussten wir uns wieder den Kilbern klar geschlagen geben. Die Kilber konnten mit dem Sieg die Tabellenführung übernehmen, da auch die anderen Mannschaften aus der Tabellenspitze Punkteverluste zu verzeichnen hatten. Unsere Mannschaft liegt derzeit auf Platz 5 der Tabelle mit einem 3 Punkterückstand, allerdings auch mit einem Spiel weniger. Im letzten Spiel der regulären Meisterschaft müssen wir zum Tabellenvorletzten Markersdorf, der gegen Mank in dieser Runde ein beachtliches Remis holen konnte. Trotzdem sollten wir dieses Spiel unbedingt für uns entscheiden um an den vordersten Tabellenplätzen zu bleiben. Für dieses Ziel heißt es diese Niederlage abzuhaken und sich voll motiviert und konzentriert vorzubereiten. Fazit des Spieles: Kilb entwickelt sich schön langsam zu unserem Angstgegner. Wieder konnten wir keinen Punkt gegen die sehr starke Kilber Mannschaft erobern und mussten uns letztendlich klar geschlagen geben und die erste Heimniederlage in der laufenden Saison einstecken. Lange sah es allerdings nicht so aus, denn vor allem in der ersten Halbzeit kontrollierten wir das Spiel und ließen keinen nennenswerten Möglichkeiten zu und hatten unsererseits die eine oder andere Chance in Führung zu gehen. Diese gelang allerdings den Gästen aus einem Eigenfehler im defensiven Mittelfeld und einem schönen Weitschuss, der sich hinter Dietmar Huber ins Tor senkte. Ansonst neutralisierten sich beide Mannschaften und beide Abwehrreihen standen sicher. In Halbzeit zwei öffnete sich das Spiel und wieder waren es die Gäste, die aus einer Halbchance zum zweiten Treffer kamen. Im Gegenzug konnten wir zwar verkürzen, doch wieder waren es die Gäste, die aus einem missglückten Schussversuch profitierten. Die sofortige Chance zum nochmaligen Anschlusstreffer konnten wir nicht nutzen. In weiterer Folge konnten wir dem Spiel keine Wende mehr geben und die Kilber vergaben die besten Chancen bzw. rettete zweimal die Latte uns vor weiteren Verlusttreffern. Erst in der Schlussminute fiel der vierte Gegentreffer. Die ersten drei Möglichkeiten, die teilweise Zufall waren, nutzen die Gäste zu drei Toren und kontrollierten in weitere Folge das Spiel und ließen uns nicht mehr ins Spiel zurückkommen. Wir müssen diese Niederlage neidlos zur Kenntnis nehmen, denn mit Kilb schlug uns die beste Mannschaft, die im Herbst in Mauer gastierte. Für uns heißt es diese Niederlage abzuhaken und uns auf die beiden letzten Aufgaben im Herbst vorzubereiten. Die erste erwartet uns mit dem Auswärtsspiel in Markersdorf, das wir nach Möglichkeit für uns entscheiden sollten, um weiter an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Doch dafür gilt es sich voll konzentriert und konsequent vorzubereiten.
Ergebnis Reserve: 2:0 (1:0) Torschützen: Tuder Simon; Fischer Günter;
Nach der klaren Niederlage in Karlstetten konnten wir im Spiel gegen Kilb den dritten vollen Erfolg im Herbst einfahren. Unsere junge Mannschaft zeigte eine beherzte kämpferische Leistung und holte sich die drei Punkte mehr als verdient. Denn über die gesamte Spielzeit ließ man den Gegnern wenige Chancen und unsererseits konnten wir die uns bietenden nutzen. Der erste Treffer entstand nach einem schnellen Konter über die rechte Seite, auf der Georg Losinskyj durchlief und seinen schönen Querpass versenkte Simon Tuder bombensicher. Nach einer Stunde nutze Kapitän Günter Fischer einen abgewehrten Ball zum zweiten Treffer. Gratulation für die gezeigte Leistung, in der auch vom spielerischen Potential her eine klare Steigerung zu erkennen war. Der eingeschlagene Weg mit vielen jungen Spielern ist eindeutig der richtungsweisende.
Weitere Fotos, einen kurzen Spielbericht und Stimmen zum Spiel finden Sie auf der Internetplattform Fanreport
____________________
|
|
25. Oktober 2009
S p i e l b e r i c h t 11. Meisterschaftsspiel
Karlstetten- SVU Hinterholzer Mauer 1:2 (0:1)
Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf Matthias - Forster Stefan Dusika Denis - Ginner Michael - Forster Florian - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Grgic sinisa; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick;
Austausch: Grgic für Datzberger (73.Min.); Leimhofer für Simek (92. Min.);
Schiedsrichterteam: Weickmann Stephan; Eder; Hahn;
Torfolge: 0:1 (45. Min.) Zefi; 0:2 (70. Min.) Zefi; 1:2 (84. Min.);
Kurzbericht:
Nach der
klaren 4:1 Niederlage in Neulengbach vor zwei Wochen und der
witterungsbedingten Spielabsage vergangene Woche gegen Hainfeld musste
unser Team auswärts gegen Karlstetten antreten. Die Aufgabe gestaltete
sich schwierig, denn man konnte aus den letzten drei Auswärtsbegegnungen
keine Punkte holen und auch mit dem Tore schießen in der Fremde klappte
es nicht. Nach seiner Sperre konnte Trainer Manfed Kloibmüller wieder
auf Spielmacher Michael Ginner setzen. Für den erkrankten Kapitän
Christian Spring begann Denis Dusika in der Startelf. Nach den
Misserfolgen in den vergangenen Auswärtsspielen setzte man diesmal von
Beginn an auf verstärkte Defensive, um zumindest ungeschlagen zu
bleiben. Daher gestaltete sich die Anfangsphase ausgeglichen und unsere
Mannschaft konzentrierte sich auf die vorgegebene Defensivtaktik und
ließ die Gastgeber zu keinen nennenswerten Chancen kommen. Ab Mitte der
ersten Spielhälfte setzten wir auch Akzente in der Offensive und konnten
uns einige Möglichkeiten erspielen. Die erste gute Chance hatte Marcel
Vanhara, doch sein Kopfball ging knapp neben das Tor. Auch der Kopfball
von David Datzberger fna den Weg ins Tor nicht. Die Gastgeber hatten
ihre einzige gute und gefährliche Situation nach einer halben Stunde.
Ein Karlstettner wird ideal freigespielt, aber sein Schuss fällt zu
zentral aus und stellt für unseren Keeper Dietmar Huber kein Problem
dar. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen wir auch das Spielgeschehen und
weitere Chancen sind die Folge aus dieser Überlegenheit. Unser Stürmer
Pren Zefi deutete erstmals seine Gefährlichkeit an. Er setzte sich gegen
zwei Karlstettner Spieler durch, doch sein Schuss aus rund 20 Metern
ging neben das Gehäuse. Unsere Burschen blieben weiter gefährlich und am
Drücker. Kurz vor der Pause hatte abermals Pren Zefi die Riesenchance
auf die 1:0 Führung. Er lief alleine auf den Karlstettner Schlussmann
zu, doch er zögerte etwas zu lange und der Keeper konnte den Schuss mit
einer reflexartigen Fußabwehr abwehren. Doch eine Minute später gelang
dann doch noch der verdiente Führungstreffer. Abermals war es Pren Zefi,
der die Karlstettner Defensive schwindlig spielte und sein satter Schuss
aus 16 Metern passte genau ins lange Eck. Mit der Führung im Rücken ging
es in die Pause. Die Heimmannschaft wollte zu Beginn der zweiten
Halbzeit den Ausgeleich erzwingen und erzeugten etwas Duck, aber die
beiden Chancen zum Ausgleich wurden vergeben. Unsere Mannschaft
konzentrierte sich weiter auf die Defensivarbeit und ließen keinen
weiteren Karlstettner Möglichkeiten zu. Unsere Mannschaft verwaltete
lange Zeit souverän die Führung. Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir
mit dem zweiten Tor das Spiel für uns entscheiden. Und wieder war es
Pren Zefi, der an diesem Tag eine sehr starke Leitung bot und auch
endlich wieder Tore machte. Pren tankte sich über links durch und sein
Heber mit Links ging genau ins Kreuzeck. Mit diesem sensationellen Tor
stellte er auf 2:0 und brachte unser Team endgültig auf die
Siegesstraße. Unser Abwehr stand zwar weiter sattelfest, dennoch musste
man sechs Minuten vor Spielende den Anschlusstreffer hinnehmen, der
allerdings sehr kurios zustande kam. Ein Karlstettner köpfelte
aufs Gehäuse von Dietmar Huber. Der Ball wird auf der Linie gerettet,
doch der Linienrichter entschied auf Tor, obwohl schwer sagen war, ob
der Ball mit vollem Umfang hinter der Linie war. Es heißt aus diesem wichtigen, zwar knappen aber verdienten Auswärtserfolg das Positive in die nächste Begegnung mitzunehmen. Denn es steht das vorletzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Der Gegner heißt Kilb und kommt als Tabellennachbar nach Mauer. Doch es gilt unsere makellose Heimbilanz weiter zu verteidigen und an den vordersten Tabellenrängen dranzubleiben. Die Mannschaft wird sich konzentriert und gewissenhaft auf diese wichtige Begegnung vorbereiten. Fazit des Spieles: Nach der witterungsbedingten Spielabsage vergangene Woche gegen Aufsteiger Hainfeld mussten wir wieder in der Fremde antreten. Diesmal ging die Reise nach Karlstetten und wir wollten nach drei Auswärtsniederlagen in Serie endlich wieder punkten. Mit einer konzentrierten und guten Defensivtaktik zu Spielbeginn konnten wir die Heimmannschaft klar in Schach halten. Je länger das Spiel dauerte umso bessere Chancen konnten wir uns erspielen und erarbeiten. Wieder wurden einige Topmöglichkeiten vergeben, doch knapp vor der Pause schlug erstmals Pren Zefi zu, der mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck die Führung erzielte, nachdem er eine Minute vorher och knapp am Tormann scheiterte. Die kurze Druckphase der Karlstettner zu Beginn der zweiten Halbzeit überstand unsere Mannschaft unbeschadet und mit dem zweiten Tor von Pren Zefi in Minute 70 war das Spiel entschieden. Wieder gelang Pren ein sensationelles Tor, denn sein Heber passte genau in die Kreuzecke. Auch der kuriose Anschlusstreffer knapp vor Spielende konnte den verdienten Auswärtserfolg nicht mehr verhindern. Der Erfolg war immens wichtig um auch in der Tabelle weiter vorne zu bleiben. Vor allem im Spiel nach vorne merkte man die Rückkehr des zuletzt gesperrten Michael Ginner spürbar. Doch der gesamten Mannschaft gilt ein Pauschallob für die Umsetzung des taktischen Konzeptes durch Trainer Manfred Kloibmüller. Auf Grund der besseren und größeren Chancen über die gesamte Spielzeit ist der knappe Sieg aber mehr als verdient. Die nächste wichtige Begegnung findet nächste Woche zu Hause gegen Tabellennachbar Kilb statt. Mit einer konzentrierten Leistung wollen wir unsere makellose Heimbilanz verteidigen.
Ergebnis Reserve: 4:0 (2:0);
Unsere Mannschaft konnte nicht in der stärksten Besetzung antreten und so mussten wir uns gegen die Heimmannschaft doch klar mit 4:0 geschlagen geben. Doch wieder gilt es aus den Fehlern zu lernen und sich auf die kommende Begegnung gegen Kilb konzentriert und gewissenhaft vorzubereiten.
Fotos, einen kurzen Spielbericht und Stimmen zum Spiel finden Sie auf der Internetplattform Fanreport
____________________
|
|
9. Oktober 2009
S p i e l b e r i c h t 9. Meisterschaftsspiel
Neulengbach- SVU Hinterholzer Mauer 4:1 (2:0)
Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf Matthias - Forster Stefan Spring Christian - Grgic Sinisa - Forster Florian - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick;
Austausch: Dusika für Reutner (62.Min.)
Schiedsrichterteam: Aiginger Philipp; Klement; Nemetz;
Torfolge: 1:0 (9. Min.) Eigentor Reutner; 2:0 (15. Min.); 3:0 (84. Min.); 4:0 (85. Min.); 4:1 (89. Min.) Bernkopf;
Kurzbericht:
Nach dem knappen aber verdienten Erfolg vergangene Woche im Heimspiel gegen Petzenkirchen, bei dem wir uns den Sieg schwerer machten als es notwendig gewesen wäre, mussten wir beim Tabellennachzügler in Neulengbach antreten, der zu Hause noch keine Punkte in der laufenden Saison einspielen konnte. Unser Ziel war es jedenfalls Punkte aus der Ferne mitzunehmen. Die Gastgeber begannen das Spiel äußerst engagiert und gingen nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Nach einer langen Flanke verlängert Karl Reutner den Ball unglücklich per Kopf ins eigene Tor. Die Heimmannschaft setzte nach und erzielte aus einem schnellen Konter das 2:0. Mit dem zwei Tore Rückstand versuchten wir das Anschlusstor zu erzielen. Ein gut geschossener Freistoß des sehr agilen Matthias Bernkopf und eine Chance von Pren Zefi konnten nicht genutzt werden. Unser Team hatte zwar mehr Spielanteile und Ballbesitz, Topchancen ergaben sich keine mehr in Halbzeit eins. Nach der Pause hatten wir weiter mehr vom Spiel und auch zwei Topchancen auf den Anschlusstreffer. Ein toller Schuss von Petr Simek ging knapp übers Tor und ein Freistoß fand auch nicht den Weg ins Tor. Die Abwehr der Neulengbacher stand an diesem Abend sehr sicher und hatte ihrerseits durch einige Konterchancen die Möglichkeit das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Bei diesen Chancen zeichnete sich Dietmar Huber aus und verhinderte einen höheren Rückstand. Wir versuchten es mit allen Mitteln noch heranzukommen und entblößten daher immer mehr die Abwehr. Gegen Spielende liefen wir wieder in einen Konter und diesmal nutzen die Neulengbacher ihre Chance und entschieden das Spiel. Eine Minute später führte ein satter Schuss zur 4:0 Führung. Ein gut geschossener direkter Freistoß durch Matthias Bernkopf knapp vor Spielende bedeutete nur noch Ergebniskorrektur und änderte nichts mehr am Heimsieg von Neulengbach. Unsere Mannschaft verzeichnete in diesem Spiel vor allem im Defensivverhalten einige Mängel, die in Summe dieses Ergebnis ergaben. Das unglückliche Eigentor zu Spielbeginn und der schnelle zwei Tore Rückstand konnten trotz höherem Anteil am Ballbesitz nicht mehr umgedreht werden. Es heißt diese Niederlage schnelle abzuhaken, denn trotz dieser belegen wir nach wie vor den zweiten Tabellenplatz und wollen diesen im nächsten Heimspiel gegen den zweiten Aufsteiger aus Hainfeld erfolgreich verteidigen. Um zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben müssen wir als Mannschaft kompakt und konzentriert präsentieren. Fazit des Spieles: Nach dem Heimsieg gegen Petzenkirchen wollten wir auch in Neulengbach punkten. Dieses Ziel konnten wir nicht erreichen und mussten mit einer klaren 4:1 Niederlage die Heimreise antreten. Durch ein unglückliches Eigentor zu Spielbeginn und das zweite Tor einige Minuten später mussten wir lange einem zwei Tore Rückstand nachlaufen und konnten unsere Möglichkeiten nicht nutzen. Wir hatten zwar mehr Spielanteile und Ballbesitz, die großen Chancen fehlten aber in unserem Spiel. Um das Spiel noch zu drehen riskierten wir mehr und entblößten die Abwehr und mussten gegen Spielende zwei Kontertore einstecken. Der schöne Freistoßtreffer von Matthias Bernkopf, der ein gutes Spiel im offensiven Mittelfeld zeigte, war allerdings nur mehr Ergebniskorrektur. Das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft zeigte einige unnötige Schwächen, die die Heimmannschaft aus Neulengbach eiskalt ausnutzte. Hier gilt es den Hebel anzusetzen und verbessert aufzutreten. Die nächste Gelegenheit um wieder voll zu punkten ergibt sich im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus der 1. Klasse West- Mitte Hainfeld, der mit zwei Niederlagen in Folge nach Mauer kommt. Zu Hause gilt es unsere weiße Weste und en zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.
Ergebnis Reserve: 4:2 (0:1); Torschütze: Tuder Lukas; Leimhofer Josef;
Unsere Mannschaft zeigte ein engagiertes und gutes Spiel und führte zur Pause verdient mit 1:0 durch einen Treffer von Tuder Lukas. In der zweiten Halbzeit hatten wir wieder Phase in der wir nicht so konzentriert agierten und innerhalb einer viertel Stunde mussten wir einem zwei tore Rückstand nachlaufen. Doch unsere Burschen zeigten Moral und erzielten durch Josef Leimhofer den Anschlusstreffer. Doch ein weiterer Treffer der Neulengbacher stellte den zwei Tore Rückstand wieder her. Ein klarer Elfer zehn Minuten vor Schluss hätte das Spiel noch einmal interessant machen können, doch zur Verwunderung gab der der junge Schiedsrichter keinen Strafstoß. Im nächsten Heimspiel gegen Hainfeld ergibt sich für unser junges Team die Möglichkeit auf einen Sieg. Für dieses Ziel gilt es sich im Training konzentriert vorzubereiten und zu motivieren.
Der SVU Hinterholzer Mauer präsentiert sich ab sofort mit neuen Hemden in rot mit dem Vereinslogo. Im Bild ein Teil des Vorstandes nach dem Heimsieg gegen Petzenkirchen
____________________
|
|
3. Oktober 2009
S p i e l b e r i c h t 8. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Petzenkirchen 4:3 (2:1) Matchpatronanz:
Die Firma Drascher übernahm die Patronanz im Meisterschaftsspiel gegen Petzenkirchen Harald Schneider mit Peter Ossmann von der Firma Drascher und Obmannstv. Joachim Vilmetti Matchballspende:
Den siegreichen Matchball gegen Petzenkirchen spendete die Firma Spar Schneider Obmannstv. Joachim Vilmetti mit Alexander und Harald Schneider
Aufstellung: Huber Dietmar Vanhara Marcel Reutner Karl - Forster Florian - Forster Stefan Spring Christian - Bernkopf Mathias- Grgic Sinisa - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick;
Austausch: Dusika für Spring Christian (85. Min.); Schnabler für Datzberger (88. Min.);
Schiedsrichterteam: Fuchs Thomas; Köninger; Plank;
Torfolge: 1:0 (12. Min.) Eigentor; 1:1 (27. Min.); 2:1 (39. Min.) Datzberger; 3:1 (59. Min.) Grgic; 3:2 (65. Min.); 4:2 (70. Min.) Spring; 4:3 (79. Min.); Kurzbericht:
Nach den beiden Niederlagen in den Auswärtsspielen in Mank und Melk erwartete uns zu Hause mit Petzenkirchen der Aufsteiger aus der 1. Klasse West. Die Petzenkirchner verloren zwar vergangene Woche knapp gegen Mank in letzter Minute, konnten allerdings mit einigen Unentschieden gegen höher eingeschätzte Teams wie Grein aufzeigen. Unsere Mannschaft wollte die kleine Negativserie beenden und diese Begegnung unbedingt gewinnen. Trainer Manfred Kloibmüller konnte wieder auf David Datzberger im Sturm zurückgreifen, der seit dem Blindenmarkter Spiel verletzt pausieren musste. Allerdings fehlte mit Michael Ginner unser Spielmacher wegen Sperre. Unsere Mannschaft übernahm mit Beginn des Spieles sofort das Kommando. Bereits in der vierten Minute hatte David Datzberger, der sich gegen mehrere Abwehrspieler durchsetzte die erste dicke Möglichkeit, doch sein guter Schuss prallte von der Querlatte ins Feld zurück. Mit der nächsten guten Möglichkeit gingen wir auch in Führung. In Minute 12 konnte Petr Simek über die rechte Seite allein in den Strafraum auf den Tormann zulaufen, überhob den heraus eilenden Tormann und beim Abwehrversuch der Gästeverteidigung landete der Ball zur umjubelten 1:0 Führung im Tor. Zwei Minuten später die nächste Topchance, doch ein Verteidiger konnte den guten Kopfball von David Datzberger auf der Linie klären. In Minute 20 die nächste große Möglichkeit nach einem Tormannfehler, doch wieder konnte David Datzberger den Ball nicht im Tor unterbringen. Bis zur Minute 26 war von den Gästen aus Petzenkirchen nichts zu sehen. Allerdings kamen sie mit der ersten Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einem Eckball konnte ein Gästestürmer auf der linken Seite einen Verteidiger überspielen und seinen scharfen Querpass verwertete der aufgelaufene Mitspieler zum 1:1. Unsere Mannschaft zeigte sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt und spielte weiter gut nach vorne. In Minute 39 wurden die Angriffsbemühungen auch mit dem neuerlichen Führungstreffer belohnt. Kapitän Christian Spring wurde mit einem herrlichen Querpass in Szene gesetzt und drang in den Strafraum ein, seinen Schuss konnte der Tormann zur Mitte abwehren, wo der freistehende David Datzberger keine Probleme hatte den Ball zur 2:1 Führung über die Linie zu drücken. Mit der neuerlichen Führung im Rücken ergaben sich nun Topchancen im Minutentakt. So lief Pren Zefi allein auf den Tormann zu, brachte den Ball allerdings nicht am Tormann vorbei. Kurz vor der Pause noch eine Topchance für David Datzberger, doch auch er scheitert am Petzenkirchner Schlussmann. Anstatt einer komfortablen Führung von 4 zumindest 3:1 gingen wir nur mit der knappen aber mehr als verdienten 2:1 Führung in die Pause. Nach der Pause setzten wir dort fort, wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Topchancen im Minutentakt. So in Minute 46, doch der Petzenkirchner Schlussmann konnte den guten Schuss von der Strafraumgrenze von Simek Petr gerade noch zur Ecke abwehren. Zwei Minuten später der nächste gute Vorstoß von Petr Simek, der sich über die rechte Seite immer wieder gut in Szene setzen konnte. Petr spielte den Ball mustergültig in den Rückraum auf David Datzberger, doch sein Schuss ging übers Tor. Wie bereits in Halbzeit eins hätte beinahe der zweite gute Angriff der Gäste den Ausgleich bedeutet, doch der Ball ging klar übers Tor. In Minute 59 das schönste Tor des Spiels zum 3:1. David Dazberger setzt sich wieder gegen mehrere Verteidiger auf der linken Seite durch und hebt den Ball gefühlvoll in den Strafraum, wo Petr Simek den Ball erläuft und mustergültig in den Rückraum für Sinisa Grgic auflegt, der einen satten Schuss genau im Eck platziert. Doch mit dem zwei Tore Vorsprung im Rücken wurden wir zu nachlässig und mussten in Minute 65 den Anschlusstreffer der Gäste hinnehmen. Nach einem Fehler im Mittelfeld kam der Ball auf den Petzenkirchner Stürmer, der allein auf Torhüter Dietmar Huber zulaufend keine Probleme hatte den Ball im Tor unter zu bringen. Doch wieder hatten wir eine passende Antwort. Nach einem Eckball von Pren Zefi konnte Kapitän Christian Spring den Ball unbedrängt vom hinteren Fünfereck zur 4:2 Führung einköpfen. Doch die Gäste aus Petzenkirchen, die bereits in einigen Spielen einen 2 Tore Rückstand egalisieren konnten gaben nicht auf und konnten 10 Minuten vor Schluss neuerlich den Anschlusstreffer erzielen. Wieder stellte sich unserer Mannschaft nicht geschickt an um diesen Gegentreffer zu verhindern. Mit hohen Bällen versuchten die Petzenkirchner in der verbleibenden Spielzeit noch zum Torerfolg zu kommen, doch stellten sich diese Bälle als untaugliches Mittel heraus. Unsere Konterangriffe brachten auch nicht den gewünschten Erfolg, zu unkonzentriert bzw. ungenau wurden diese gespielt. Knapp vor Schluss noch eine gute Möglichkeit für Matthias Bernkopf, doch sein Schuss ging knapp übers Tor. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Thomas Fuchs, der das Spiel gut laufen ließ und eine tadellose Leistung bot, die Begegnung ab und wir konnten uns über einen knappen aber verdienten 4:3 Sieg freuen. Gratulation an die siegreiche Mannschaft und Trainer Manfred Kloibmüller, die nach den beiden Niederlagen die richtige Antwort am Spielfeld gegeben hat. Das Spiel hätte bei besserer Chancenauswertung wesentlich früher und klarer entschieden werden können, doch zu leichtfertig und teilweise fahrlässig wurden die sich bietenden Möglichkeiten vergeben. Die Gegentore gegen eine nicht überragende Mannschaft aus Petzenkirchen waren zu billig und ebenfalls unnötig. Gegenüber den letzten Spielen zeigte sich unsere Mannschaft allerdings von der spielerischen Seite trotz Fehlens von Spielmacher Michael Ginner stark verbessert und erarbeite sich viele Tormöglichkeiten. Die Mannschaft zeigte klaren Siegeswillen und auch die unnötigen Gegentore wurden einigermaßen gut weggesteckt. Die weiße Weste in den Heimspielen (4 Siege in ebenso vielen Spielen) konnte erfolgreich weiter verteidigt werden. Nächste Woche erwartet uns mit Neulengbach ein angeschlagener Gegner, der die letzten Spiele verloren hat, und die nächste Herausforderung, der wir uns zu stellen haben. Mit einer konzentrierten und konsequenten Leistung sollte ein Punktegewinn möglich sein.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft zeigte sich gegenüber den verlorenen Spielen in Mank und Melk spielerisch stark verbessert und feierte einen knappen aber mehr als verdienten 4:3 Heimsieg gegen Petzenkirchen. Von Anfang an übernahm unsere Mannschaft das Spielgeschehen und erarbeitete sich viele Tormöglichkeiten. Bereits vor dem Ausgleichstreffer hätten wir zumindest mit 2 bis 3 Toren Vorsprung führen müssen, doch so mussten wir mit dem ersten Angriff der Gäste den Ausgleich hinnehmen. Doch unsere Burschen steckten den Ausgeleich gut weg und erzielten noch vor der Pause den Führungstreffer und verabsäumten es danach den Vorsprung auszubauen. Zwei 100%ige Chancen wurden leichtfertig vergeben. Nach der Pause spielten wir weiter gut nach vorne und konnten zweimal einen 2 Tore Vorsprung herausarbeiten. Doch beide Male mussten wir billige Gegentore zum Anschlusstreffer hinnehmen und bis zum Schlusspfiff um den Erfolg bangen. Auf Grund des gezeigten Spieles ein mehr als verdienter Sieg, der bei besserer Chancenauswertung wesentlich früher und klarer entschieden werden hätte können. Mit 18 Punkten aus 8 Spielen belegen wir nach wie vor den 2. Platz in der Tabelle der Gebietsliga West knapp hinter Rohrbach. Ab sofort heißt es sich auf die nächste Herausforderung und Aufgabe dem Auswärtsspiel in Neulengbach zu konzentrieren und konsequent vorzubereiten.
Ergebnis Reserve: 1:0 (1:0) Torschütze: Tuder Simon;
Nach den sieglosen und teilweise schlechten Spielen in den letzen Wochen zeigte sich unsere Mannschaft stark verbessert und erkämpfte sich einen verdienten Heimsieg. Mit einer kompakten Abwehr und einem lauffreudigen Mittelfeld konnten wir die spielerischen Defizite einigermaßen kompensieren. Die Gäste hatten zwar ein Übergewicht im Ballbesitz, doch unsere Burschen hatten die effektiveren Chancen. Einmal kam Tuder Lukas zu kurz und zweimal hätte der Schiedsrichter Elfmeter geben müssen. So entschied eine schöne Aktion knapp vor der Pause das Spiel zu unseren Gunsten. Im Strafraum wurde Tuder Simon angespielt und sein satter Schuss bedeutete die 1:0 Führung. Nach der Pause verlegten wir uns auf die Verteidigung und brachten den knappen Vorsprung sicher über die gesamte Spieldauer und konnten nach dem Sieg gegen Winklarn im ersten Spiel den zweiten vollen Erfolg in der laufenden Meisterschaft einfahren. Gratulation an Trainer Günter Fische uns sein Team. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen sollten sich in den kommenden Aufgaben ebenfalls Punkte für die Tabelle ausgehen.
Torschützen David Datzberger, Sinisa Grgic, Petr Simek und Kapitän Christian Spring nach dem 4:3 Heimsieg gegen Petzenkirchen
____________________
|
|
26. September 2009
S p i e l b e r i c h t 7. Meisterschaftsspiel
Melk - SVU Hinterholzer Mauer 2:0 (2:0)
Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf - Forster Stefan Spring Christian - Grgic Sinisa - Forster Florian – Dusika Denis Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick; Tuder Lukas;
Austausch: Leimhofer für Dusika (71.Min.)
Schiedsrichterteam: Huber Johann; Tiefenbacher; Ciplak;
Torfolge: 1:0 (16. Min.); 2:0 (31. Min.);
Kurzbericht:
Nach der ersten Niederlage vergangene Woche in Mank, bei der wir ein sehr schwachen Spiel zeigten mussten wir beim Tabellendritten in Melk antreten. Durch den Ausschluss von Michael Ginner in Mank musste Trainer Manfred Kloibmüller die Aufstellung ändern und brachte Denis Dusika in der Grundaufstellung. Wir wollten eine Reaktion auf das Manker Spiel zeigen und uns verbessert präsentieren. Wir begannen wesentlich defensiver gegen die Melker, die als leichter Favorit in das Spiel gegangen sind. Die Melker begannen sehr druckvoll und kamen bereits in den ersten Minuten zu einigen Möglichkeiten, die alle von Torhüter Huber entschärft wurden. Die Melker zeigten ein gutes Direktspiel, dem wir nur zuschauten und nicht energisch genug unterbinden konnten. Nach einer viertel Stunde führte ein Freistoß von der Strafraumgrenze zum Führungstreffer der Melker. Bitter in dieser Situation war der Umstand, dass der Melker Stürmer sich den Ball mit der Hand mitgenommen hat, der Schiedsrichter dies nicht gesehen hat und in der weiteren Aktion das Foulvergehen unserer Verteidigung zum Freistoß führte. Der Melker zirkelte den Ball gefühlvoll über die Mauer und Torhüter Huber konnte den Ball nicht mehr über die Latte drehen und somit hieß es 1:0 für die Heimmannschaft. In weiterer Folge waren wir eher mit Defensivaufgaben beschäftigt und Aktionen nach vorne waren eher Mangelware. Die Melker drückten weiter auf unser Tor ohne vorerst weiter erfolgreich zu sein. Nach einer halben Stunde führte eine schöne Kombination der Heimmannschaft dann doch zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Nach der Pause zeigten wir im Spiel nach vorne ein wenig verbessert gegenüber der ersten Hälfte, doch zählbares wollte nicht gelingen. Auch die Melker konnten sich nicht mehr so druckvoll in Szene setzen wie vor der Pause. Gegenüber dem Speil in Melk zeigte sich unsere Mannschaft zwar verbessert, doch Spielmacher Michael Ginner fehlte eindeutig als Anspielstation im Spiel nach vorne. Somit mussten wir die zweite Auswärtsniederlage in Folge zur Kenntnis nehmen und Melk konnte punktemäßig auf einen Punkt an uns aufschließen. Wir belegen allerdings nach wie vor den zweiten Tabellenplatz und wollen diesen im nächsten Spiel zu Hause gegen Petzenkirchen erfolgreich verteidigen. Um zu Hause ungeschlagen zu bleiben müssen wir uns im Spiel nach vorne allerdings steigern und es gilt zu hoffen, dass sich die Liste der Verletzten ein wenig lichtet. Trainer Manfred Kloibmüller ist in dieser Phase gefordert um die Mannschaft wieder auf die Erfolgstrasse zurückzuführen. Fazit des Spieles: Gegenüber dem schwachen Spiel in Mank zeigten wir uns zwar verbessert, doch zu einem Punktegewinn reichte es wieder nicht. Die Melker zeigten ein sehr druckvolles Spiel und kamen zu guten Chancen und der frühe Führungstreffer, dem allerdings eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorausging, erleichterte die Aufgabe doch erheblich. Unserem Offensivbereich fehlte der in Mank ausgeschlossenen Michael Ginner sichtlich. Somit mussten wir gegen den Tabellendritten die zweite Niederlage in Folge in der laufenden Meisterschaft hinnehmen. Es gilt diesen kurzen Negativlauf im nächsten Heimspiel wieder mit einem Punktegewinn zu verlassen. Gegner ist der Aufsteiger aus der 1. Klasse West Petzenkirchen, der ebenfalls mit einer Niederlage nach Mauer kommt. Zu Hause gilt es wieder unsere Tugenden und ein verbessertes Offensivspiel zu zeigen, dann sollte weiter der 2. Platz möglich sein.
Ergebnis Reserve: 6:1 (3:0); Torschütze: Zefi Lus
Unsere Mannschaft, die wieder bei weitem nicht komplett antreten konnte versuchte in Melk wieder alles zu geben. Wir verteidigten uns nicht ungeschickt, dennoch führten einige unnötige Eigenfehler zu einer klaren 3:0 Halbzeitführung der Heimmannschaft. In der zweiten Halbzeit zeigten wir uns im Spiel nach vorne anfangs stark verbessert und hätten bei besserer Chancenverwertung dem Spiel noch eine Wende geben können. Doch es gelang nur ein Treffer in dieser Phase neben zwei weiteren 100% igen Chancen. Mit dem vierten Tor der Melker war unser Wiederstand gebrochen und wir mussten in der Schlussphase noch zwei weitere Treffer einstecken. Aufgabe wird es sein die Mannschaft wieder zu motivieren und Alternativen für die auflaufende Mannschaft und auf der Ersatzbank zu haben. Im nächsten Heimspiel sollte allerdings gegen die Petzenkirchner ein Punktegewinn möglich sein.
____________________
|
|
19. September 2009
S p i e l b e r i c h t 6. Meisterschaftsspiel
Mank - SVU Hinterholzer Mauer 2:0 (1:0)
Aufstellung: Huber Grgic Sinisa Reutner Karl - Bernkopf - Forster Stefan Spring Christian - Forster Florian - Vanhara Marcel Ginner Michael Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick; Dusika Denis;
Austausch: Schnabler für Forster Florian (27. Min.); Leimhofer für Vanhara (76.Min.)
Schiedsrichterteam: Stopper Heimo Oliver; Nussbaum; Schorm;
Torfolge: 1:0 (38. Min.); 2:0 (90. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem tollen Saisonstart mit 5 Siegen aus 5 Spielen und dem Punktemaximum und der Tabellenführung mussten wir zum Absteiger aus der 2. Landesliga West Mank. Die Manker erwischten zwar keinen guten Saisonstart und tauschten Mitte dieser Woche den Trainer. Unsere Mannschaft lief unverändert gegenüber dem knappen 1:0 Derbysieg gegen Grein vergangener Woche aufs Feld, da David Datzberger nach wie vor verletzt pausieren musste. Die Manker zeigten von Beginn weg großes Engagement, Laufbereitschaft und eine aggressive Note, die vom Schiedsrichter nicht konsequent genug (Verwarnungen) unterbunden wurde. Mit dem aggressiven Spiel kam unser Team wie bereits im Spiel gegen Blindenmarkt nicht zurecht und kam ihrerseits überhaupt nicht auf Touren. Bereits nach 10 Minuten ergab sich die erste gute Chance für die Heimmannschaft, doch Torhüter Dietmar Huber hielt sensationell und klärte zur Ecke. Mitte der Halbzeit kamen wir zu unserer einzigen, aber der besten Chance in Halbzeit eins auf den Führungstreffer. Nach einem schönen Vorstoß über die linke Seite überspielt Pren Zefi am Sechzehnereck einen gegnerischen Verteidiger und legt den Ball mustergültig auf Michael Ginner auf, doch dessen platzierter Schuss kann gerade noch von einem Verteidiger auf der Linie abgewehrt werden. Einige Minuten später musste Florian Forster verletzungsbedingt durch Patrick Schnabler ersetzt werden. Die Einheimischen spielten vor allem hohe Bälle nach vorne und die Stürmer wussten sich immer geschickt in Szene setzen und man hatte den Eindruck, dass aus diesen Vorstößen immer Gefahr ausgehen könnte. Die beste Möglichkeit hatte ein Manker Stürmer in Minute 36, doch er schoss den Ball alleinstehend vor Dietmar Huber klar übers Tor. Zwei Minuten später mussten wir aber den ersten Verlusttreffer hinnehmen. Der Manker Libero konnte mutterseelenallein über 50 Meter laufen und sein Pass in den freien Raum nutzte der Manker Stürmer, der nicht energisch genug attackiert wurde, mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung für die Heimischen. Auf Grund der Chancen und des gesamten Spielverlaufes ging die Führung vollkommen in Ordnung, da unsere Burschen ihre spielerischen Potentiale nie nutzten bzw. zu nutzen versuchten. Auch wir versuchten es immer wieder mit hohen und langen Bällen in die Spitze, konnten daraus allerdings überhaupt keine Gefahr erzeugen, da wir im Mittelfeld nicht rasch genug nachrückten und die Stürmer allein agieren mussten. Mit dem knappen Rückstand nach äußerst schwachem Spiel unserer Mannschaft ging es in die Pause. Trainer Manfred Kloibmüller dürfte in der Halbzeit einige klare Worte gefunden haben, denn unsere Burschen kamen verbessert aus der Kabine und hatten innerhalb der ersten 5 Minuten zwei gute Chancen auf den Ausgleich. Die erste ergab sich durch den durchbrechenden Pren Zefi, doch anstelle selbst abzuschließen spielte er den Ball zur Mitte, wo allerdings kein Abnehmer wartete. Die größere Möglichkeit hatte eine Minute später Petr Simek, als er alleinstehend vor dem Tormann vom Fünfer den Ball nicht im Tor unterbrachte, sondern den Manker Torhüter anschoss. Nach diesem kurzen Strohfeuer war es auch schon wieder vorbei und wir beteiligten uns wieder am gleichen Spiel mit hohen weiten Bällen wie bereits in Halbzeit eins. Die Manker kamen zwar auch zu keinen nennenswerten Chancen mehr, doch nach rund 70 Minuten gab es Elfmeter für die Heimischen als ein Spieler von Marcel Vanhara, der sich in dieser Szene verletzte und durch Josef Leimhofer ersetzt werden musste, an der Strafraumgrenze gefoult und Schiedsrichter Stopper zeigte auf den Elferpunkt. Dietmar Huber zeigte sich von seiner besten Seite und parierte den ins Eck getretenen Ball und hielt uns somit weiter im Spiel. Doch an diesem Tag klappte es mit dem Spiel nach vorne überhaupt nicht. Knapp vor Spielende musste Michael Ginner nach Revanchefoul (Interpretation Schiedsrichter Stopper) vom Platz. Meiner Meinung nach eine klare Fehlentscheidung und überharter Platzverweis unseres Spielmachers durch den sehr inkonsequenten Schiedsrichter, der das Spiel immer wieder mit seinen Pfiffen unterbrach, schwere Fouls teilweise ohne Verwarnung beließ und mit der Vorteilsregel auf Kriegsfuß stand. Nach einem Eckball in der letzten Minute setzte sich ein Manker gegen Josef Leimhofer nicht ganz regelkonform durch und sein Schuss passte genau ins lange Eck zum 2:0 Endstand in diesem Spiel. Somit mussten wir uns nach fünf siegreichen Runden im sechsten Spiel, unserem schwächsten in dieser Saison auf Grund des Spielverlaufs über die gesamte Spielzeit verdient geschlagen geben. Mit dieser Niederlage müssen wir den Platz an der Tabellenspitze räumen und uns mit Punktegleichstand allerdings mit der schlechteren Tordifferenz gegenüber Rohrbach mit Platz 2 begnügen. Ab sofort heißt es dieses Spiel zu vergessen und uns der nächsten Aufgabe in Melk, die um nichts leichter sein wird, zuzuwenden und vorzubereiten. Zu hoffen ist, dass die Verletzungen der ausgetauschten Spieler nicht allzu Ernst sind und nächste Woche wieder einsatzbereit sind. Trainer Manfred Kloibmüller wird kommende Woche einige Aufbauarbeit und Korrekturen vor allem in unserem Spiel nach vorne setzen müssen. Das der Zeitpunkt einer Niederlage kommen wird, war auf Grund der letzten Spiele und Leistungen absehbar. Jetzt ist es also passiert und es gilt für alle Akteure daraus zu lernen und sich wieder der eigenen Stärken bewusst zu werden. Fazit des Spieles: Nach unserem schlechtesten und schwächsten Spiel in dieser Saison mussten wir nach fünf Siegen in Folge und dem Punktemaximum eine verdiente Niederlage in Mank einstecken. Vor allem fehlendes spielerisches Potential und unzureichendes Zweikampfverhalten führten zur ersten Niederlage in dieser Saison. Mit dem Spiel nach vorne klappte es überhaupt nicht. Wir agierten meist nur mit langen und hohen Bällen, mit denen unsere Stürmer nichts anfangen konnten. Mit dem sehr aggressivem Spiel der Heimmanschaft, das der Schiedsrichter nicht mit Verwarnungen unterband, hatten wir wie bereits im Spiel in Blindenmarkt unsere liebe Not und keine entsprechende Antwort. Da die beste Chance auf die Führung von den Mankern auf der Linie geklärt wurde und die Heimmannschaft eine ihrer drei guten Möglichkeiten in Halbzeit eins nutzte mussten wir einem Rückstand nachlaufen. Ein kurzes Strohfeuer nach der Pause und zwei guten Chancen, die beste davon durch Petr Simek, waren die Höhepunkte unserer Mannschaft in Halbzeit zwei. Ein gehaltener Elfer von Dietmar Huber hielt uns zwar im Spiel doch das 2:0 in der letzten Minute raubte uns auch noch den letzten Hoffnungsschimmer auf einen Punktegewinn. Alles in allem war es ein verdienter Sieg der Heimischen. Unsere weiße Weste hat somit den ersten Fleck bekommen. Es gilt dieses Spiel abzuhaken und die notwendigen Erkenntnisse daraus zu ziehen. Nach den gezeigten Leistungen in den letzten Spielen, die wir noch für uns entscheiden konnten, war das Auftreten in Mank zu wenig um punktemäßig bestehen zu können. Ab sofort heißt es für die Akteure und Trainer Manfred Kloibmüller den Fokus und Vorbereitung auf das nächste schwierige Auswärtsmatch in Melk zu richten.
Ergebnis Reserve: 5:0 (2:0)
Unsere Mannschaft, die nicht komplett antreten konnte versuchte alles und gab ihr Bestes um in Mank zu bestehen. In Summe war es zwar zu wenig, doch unsere Burschen zeigten, was sie können und gaben sich bis zum Schluss nicht auf. Erwähnenswert aus unserer Sicht ist das Comeback nach langer Verletzungspause von Georg Losinskyj. Die Heimmannschaft war uns um eine Nummer zu groß und wir hatten alles in allem gesehen keine Chance. Mit Rohrbach und Mank haben wir gegen die zwei besten Teams klar verloren, doch ab sofort kommen sicher wieder Gegner, die in unserer Reichweite liegen. Nächste Woche in Melk sollte es mit einem Punktegewinn wieder klappen können, wenn sich wieder alle für die Mannschaft einsetzen und ihr Bestes gegen. ____________________
|
|
19. September 2009
S p i e l b e r i c h t 6. Meisterschaftsspiel
Mank - SVU Hinterholzer Mauer 2:0 (1:0)
Aufstellung: Huber Grgic Sinisa Reutner Karl - Bernkopf - Forster Stefan Spring Christian - Forster Florian - Vanhara Marcel Ginner Michael Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick; Dusika Denis;
Austausch: Schnabler für Forster Florian (27. Min.); Leimhofer für Vanhara (76.Min.)
Schiedsrichterteam: Stopper Heimo Oliver; Nussbaum; Schorm;
Torfolge: 1:0 (38. Min.); 2:0 (90. Min.);
Kurzbericht:
Nach dem tollen Saisonstart mit 5 Siegen aus 5 Spielen und dem Punktemaximum und der Tabellenführung mussten wir zum Absteiger aus der 2. Landesliga West Mank. Die Manker erwischten zwar keinen guten Saisonstart und tauschten Mitte dieser Woche den Trainer. Unsere Mannschaft lief unverändert gegenüber dem knappen 1:0 Derbysieg gegen Grein vergangener Woche aufs Feld, da David Datzberger nach wie vor verletzt pausieren musste. Die Manker zeigten von Beginn weg großes Engagement, Laufbereitschaft und eine aggressive Note, die vom Schiedsrichter nicht konsequent genug (Verwarnungen) unterbunden wurde. Mit dem aggressiven Spiel kam unser Team wie bereits im Spiel gegen Blindenmarkt nicht zurecht und kam ihrerseits überhaupt nicht auf Touren. Bereits nach 10 Minuten ergab sich die erste gute Chance für die Heimmannschaft, doch Torhüter Dietmar Huber hielt sensationell und klärte zur Ecke. Mitte der Halbzeit kamen wir zu unserer einzigen, aber der besten Chance in Halbzeit eins auf den Führungstreffer. Nach einem schönen Vorstoß über die linke Seite überspielt Pren Zefi am Sechzehnereck einen gegnerischen Verteidiger und legt den Ball mustergültig auf Michael Ginner auf, doch dessen platzierter Schuss kann gerade noch von einem Verteidiger auf der Linie abgewehrt werden. Einige Minuten später musste Florian Forster verletzungsbedingt durch Patrick Schnabler ersetzt werden. Die Einheimischen spielten vor allem hohe Bälle nach vorne und die Stürmer wussten sich immer geschickt in Szene setzen und man hatte den Eindruck, dass aus diesen Vorstößen immer Gefahr ausgehen könnte. Die beste Möglichkeit hatte ein Manker Stürmer in Minute 36, doch er schoss den Ball alleinstehend vor Dietmar Huber klar übers Tor. Zwei Minuten später mussten wir aber den ersten Verlusttreffer hinnehmen. Der Manker Libero konnte mutterseelenallein über 50 Meter laufen und sein Pass in den freien Raum nutzte der Manker Stürmer, der nicht energisch genug attackiert wurde, mit einem Schuss ins lange Eck zur 1:0 Führung für die Heimischen. Auf Grund der Chancen und des gesamten Spielverlaufes ging die Führung vollkommen in Ordnung, da unsere Burschen ihre spielerischen Potentiale nie nutzten bzw. zu nutzen versuchten. Auch wir versuchten es immer wieder mit hohen und langen Bällen in die Spitze, konnten daraus allerdings überhaupt keine Gefahr erzeugen, da wir im Mittelfeld nicht rasch genug nachrückten und die Stürmer allein agieren mussten. Mit dem knappen Rückstand nach äußerst schwachem Spiel unserer Mannschaft ging es in die Pause. Trainer Manfred Kloibmüller dürfte in der Halbzeit einige klare Worte gefunden haben, denn unsere Burschen kamen verbessert aus der Kabine und hatten innerhalb der ersten 5 Minuten zwei gute Chancen auf den Ausgleich. Die erste ergab sich durch den durchbrechenden Pren Zefi, doch anstelle selbst abzuschließen spielte er den Ball zur Mitte, wo allerdings kein Abnehmer wartete. Die größere Möglichkeit hatte eine Minute später Petr Simek, als er alleinstehend vor dem Tormann vom Fünfer den Ball nicht im Tor unterbrachte, sondern den Manker Torhüter anschoss. Nach diesem kurzen Strohfeuer war es auch schon wieder vorbei und wir beteiligten uns wieder am gleichen Spiel mit hohen weiten Bällen wie bereits in Halbzeit eins. Die Manker kamen zwar auch zu keinen nennenswerten Chancen mehr, doch nach rund 70 Minuten gab es Elfmeter für die Heimischen als ein Spieler von Marcel Vanhara, der sich in dieser Szene verletzte und durch Josef Leimhofer ersetzt werden musste, an der Strafraumgrenze gefoult und Schiedsrichter Stopper zeigte auf den Elferpunkt. Dietmar Huber zeigte sich von seiner besten Seite und parierte den ins Eck getretenen Ball und hielt uns somit weiter im Spiel. Doch an diesem Tag klappte es mit dem Spiel nach vorne überhaupt nicht. Knapp vor Spielende musste Michael Ginner nach Revanchefoul (Interpretation Schiedsrichter Stopper) vom Platz. Meiner Meinung nach eine klare Fehlentscheidung und überharter Platzverweis unseres Spielmachers durch den sehr inkonsequenten Schiedsrichter, der das Spiel immer wieder mit seinen Pfiffen unterbrach, schwere Fouls teilweise ohne Verwarnung beließ und mit der Vorteilsregel auf Kriegsfuß stand. Nach einem Eckball in der letzten Minute setzte sich ein Manker gegen Josef Leimhofer nicht ganz regelkonform durch und sein Schuss passte genau ins lange Eck zum 2:0 Endstand in diesem Spiel. Somit mussten wir uns nach fünf siegreichen Runden im sechsten Spiel, unserem schwächsten in dieser Saison auf Grund des Spielverlaufs über die gesamte Spielzeit verdient geschlagen geben. Mit dieser Niederlage müssen wir den Platz an der Tabellenspitze räumen und uns mit Punktegleichstand allerdings mit der schlechteren Tordifferenz gegenüber Rohrbach mit Platz 2 begnügen. Ab sofort heißt es dieses Spiel zu vergessen und uns der nächsten Aufgabe in Melk, die um nichts leichter sein wird, zuzuwenden und vorzubereiten. Zu hoffen ist, dass die Verletzungen der ausgetauschten Spieler nicht allzu Ernst sind und nächste Woche wieder einsatzbereit sind. Trainer Manfred Kloibmüller wird kommende Woche einige Aufbauarbeit und Korrekturen vor allem in unserem Spiel nach vorne setzen müssen. Das der Zeitpunkt einer Niederlage kommen wird, war auf Grund der letzten Spiele und Leistungen absehbar. Jetzt ist es also passiert und es gilt für alle Akteure daraus zu lernen und sich wieder der eigenen Stärken bewusst zu werden. Fazit des Spieles: Nach unserem schlechtesten und schwächsten Spiel in dieser Saison mussten wir nach fünf Siegen in Folge und dem Punktemaximum eine verdiente Niederlage in Mank einstecken. Vor allem fehlendes spielerisches Potential und unzureichendes Zweikampfverhalten führten zur ersten Niederlage in dieser Saison. Mit dem Spiel nach vorne klappte es überhaupt nicht. Wir agierten meist nur mit langen und hohen Bällen, mit denen unsere Stürmer nichts anfangen konnten. Mit dem sehr aggressivem Spiel der Heimmanschaft, das der Schiedsrichter nicht mit Verwarnungen unterband, hatten wir wie bereits im Spiel in Blindenmarkt unsere liebe Not und keine entsprechende Antwort. Da die beste Chance auf die Führung von den Mankern auf der Linie geklärt wurde und die Heimmannschaft eine ihrer drei guten Möglichkeiten in Halbzeit eins nutzte mussten wir einem Rückstand nachlaufen. Ein kurzes Strohfeuer nach der Pause und zwei guten Chancen, die beste davon durch Petr Simek, waren die Höhepunkte unserer Mannschaft in Halbzeit zwei. Ein gehaltener Elfer von Dietmar Huber hielt uns zwar im Spiel doch das 2:0 in der letzten Minute raubte uns auch noch den letzten Hoffnungsschimmer auf einen Punktegewinn. Alles in allem war es ein verdienter Sieg der Heimischen. Unsere weiße Weste hat somit den ersten Fleck bekommen. Es gilt dieses Spiel abzuhaken und die notwendigen Erkenntnisse daraus zu ziehen. Nach den gezeigten Leistungen in den letzten Spielen, die wir noch für uns entscheiden konnten, war das Auftreten in Mank zu wenig um punktemäßig bestehen zu können. Ab sofort heißt es für die Akteure und Trainer Manfred Kloibmüller den Fokus und Vorbereitung auf das nächste schwierige Auswärtsmatch in Melk zu richten.
Ergebnis Reserve: 5:0 (2:0)
Unsere Mannschaft, die nicht komplett antreten konnte versuchte alles und gab ihr Bestes um in Mank zu bestehen. In Summe war es zwar zu wenig, doch unsere Burschen zeigten, was sie können und gaben sich bis zum Schluss nicht auf. Erwähnenswert aus unserer Sicht ist das Comeback nach langer Verletzungspause von Georg Losinskyj. Die Heimmannschaft war uns um eine Nummer zu groß und wir hatten alles in allem gesehen keine Chance. Mit Rohrbach und Mank haben wir gegen die zwei besten Teams klar verloren, doch ab sofort kommen sicher wieder Gegner, die in unserer Reichweite liegen. Nächste Woche in Melk sollte es mit einem Punktegewinn wieder klappen können, wenn sich wieder alle für die Mannschaft einsetzen und ihr Bestes gegen. ____________________
|
|
12. September 2009
S p i e l b e r i c h t 5. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Grein 1:0 (1:0) Matchpatronanz und Matchballspende:
Die Firma Leiner übernahm die Patronanz im Meisterschaftsderby gegen Grein Geschäftsführer Manfred Ernst mit Obmannstv. Joachim Vilmetti und Helmut Offenthaler
Kapitän Christian Spring mit dem Schiedsrichtertrio und Geschäftsführer Manfred Ernst von der Firma Leiner vor dem Anstoß gegen Grein
Kapitän Christian Spring mit Obmannstv. Joachim Vilmetti und Geschäftsführer Manfred Ernst von der Firma Leiner vor dem Derby gegen Grein
Geschäftsführer Manfred Ernst von der Fima Leiner mit Obmannstv. Joachim Vilmetti beim Ehrenanstoß gegen Grein
Aufstellung: Huber Grgic Sinisa Reutner Karl - Bernkopf - Forster Stefan Spring Christian - Forster Florian - Vanhara Marcel Ginner Michael Zefi Pren - Simek Petr
Ersatz: Dorner Mario; Tuder Lukas; Schnabler Patrick; Leimhofer Josef; Kreuzer Patrick;
Austausch: Schnabler für Simek (87. Min.);
Schiedsrichterteam: Palgetshofer Martin; Werner; Celikkiran;
Torfolge: 1:0 (26. Min.) Ginner;
Kurzbericht:
Nach dem lang erwarteten und erhofften Derbysieg in Blindenmarkt, den wir uns mit einer tollen Schlussoffensive eroberten, empfingen wir auf eigener Anlage mit Grein den nächsten Derbygegner. Die Greiner, die nicht optimal in die Meisterschaft gestartet sind und noch keinen Sieg auf ihrem Konto verbuchen können, starteten nicht als Favorit in dieser Begegnung. Trainer Manfred Kloibmüller, der die Greiner sehr gut kennt, stellte unsere Burschen bestens auf die stark erwarteten Gäste bestens ein. In der Aufstellung ergab sich eine verletzungsbedingte Änderung. Für den aus dem Blindenmarkter Spiel verletzten David Datzberger rückte Sinisa Grgic in die Startelf auf. Er übernahm die gewohnte Liberoposition, Marcel Vanhara wurde ins Mittelfeld vorgezogen und im Sturm begann neben Pren Zefi Petr Simek als zweite Sturmspitze. Nach kurzem Abtasten und leichter Feldüberlegenheit der Greiner in den ersten zehn Minuten übernahmen wir das Kommando im Heimspiel. Mit gutem Kombinationsspiel und schnellen Vorstößen erzielten wir ein klares spielerisches Übergewicht. Einen dieser schnellen Vorstöße verwertete Pren Zefi in Minute 15 mit einem schönen Schuss, doch Schiedsrichter Palgetshofer sah ein Handspiel in dieser schönen Aktion. Wir spielten weiter gute Aktionen nach vorne und ließen die Gäste aus Grein nicht im Ansatz zu Möglichkeiten kommen. Die schönste Aktion der ersten Halbzeit führte zum 1:0 für unsere Elf. Abwehrrecke Reutner Karl erkämpfte sich den Ball, überspielte einen weiteren Gegenspieler auf der rechten Seite und setzte Pren Zefi mustergültig auf der Außenbahn ein. Pren überspielte einen Gegenspieler und legte in den Rückraum auf den mitgelaufenen Michael Ginner auf, der mit einem satten Schuss in die lange Kreuzecke aus rund 20 Metern die umjubelte Führung erzielte. Mit der Führung im Rücken kontrollierten wir weiter eindeutig das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit. Einen guten Kopfball von Kapitän Christian Spring in Minute 35 konnte der Greiner Torhüter gerade noch abwehren. Mit der knappen aber verdienten Führung ging es in die Pause und man hatte den Eindruck, dass unsere Mannschaft das Heft bzw. das Spiel nicht mehr aus der Hand geben werden. Auch nach der Pause zeigte sich unsere Mannschaft anfangs besser und kam Pren Zefi gleich nach er Pause, nach schönem Pass von Petr Simek in Minute, zur ersten Chance in Halbzeit zwei. Zehn Minuten später die nächste gute Aktion von Pren Zefi, der ideal von Marcel Vanhara eingesetzt wurde, doch der Torhüter konnte den Ball per Fußabwehr gerade noch zur Ecke klären. Nach einer Stunde wurde ein Greiner Verteidiger mit der roten Karte nach mehrmaligen Foul an Michael Ginner des Feldes verwiesen. Mit dem Platzverweis und vermeintlichen Vorteil für unsere Elf riss aber der Faden in unserem Spiel und die Greiner kamen auf. Mit einem Spieler weniger kamen die Greiner nun besser ins Spiel und verbuchten die erste gute Chance unmittelbar nach dem Ausschluss, doch unser verlässlicher Tormann Dietmar Huber klärte den Greiner Kopfball zur Ecke. Die nächste gute Greiner Möglichkeit fünf Minuten später, doch wieder verhinderte Didi den möglichen Greiner Ausgleich. Die beste Ausgleichschance ergab sich in Minute 67. Nach einer Flanke köpfelte der Greiner Stürmer aus kurzer Distanz aufs Tor, Torhüter Huber konnte den Ball gerade noch abwehren und der Greiner setzte den Nachschuss knapp übers Tor. Im Gegenzug hätten wir den Sack zumachen müssen und das Spiel entscheiden. Nach einem schnellen Konter über die linke Seite überspielte Petr Simek zwei Greiner Verteidiger, hätte die Chance zum Torabschluss selber suchen können, legte aber uneigennützig auf die freistehenden Spieler Michael Giner und Christian Spring auf. Christian wollte es besonders schön machen und übernahm den Ball direkt und schoss knapp übers Tor. Eine Minute später musste der zweite Greiner nach einem unnötigen Foul an Sinsia Grgic an der Outlinie mit der gelb/roten Karte das Spielfeld verlassen. Doch es gelang unserer Mannschaft nicht das Spiel zu beruhigen. Die Greiner übernahmen immer mehr das Kommando, da unsere Burschen zu weit vom Gegner weg standen. Es ergaben sich freie Räume, die wir aber nicht konsequent genug nutzten und so mussten wir um den Sieg noch gewaltig zittern. Zen Minuten vor Schluss liefen wir trotz 2 Mann mehr am Platz in einen Greiner Konter, doch der scharfe Schuss nach schöner Flanke über die rechte Seite, streifte glücklicherweise nur die Außenstange. In Minute 86 hatte Petr Simek die nächste Konterchance, aber auch er scheiterte am Greiner Torhüter. Nach vier Minuten Überspielzeit pfiff Schiedsrichter Palgetshofer, der das trotz zweier Ausschlüsse faire Derby sehr gut laufen ließ ab und wir können uns über den fünften Sieg in Folge, dem Punktemaximum und der Tabellenführung freuen. Unsere Burschen zeigten in diesem Derby in der ersten Stunde, dass sie zu Recht an der Tabellenspitze stehen. Unsere Defensive ließ den Greinern in dieser Phase nicht den Funken einer Chance. Nach den vergebenen Möglichkeiten auf die endgültige Entscheidung und mit zwei Mann mehr auf dem Platz mussten wir bis zum Schluss um den Sieg zittern. Die Greiner, die letzte Woche die gleiche Situation hatten mussten noch den Ausgleich hinnehmen. Unverständlicherweise konnten wir das Spiel in dieser Phase nicht mehr beruhigen und die klaren Konterchancen nicht verwerten. Gratulation an Trainer Manfred Kloibmüller, der unsere Mannschaft bestens auf dieses Derby eingestellt hat und die Spieler setzten vieles der vorgegebenen Taktik um mit Ausnahme der Chancenverwertung, die das lange Zittern nicht erfordert hätte. Nächste Woche erwartet uns in Mank die nächste Herausforderung, der wir uns konzentriert und konsequent zu stellen haben. Es gilt die weiße Weste zu verteidigen und ungeschlagen zu bleiben.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft zeigte im Derby gegen die Mannschaft aus Grein in der ersten Stunde, warum sie berechtigt an der Tabellenspitze steht. Sie kontrollierte eindeutig das Spiel, erarbeitet sich Chancen und ließ den Gegner nicht den Funken einer Chance. Hervorzuheben ist natürlich das Traumtor und Siegestor von Michael Ginner, dessen scharfer Schuss aus ca. 230 Metern genau in die lange Kreuzecke passte. Doch mit und nach den beiden Ausschlüssen der Gäste riss unverständlicherweise der Faden in unserem Spiel und die Greiner kamen auf und hätten sich ihrerseits den Ausgleich verdient. Doch so weit hätte es gar nicht kommen müssen, denn die Chancen zur endgültigen Entscheidung waren da, wurden allerdings alle vergeben und so machte man die Gäste zusätzlich stark. Mit etwas Glück in den letzten 20 Minuten konnten wir den fünften Sieg in Folge einfahren, der über das gesamte Spiel gesehen meiner Meinung nach trotzdem mehr als verdient ist. Die Mannschaft präsentierte sich wieder als starkes Kollektiv, in der alle Mannschaftsteile von der Defensive bis zur Offensive ihre Aufgaben ordnungsgemäß erledigten. Der Lohn für die bisher gezeigten Leistungen ist nach fünf Runden das Punktemaximum und weiter die Tabellenführung in der Gebietsliga West. Ab sofort heißt es sich auf die nächste Herausforderung im Auswärtsspiel in Mank zu konzentrieren und konsequent vorzubereiten.
Ergebnis Reserve: 3:4 (2:1) Torschützen: Leimhofer; Tuder Lukas; Dusika;
Nach der schlechten Leistung und er unnötigen Niederlage in Blindenmarkt präsentierte sich unsere junge Mannschaft mit einem veränderten Gesicht. Konsequent im Zweikampfverhalten und mit Laufbereitschaft konnte das spielerische der Greiner kompensiert werden. Lohn für den Einsatz war das Tor zum 2:1 durch Lukas Tuder, der sich zweimal den Ball erkämpfte und trocken verwertet und die Pausenführung. Innerhalb von fünf Minuten mussten wir durch Stellungsfehler und Standardsituationen drei Tore hinnehmen. Doch die Mannschaft kämpfte bis zum Schlusspfiff und konnte noch den Anschlusstreffer erzielen, zum Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr. Auf dieser Leistung kann Trainer Günter Fischer seine junge Mannschaft weiter aufbauen und vielleicht stellt sich in einem der nächsten Spiele auch wieder der Erfolg ein.
Fanclub des SVU Mauer vor dem Anpfiff im Derby gegen Grein
Gut gefüllte Zuschauerränge im Derby gegen Grein
Mannschaftsjubel nach dem Derbysieg gegen Grein
Siegestorschütze Michael Ginner nach dem Derbyheimsieg gegen Grein
____________
|
|
6. September 2009
S p i e l b e r i c h t 4. Meisterschaftsspiel
Blindenmarkt - SVU Hinterholzer Mauer 1:2 (0:0)
Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf Matthias - Forster Stefan Spring Christian - Ginner Michael - Forster Florian - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Grgic Sinisa; Schnabler Patrick; Dusika Denis; Tuder Lukas;
Austausch: Grgic für Datzberger (66. Min.); Tuder für Zefi (87. Min.);
Schiedsrichterteam: BLenz Matthias Wilfried; Fischer; Skarek;
Torfolge: 1:0 (76. Min.); 1:1 (80. Min.) Ginner Elfmeter; 1:2 (85. Min.) Spring;
Kurzbericht: Nach dem tollen Spiel und dem 3:1 Heimsieg gegen Rohrbach erwartete uns mit Blindenmarkt bereits das 3. Derby im vierten Spiel. In Blindenmarkt mussten wir uns in den vergangenen Jahren immer geschlagen geben. Die Vorzeichen und die Favoritenrolle auf den ersten Derbyauswärtssieg waren noch nie so hoch wie heuer. Doch wie heißt es immer wieder: „Ein Derby hat eigene Gesetze.“ Auch in diesem Derby sollte sich dieser Spruch bewahrheiten. Allerdings mit dem besseren Ende für unsere Burschen. Denn nicht unser Team übernahm die spielerische Linie, sondern die Heimmannschaft fand besser ins Spiel und hatte im ersten Abschnitt die besseren „Halbchancen“. Denn es entwickelte sich kein attraktives Spiel, sondern ein hektischen kampfbetontes, mit teilweiser überharter Spielweise der Heimmannschaft, die vom Schiedsrichter nicht energisch genug (gelbe Karten) unterbunden wurde. Opfer dieser teilweise schmutzigen Spielweise wurden David Datzberger und Pren Zefi, die auch später verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden mussten. Neben dem Kampf gab es in Halbzeit eins eine gute Möglichkeit für Blindenmarkt nach 13 Minuten, doch der Ball senkte sich nach einem Eckball auf die Latte und ging ins Torout. Die einzige nennenswerte Möglichkeit für unsere Burschen ergab sich nach einem scharfen Stanglpass in Minute 19, doch keiner unserer Stürmer erreichte den Ball. Knapp vor der Halbzeit noch eine Möglichkeit für die Heimmannschaft, doch auch diese wurde vergeben. Alles in allem war die erste Halbzeit sehr zerfahren und immer wieder durch Fouls unterbrochen, sodass sich kein Spielfluss entwickeln konnte, der in den ersten Begegnungen eine unsere Stärken darstellte. Nach matten 45 Minuten musste Trainer Kloibmüller die Burschen wieder an ihre Stärken erinnern. Doch nicht unsere Mannschaft übernahm das Spiel sondern die Heimmannschaft kam immer wieder durch hohe Bälle in die Spitze zu guten Möglichkeiten. Nach einer Stunde hieß es beinahe 1:0 für die Heimmannschaft, doch Torhüter Dietmar Huber reagierte in der 1:1 Situation gegen den allein auf ihn zustürmenden Blindenmarkter bravourös und verhinderte den sicheren Führungstreffer. Doch nicht einmal diese Situation weckte unsere Mannschaft aus ihrer Lethargie. In Minute 64 die nächste gute Chance für die Heimischen, doch wieder ergab sich nichts Zählbares. Unsere sonst gut stehende Hintermannschaft zeigte sich verunsichert und produzierte einige unnötige Patzer. Wir bettelten förmlich um das Gegentor und in Minute 76 war es dann soweit. Einen hohen Ball in den Strafraum nahm sich der Blindenmarkter Stürmer seitlich mit und kam zu einem schwachen Torschuss aus der Drehung vom rechten Fünfereck, der unserem sonst verlässlichen Tormann unter den Handschuhen durchrutschte und ins Tor zur 1:0 Führung für die Blindenmarkter kollerte. Unsere Mannschaft wurde durch den Rückstand endlich wachgerüttelt und wollte unbedingt den Ausgleich so schnell wie möglich erzielen. Und drei Minuten nach dem Blindenmarkter Führungstreffer war es auch soweit. Nach einem schönen Lochpass zog Kapitän Christian Spring allein in den heimischen Strafraum und wurde von einem Blindenmarkter Verteidiger als letzten Mann regelwidrig vom Torschuss gehindert und es gab Elfmeter und die rote Karte für den Verteidiger. Ginner Michael übernahm die Verantwortung und versenkte den Strafstoß zum umjubelten Ausgleichstreffer. Mit dem Ausgleich im Rücken wollte jetzt unsere Mannschaft noch die Entscheidung erzwingen. Fünf Minuten nach dem Ausgleich erzielte unsere Mannschaft den Führungs- und letztendlich Siegestreffer in diesem Spiel. Wieder ein toller öffnender Pass in die Tiefe von Michael Ginner und Pren Zefi stürmte allein auf den Tormann zu. Kurz vor dem herauseilenden Tormann spielte er den Ball uneigennützig auf den mitlaufenden Christian Spring auf, der den Ball zum umjubelten und nicht unbedingt mehr erwarteten 1:2 einschob. Nach einem schönen Konter in Minute 89 über Spring, der auf Petr Simek spielte, dieser legte uneigennützig für Michael Ginner auf, doch dessen Schuss landete knapp neben dem Tor und die Chance auf die endgültige Entscheidung war vergeben. Auch fünf Minuten Überspielzeit, die die Blindenmarkter in den ersten beiden Spielen noch für Tore zum Ausgleich nutzen konnten, halfen nichts und wir konnten endlich auch das Derby in Blindenmarkt für uns entscheiden. Trotz eines nicht gerade berauschenden Spieles zählen letztendlich der Sieg und die gewonnenen drei Punkte. Trotz des Sieges darf man die dürftige und spielerisch schwache Leistung nicht übersehen, doch gegen einen Gegner, der nur das Spiel zu zerstören versucht, hatte es unsere Mannschaft schwer an die bisher gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Im nächsten Spiel und Derby gegen Grein werden wir zu Hause sicher wieder eine andere und bessere Mannschaft zu Gesicht bekommen. Auf dieses Spiel heißt es sich höchst konzentriert und motiviert vorzubereiten, um auch weiter von der Tabellenspitze lachen zu können. Wir dürfen trotz der eher mäßigen Leistung im Spiel gegen Blindenmarkt stolz sein, uns als einzige Mannschaft nach vier Runden mit dem Punktmaximum an der Tabellenspitze zu befinden. Diese gilt es weiter zu verteidigen. Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft konnte an die bisher gezeigten spielerischen Leistungen nicht anknüpfen und musste in einem von Kampf und Krampf geprägten schwachen Spiel erstmals einen Rückstand verdauen und aufholen. Mit guten 15 Schlussminuten konnte war das Derby in Blindenmarkt, das wir in den letzten Jahren immer verloren haben, endlich für uns entscheiden und das Spiel in Blindenmarkt als Sieger verlassen. Die harte und teilweise überharte Spielweise, die der Schiedsrichter tolerierte, behagte unseren Burschen überhaupt nicht und auch im Spiel nach vorne klappte nur wenig. Auch die Abwehr zeigte sich nicht so sattelfest wie gewohnt, und Fehler in der Verteidigung führten zu brenzligen Situationen und auch zum Führungstreffer für die Blindenmarkter, bei dem Torhüter Huber, der zuerst eine 100% ige vereitelte, auch nicht sehr gut aussah. Doch mit dem Rückstand konfrontiert bäumte sich unsere Mannschaft auf und erzielte nicht nur den Ausgleich aus einem klaren Elfmeter, sondern auch noch den Siegestreffer durch Kapitän Christian Spring. Endlich konnten wir das Derby in Blindenmarkt nach jahrelangen Niederlagen für uns entscheiden, die meist von der spielerischen Seite nicht gerade als Leckerbissen zu bezeichnen waren. Der Sieg und die gewonnenen drei Punkte sind auf der Habenseite zu verbuchen und wandern endlich nach Mauer. Es heißt dieses Spiel abzuhaken und zu vergessen und sich auf die nächste sicher nicht sehr leichte Aufgabe, dem Derby gegen Grein, konzentriert vorzubereiten.
Ergebnis Reserve: 3:2 (1:1) Torschützen: Dusika; Tuder Simon;
Gegenüber den letzen Spielen, auch der hohen Niederlage gegen starke Rohrbacher, bei der wir spielerisch nicht so schlecht mithielten, waren unsere Burschen nicht wiederzuerkennen. Kämpferisch und läuferisch sehr schwach mussten wir uns gegen eine nicht berauschend spielende Blindemarkter Mannschaft nach 2:1 Führung noch mit 3:2 geschlagen geben. Auch dieses Spiel heißt es abzuhaken und wieder geistig frisch und körperlich erholt auf die nächste Aufgabe vorzubereiten.
Mannschaftsfotos nach dem erfolgreichen 2:1 Auswärtssieg im Derby in Blindenmarkt
Die erleichterten Torschützen Kapitän Christian Spring und Michael Ginner nach dem erfolgreichen Derby in Blindenmarkt
____________
|
|
29. August 2009
S p i e l b e r i c h t 3. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Rohrbach 3:1 (2:1) Matchpatronanz:
Die Volksbank Alpenvorland übernahm die Patronanz im Meisterschaftsspiel gegen Rohrbach Dir. Mag. Adolf Hammerl und Prokurist Dietmar Steindl mit Obmann Peter Ossmann
Dir. Mag. Adolf Hammerl, Bankstellenleiter Markus Krahofer, Obmann Peter Ossmann und Prok. Dietmar Steindl vor dem Volksbank V wie Flügel vor dem Spiel gegen Rohrbach
Matchball:
Prokurist Dietmar Steindl und Bankstellenleiter Markus Krahofer von der Volksbank Alpenvorland beim Ehrenanstoß gegen Rohrbach Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf - Forster Stefan Spring Christian - Forster Florian - Simek Petr Ginner Michael Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Sinisa Grgic, Tuder Lukas; Schnabler Patrick;
Austausch: Grgic für Datzberger (66. Min.); Schnabler für Simek (88. Min.);
Schiedsrichterteam: Latour Erich; Schorm ; Skarek;
Torfolge: 1:0 (12. Min.) Simek; 2:0 (17. Min.) Zefi; 2:1 (44. Min.) Holomek; 3:1 (49. Min.) Simek;
Kurzbericht:
Nach dem wichtigen und prestigeträchtigen Derbysieg in Kematen und mit dem daraus getankten Selbstvertrauen empfingen wir auf eigener Anlage mit Rohrbach den aktuellen Tabellenführer und die zweite Mannschaft der Gebietsliga West neben uns, die beide Auftaktspiele für sich entscheiden konnte und mit dem um ein Tor besseren Torverhältnis vor uns in der die Tabelle lag. Den Gegner aus Rohrbach konnten wir im vergangenen Herbst klar mit 5:1 besiegen, auswärts mussten wir uns im Frühjahr 2:0 geschlagen geben. Die Rohrbacher haben sich allerdings im Sommer mit starken Spielern (Stürmer Holomek) verstärkt und stehen sicher nicht umsonst an der Spitze. Trotz der starken Regenfälle der vergangenen Nacht und den Regenschauern den ganzen Tag über, am Platz musste an einigen Stellen das stehende Wasser entfernt bzw. abgeleitet werden (herzlicher Dank an alle Helfer), präsentierte sich unser Sportplatz sehr gut bespielbar und würdig das Spiel um die Tabellenführung durchzuführen. Trainer Manfred Kloibmüller konnte auf den gesamten Stammkader zurückgreifen und schickte wieder die unveränderte Anfangsformation der ersten beiden erfolgreichen Spiele aufs Feld. Der Trainer erwartete den Gegner aus Rohrbach eher defensiv ausgerichtet und wollte mit schnellen Vorstößen über die Seiten durch Christian Spring und Petr Simek für Gefahr vor dem generischen Tor sorgen. Sofort mit Spielbeginn entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel, bei dem die Rohrbacher über die gesamte Spielzeit gesehen zwar mehr Ballkontakte und –besitz hatte, unsere Mannschaft allerdings bei ihren Vorstößen immer wieder für Gefahr vor dem generischen Tor sorgte. Ein wieder sehr spielfreudiger und fintenreicher Michael Ginner zog im Mittelfeld die Fäden und konnte mit überraschenden Passbällen hinter die gegnerische Defensivlinie immer wieder für gefährliche Momente sorgen. Eine dieser guten Aktionen führte bereits in Minute 12 zum frühen Führungstreffer. Nach einem Vorstoß über die linke Seite durch Kapitän Christian Spring kam der Ball in die Mitte, die Rohrbacher brachte den Ball nicht weit genug aus dem Gefahrenbereich und Michael Ginner spielte den Ball genau in den Lauf unseres flinken Petr Simek, der in den Strafraum sprintete und den aus dem Tor heraus stürzenden Rohrbacher Schlussmann gefühlvoll überhob und somit zum umjubelten 1:0 eindrückte. Unsere Burschen zeigten mit dem Führungstreffer im Rücken weiter gefährliche und schnelle Angriffe nach vorne und bereits fünf Minuten später hieß es 2:0 für unsere Mannschaft. Diesmal tankten sich unsere Burschen wieder über die linke Seite durch, Michael Ginner überspielte noch einen Rohrbacher Verteidiger und hob den Ball gefühlvoll in den Strafraum, wo David Datzberger und Pren Zefi alleinstehend warteten und letzerer sich den Ball kurz vorlegte und dem Tormann mit einem satten Schuss aus 10 Metern ins rechte Eck keine Abwehrchance gab. Mit der komfortablen Führung im Rücken hatten wir die Begegnung zwar weiter unter Kontrolle, wurden allerdings je länger die Partie dauerte ein wenig nachlässiger und überließen den Rohrbachern immer mehr vom Spiel. Ein erster Warnschuss des Gegners ging nach einer halben Stunde relativ knapp am langen Eck vorbei. In Minute 40 dann die nächste Topchance für Rohrbach, doch nach toller Abwehr von Torhüter Dietmar Huber konnte die Verteidigung mit vereinten Kräften das schlimmste verhindern. Doch wir bettelten in dieser Phase des Spieles regelrecht um ein Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann auch soweit. Nach einem schlechten Attackieren im Mittelfeld kamen die Rohrbacher über die rechte Seite durch und die Flanke köpfelte der große Holemek unhaltbar für Huber ins lange untere Eck zum 2:1 Anschlusstreffer. Dieser Treffer fiel zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für unsere Burschen und mit der kappen Führung ging es in die Pause. Trainer Manfred Kloibmüller fand in der Pause klare und laute Worte und rüttelte unsere Mannschaft wieder auf. Denn sofort nach der Pause waren nicht wie befürchtet die Rohrbacher am Drücker, sondern unsere Burschen kamen hellwach und höchst konzentriert aus der Kabine und erspielten sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Bereits nach vier Minuten in der zweiten Halbzeit war wieder der zwei Tore Vorsprung hergestellt. Unsere Abwehr erkämpfte sich den Ball, spielte ihn nach vorne auf Michael Ginner, der den auf der linken Seite auflaufenden Christian Spring ideal einsetzte. Unser Kapitän spielte einen gefühlvollen und gut getimten herrlichen Diagonalpass Richtung Cornerlinie hinter die Abwehrreihe der Gäste, wo auf der rechten Seite unser „Intercityexpress“ Petr Simek heranstürmte und mit einem satten Schuss ins linke Eck und seinem zweiten Tor in diesem Spiel auf 3:1 stellte. Bereits 2 Minuten später hatte Pren Zefi die große Chance auf die endgültige Entscheidung, doch allein vor dem Tormann brachte er den Ball nicht vorbei. Jetzt entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten im Minutentakt. Einen gut angetragenen Freistoß der Rohrbacher in Minute 55 lenkte Torhüter Huber zur Ecke, der anschließende Kornerball brachte nichts ein. Drei Minuten später Pech für unsere Mannschaft. Wieder war es Petr Simek, der den Gästen auf der rechten Seite auf und davon lief, doch sein toller und scharfer Schuss prallte von der Innenstange ins Feld zurück, wo weder David Datzberger noch Pren Zefi den abprallenden Ball im Tor unterbrachten. Auch die Gäste aus Rohrbach kamen in Minute 65 zu einem Stangenschuss, nachdem der Stürmer nicht entsprechend attackiert wurde. Trainer Kloibmüller reagierte darauf mit dem Eintausch von Sinisa Grgic für David Datzberger und verstärkte die Defensive. Doch alles in allem verwaltete unsere Mannschaft den Vorsprung geschickt und souverän und kam immer wieder zu tollen Konterchancen. In Minute 80 hatte eine dieser Möglichkeiten Michael Ginner, doch sowohl er als auch im Anschluss scheiterte Christian Spring. Die nächste Chance allein vor dem Tor vergab Pren Zefi, der anstatt auf die mitlaufenden Mitspieler abzuspielen selbst neben das Tor schoss. Bei einem guten Kopfball der Gäste in der Nachspielzeit zeigte Tormann Dietmar Huber noch einmal sein ganzes Können und hielt den schwierigen Ball bombensicher. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Latour, der das äußerst fair geführte Schlagerspiel souverän und gut leitete, ab und unsere Mannschaft übernahm mit diesem 3:1 und dem dritten Sieg in Folge die Tabellenführung in der Gebietsliga West. Unsere Burschen zeigten in diesem Schlagerspiel wieder alle ihre Stärken und siegten auch in dieser Höhe mehr als verdient. Einziges kleines Manko waren die ausgelassenen Konterchancen, die bei besserer Nutzung den Rohrbachern ein Debakel nicht erspart hätte. Trainer Manfred Kloibmüller hat unsere Mannschaft wieder bestens für dieses Schlagerspiel eingestellt und die Spieler setzten vieles der vorgegebenen Taktik auch wieder um. Herausheben möchte ich heute bewusst Petr Simek, der auf der Außenbahn und seiner Schnelligkeit eine echte Waffe für unser Spiel geworden ist. Bereits in den ersten beiden Spielen glänzte er in dieser für ihn unter Trainer Kloibmüller neuen Position, heute krönte er im Schlagerspiel Erster gegen Zweiter mit zwei Toren seine bisher gezeigten tollen Leistungen. Doch die gesamte Mannschaft zeigt sich als homogene und verschworene Einheit, der in dieser Verfassung sicher alles zuzutrauen ist. Doch bereits das nächste Spiel in Blindenmarkt wird von unserer Mannschaft wieder eine weitere wichtige Herausforderung sein, der es sich konzentriert und konsequent zu stellen gilt, um mit weiterem Punktezuwachs rechen zu dürfen.
Fazit des Spieles: Mit den beiden Siegen gegen Winklarn und Kematen und dem daraus getankten Selbstvertrauen stellte sich mit Rohrbach der Tabellenführer als Herausforderung für unsere Burschen, die sie mit einem klaren 3:1 Erfolg souverän erledigte. Mit weiter unveränderter Mannschaftsaufstellung gegenüber den beiden Erstspielen konnten wir uns mit guten Aktionen und zwei schnellen Toren eine komfortable Führung erspielen. Doch mit dem Vorsprung im Rücken wurden wir nachlässiger und schlampiger und wurden dafür knapp vor der Pause mit dem Anschlusstreffer bestraft. Trainer Kloibmüller rüttelte die Mannschaft mit einer Kabinenpredigt wieder auf und hochkonzentriert setzten wir das Spiel nach der Pause fort und erzielten einige Minuten danach bereits das wichtige 3:1. In weitere Folge hatten wir das Spiel unter Kontrolle und vergaben teilweise leichtfertig bzw. unglücklich (Stangenschuss Simek) die sich bietenden Konterchancen, die als kleines Manko angemerkt werden müssen. Die Mannschaft präsentierte sich wieder als eingeschworene und homogene Einheit, aus der ich heute bewusst den zweifachen Torschützen Petr Simek hervorheben möchte. Petr Simek fühlt sich unter Trainer Kloibmüller auf der neuen Außenposition sichtlich wohl und sorgt mit seiner guten Technik und vor allem seiner Schnelligkeit immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Der Lohn für die bisher gezeigten Leistungen in der noch jungen Saison ist mit drei Siegen aus drei Spielen die Tabellenführung in der Gebietsliga West. Ab sofort heißt es sich auf das nächste Derby in Blindenmarkt konzentriert und konsequent vorzubereiten.
Ergebnis Reserve: 2:7 (1:3) Torschützen: Leimhofer; Grgic
Nach den bisher gezeigten Leistungen gegen Winklarn und Kematen, bei denen sich unsere junge Mannschaft erfolgreich zeigte, kam mit Rohrbach der U-23 Meister der letzten beiden Jahre als Gradmesser für unser Team nach Mauer. Trainer Fischer wollte gegen das sehr stark erwartete Team aus Rohrbach unsere Elf defensiver aufs Feld schicken, um die Räume des Gegners enger zu gestalten. Diese Taktik setzten unsere Burschen vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut um. Sie spielte auch gut mit und verzeichnete ebenfalls Chancen, doch ergab sich nichts Zählbares. Trotzdem sah sich unsere Mannschaft nach unnötigen und individuellen Fehlern mit 0:3 im Rückstand, konnte allerdings noch knapp vor der Pause durch einen schönen Schuss von Josef Leimhofer auf 1:3 verkürzen. Nach der Pause das gleiche Bild. Fast jede gefährliche Aktion der Gäste, die ein sehr gutes Kombinationsspiel aufzogen und den Ball geschickt in den Reihen hielten, führte zu einem Gegentreffer. Nach vorne zeigte unsere Offensive immer weniger und letztendlich musste sich unsere junge Truppe, die sich zwar tapfer wehrte, ein schmerzhaftes 2:7 Debakel zur Kenntnis nehmen. Dieses Spiel gilt es schnell abzuhaken und sich auf den nächsten Gegner aus Blindenmarkt, der sicher nicht so stark einzuschätzen ist, vorzubereiten und zu konzentrieren.
Anmerkung: Auch von dieser Seite die besten Genesungswünsche und einen raschen und guten Heilungsverlauf für Christian Steyrer, der sich einer Operation am Meniskus unterziehen musste.
Präsident Gerhard Hinterholzer, zweifacher Torschütze Petr Simek, Trainer Manfred Kloibmüller und Torschütze Pren Zefi nach dem siegreichen Meisterschaftsheimspiel gegen Rohrbach.
____________
|
|
22. August 2009
S p i e l b e r i c h t 2. Meisterschaftsspiel
Kematen - SVU Hinterholzer Mauer 0:1 (0:0)
Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf Matthias - Forster Stefan Spring Christian - Ginner Michael - Forster Florian - Simek Petr Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Grgic Sinisa; Schnabler Patrick; Dusika Denis; Tuder Simon;
Austausch: Grgic für Zefi (80. Min.); Schnabler für Datzberger (90. Min.);
Schiedsrichterteam: Becker Jürgen; Ciplak, DI Nagbou;
Torfolge: 0:1 (62. Min.) Datzberger;
Kurzbericht:
Nach dem klaren 4:1 Heimsieg im Nachbarschaftsderby gegen Winklarn erwartete uns in Kematen das nächste Derby in dieser Saison. Auswärts präsentierten wir uns die letzte Saison generell nicht sehr gut und in Kematen mussten wir uns in den letzten Duellen immer klar geschlagen geben. Diesmal wollten wir den Spieß umdrehen und aus einer gesicherten Defensive heraus in Kematen zumindest punkten, wenn möglich die Heimreise mit drei Punkten antreten. Trainer Manfred Kloibmüller vertraute der Siegermannschaft gegen Winklarn und so musste der zuletzt gesperrte Sinisa Grgic zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Vor guter Zuschauerkulisse entwickelte sich bei teilweise strömenden Regen, rutschigen aber guten Platzverhältnissen zu Beginn ein vorsichtiges Abtasten mit Vorteilen für die Heimmannschaft. Höhepunkt der Anfangsoffensive der Kematner war eine Großchance der beiden Sturmpartner Swiatek und Bednar, der alleinstehend am Fünfer nach Hereingabe von Swiarek den Ball nicht an Torhüter Huber vorbeibrachte. Durch diese Chance wachgerüttelt spielte unsere Mannschaft defensiv konzentrierter und übernahm immer mehr den spielerischen Part in dieser Partie. Man versuchte den Ball möglichst lange in der Mannschaft zu halten und sich die Chancen nach vorne konzentriert zu erarbeiten. Die Kematner Mannschaft wurde erst in der eigenen Spielhälfte attackiert, konnte sich durch die konzentrierte und kompakte Defensivleistung unsere Burschen kaum bzw. gar nicht in Szene setzten und musste immer wieder den verlorenen Bällen nachlaufen. Je länger das Spiel dauerte, desto besser konnten wir uns auch in der Offensive Möglichkeiten erarbeiten. Den ersten gefährlichen Warnschuss gab David Datzberger in Minute 18 ab, doch sein Drehschuss nach schöner Flanke des auf der rechten Seite durchbrechenden Petr Simek zog knapp am langen Eck vorbei. Die nächste große Möglichkeit ergab sich in Minute 27 nach einem gut angetragenen Cornerball von Michael Ginner für Pren Zefi, doch sein satter Schuss von der Strafraumgrenze prallte von der Innenstange ins Spielfeld zurück. Vier Minuten später war es wieder Pren Zefi, der sich gut freilief, doch sein Schuss fiel zu schwach aus, sodass der Kematner Schlussmann den Roller problemlos halten konnte. Einen gut angetragenen Freistoß von Kapitän Christian Spring in Minute 35 klärte der Kematner Schlussmann zur Ecke. Mit dem 0:0 Zwischenstand, der alles in allem in Ordnung ging verabschiedete sich unsere Mannschaft in die Pause. Wie bereits im Spiel gegen Winklarn kamen wir nicht 100%ig konzentriert aus der Kabine und überließen für kurze Zeit das Spiel den Kematnern, die mit dem ersten Angriff zu einer guten Chance durch Bednar kamen, doch dessen Kopfball ging klar neben das Tor. Doch die besseren Möglichkeiten und mehr Spielanteile ergaben sich für unsere Burschen. In Minute 50 setzte Christian Spring den Ball nach einem Eckball aus der Drehung knapp neben das Tor. Nach einer Stunde war dann soweit und wir konnten uns über den Führungstreffer unserer Elf freuen. Wieder zirkelte Michael Ginner einen Eckball gefährlich vor das Tor, die Hintermannschaft der Kematner brachte den Ball nicht aus dem Gefahrenbereich und David Datzberger nutzte die Unsicherheit eiskalt aus und schlenzte den Ball überlegt ins lange Eck zum um jubelten 0:1. Die Heimmannschaft versuchte den Ausgleich erzielen, doch scheiterte immer wieder an unserer hervorragend stehenden Defensive, die keine Chancen aus dem Spiel zuließ. Immer wieder mussten die Kematner die Bälle nach hinten in die Abwehr zurückspielen, weil sich vorne keine freien Anspielmöglichkeiten ergaben, zu gut arbeitete unsere Hintermannschaft. Nur einmal musste unsere Abwehr ernsthaft eingreifen, als der beste Kematner Stürmer Swiatek frei zum Ball kam, doch in letzter Konsequenz am Torschuss gehindert werden konnte. Knapp vor Spielende kam der agile und lauffreudige David Datzberger noch zu einer guten Einschussmöglichkeit, doch sein scharfer Schuss aus rund 30 Metern zischte am Kematner Schlussmann vorbei, prallte allerdings von der Stange zurück ins Feld. Mit hohen Bällen in den letzten Minuten nach Standards versuchten die Kematner noch irgendwie den Ausgleich zu erzielen, doch ihre Mittel waren an diesem Tag nicht tauglich um dies zu erreichen. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Becker, der eine sehr gute Leistung bot, das äußerst fair von beiden Mannschaften geführte Derby (1 gelbe Karte) ab und wir konnten uns über den ersten Sieg in Kematen freuen. Unsere Mannschaft zeigte hervorragend von Trainer Manfred Kloibmüller eingestellt eine ausgesprochen reife Leistung in der Fremde und siegte alles in allem verdient mit 1:0. Der Trainer setzte auf eine verstärkte Defensive, die von allen Mannschaftsteilen hervorragen umgesetzt wurde. Je länger das Spiel dauerte umso besser kam auch unsere spielerisch überlegene Spielweise und läuferische Überlegenheit zum Tragen und letztendlich auch zum gewünschten Erfolg. Den Siegestreffer erzielte in diesem Derby David Datzberger, der sich die sich bietende Chance in seiner sich auszeichnenden Kaltschneuzigkeit nicht nehmen ließ. Auf den gezeigten Leistungen in den beiden erfolgreichen Spielen kann weiter aufgebaut werden. Im nächsten Spiel treffen wir vor Heimpublikum auf den Tabellenführer aus Rohrbach, der ebenfalls mit zwei Siegen und dem um ein Tor besseren Torverhältnis knapp vor uns liegt. Die Besucher erwartet sicher ein spannendes und interessantes Spiel, das unsere Mannschaft für sich entscheiden möchte. Mit der Einstellung in den beiden erfolgreichen Derbys, vollster Konzentration und guter Vorbereitung sollte das auch ohne weiteres möglich sein.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft konnte nach dem klaren 4:1 Sieg im Nachbarschaftsderby gegen Winklarn, auch das Derby in Kematen mit 1:0 für sich entscheiden. Mit unveränderter Mannschaftsaufstellung gegenüber dem erfolgreichen Spiel gegen Winklarn, doch wesentlich defensiver von Trainer Manfred Kloibmüller eingestellt, zeigten unsere Burschen eine sehr reife Leistung. Wir kontrollierten mit Ausnahme je einer tollen Chance der Kematner zu Beginn und am Ende des Spiels, über den Großteil der Spielzeit das Geschehen am Platz, hielten den Ball geschickt in der Mannschaft und konnten immer wieder den einen oder anderen gefährlichen Vorstoß nach vorne starten. Zwei Stangenschüsse unterstreichen neben dem Siegestor „Marke Datzberger“ die effektiveren und besseren Möglichkeiten. Neben der läuferischen ergab sich auch eine klare spielerische Überlegenheit für unsre Elf, der die Heimmannschaft nicht viel entgegen zu setzen hatte. Alle Mannschaftsteile harmonierten alles in allem sehr gut und erfüllten ihre Aufgaben zur Zufriedenheit des Trainers. Der Derbysieg in Kematen ist sicher eine tolle Motivationsspritze für das nächste Spiel in Mauer gegen den momentanen Tabellenführer aus Rohrbach.
Ergebnis Reserve: 0:0 (0:0)
Gegenüber dem ersten siegreichen Spiel gegen Winklarn musste der wieder verletzt Christian Steyrer und die beiden Fischer Brüder Günter und Klaus arbeits- bzw. urlaubsbedingt vorgegeben werden. Ihre Positionen wurden mit Youngsters nachbesetzt und es lief die jüngste Mannschaft seit langem aufs Feld. Trotz teilweise strömenden Regens und schwierigen ungewohnten Platzverhältnissen zeigte sich unsere junge Elf engagiert und spielfreudig. Aus dem Spiel ergaben sich nicht allzu viele Möglichkeiten und so trennte man sich mit einem gerechten Unentschieden. Gratulation und die gute Weiterentwicklung an unserer Burschen, die sich im letzten Jahr in Kematen noch klar geschlagen geben mussten. Im nächsten Spiel erwartet uns mit Rohrbach ein ganz schwerer Gegner, der sicher ein wichtiger Gradmesser für unsere junge Mannschaft sein wird.
Trainer Manfred Kloibmüller mit dem Siegestorschützen David Datzberger nach dem erfolgreichen Derby in Kematen
Fotos, einen Spielbericht und Interviews vom Spiel der Woche der Gebietsliga West der neuen Internetplattform Fanreport finden Sie unter
____________
|
|
15. August 2009
S p i e l b e r i c h t 1. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Winklarn 4:1 (3:0)
Matchpatronanz:
Matchball:
Rauchfangkehrerrmeister Rupert Brandstetter spendete den Matchball im Nachbarschaftsderby gegen Winklarn Aufstellung: Huber Vanhara Marcel Reutner Karl - Bernkopf - Forster Stefan Spring Christian - Forster Florian – Simek Petr Ginner Michael Zefi Pren - Datzberger David
Ersatz: Dorner Mario; Dusika Denis; Baumgartner Martin, Tuder Lukas; Kreuzer Patrick;
Austausch: Tuder für Simek (85. Min.); Kreuzer für Reutner (88. Min.); Dusika für Spring (89.Min)
Schiedsrichterteam: Mayr Markus; Schindler; Petermann;
Torfolge: 1:0 (12. Min.) Spring; 2:0 (15. Min.) Ginner; 3:0 (15. Min.) Spring; 3:1 (68. Min.); 4:1 (81. Min.) Spring;
Kurzbericht:
Nach den Vorbereitungsspielen, in denen urlaubsbedingt immer wieder einzelne oder mehrere Spieler fehlten, und daher die Ergebnisse nicht immer aussagekräftig waren, konnte erst in den letzten beiden Spielen gegen Seitenstetten und die AKA U 18 unser neuer Trainer Manfred Kloibmüller die Mannschaft für das Meisterschaftsauftaktspiel in die neue Saison 2009/2010 finden. Im Saisonauftaktspiel erwartete uns gleich mit Winklarn das direkte Nachbarschaftsderby, gegen die wir in der vergangenen Saison beide Begegnungen jeweils knapp mit 2:1 Siegen für uns entscheiden konnten. Unsere Mannschaft brannte auf das neuerliche Duell und wollte unbedingt mit einem Sieg in die neue Saison starten. Für den gesperrten Libero Sinisa Grgic kam der wieder genesene Marcel Vanhara in die Startformation. Nach kurzem gegenseitigem Abtasten konnten wir das Spiel an uns reißen und kamen durch unsere schnellen Stürmer immer wieder vor das gegnerische Gehäuse. Bereits in Minute 12 konnte unsere Mannschaft zum erstenmal jubeln. Nach einem schnellen Vorstoß über die rechte Seite durch Petr Simek bediente dieser den mitgelaufenen Michael Ginner. Michale überspielte noch einen Winklarner an der Strafraumgrenze und flankte den Ball mustergültig aufs lange Fünfereck, wo aus vollem Lauf der der in den Strafraum gestartete Kapitän Christian Spring zum umjubelten 1:0 einnickte. Das schnelle Tor gegen die befürchtete Abwehrschlacht der Winklarner war geschafft. Doch unsere Mannschaft legte nach. Bereits drei Minuten nach dem Führungstor startete Michael Ginner auf der linken Seite in den freien Raum, überspielte den letzten Verteidiger, umkurvte den heraus eilenden Winklarner Tormann und schob zum 2:0 für unsere Elf ein. Die Winklarner konnten unserem schnellen Direktspiel nichts entgegensetzen und in Minute 17 tauchte diesmal Pren Zefi muttter seelenallein vor dem gegnerischen Tor auf, doch er wartete mit dem Abschluss zu lange und sein Schuss fiel zu zentral aus, sodass der Torhüter der Winklarner gerade noch retten konnte. Anstelle von 3:0 für unsere Mannschaft hätte es fünf Minuten später 2:1 heißen können, denn aus dem Nichts kamen die Winklarner zu einer großen Chance, doch der Stürmer wartete zu lange mit dem Abschluss, sodass unsere Verteidigung den Schuss noch abblocken konnte. Dies sollte die einzige nennenswerte Möglichkeit der Gäste in Halbzeit eins bleiben, denn unsere Mannschaft zeigte weiter gute Kombinationen nach vorne und kam immer wieder zu Chancen. Mitte der ersten Halbzeit spielte Michael Ginner einen Freistoß von der linken Seite auf den auf der rechten Seite auflaufenden Petr Simek , der gefühlvoll zur Mitte flankte und der Kopfball von David Datzberger knapp neben das Tor ging. Nach einer halben Stunde eine ähnliche Situation, diesmal konnte eine Verteidiger nach einem Eckball den Kopfball von David gerade noch auf der Linie klären. Eingie Minuten vor dem Pausenstand dann ndoch nach der dritte Treffer. Nach einer schnellen Kombination und einem schnellen Vorstoß von Petr Simek wieder über die rechte Seite flankte Petr gefühlvoll in den Strafraum, wo sich der mitgelaufenen Michael Ginner den Ball mustergültig mitnahm und uneigennützig auf den besser postierten Kapitän Christian Spring aufspielte, der den Ball zum 3:0 Pausenstand über die Linie drückte. Nach der tollen Vorstellung in der ersten Halbzeit konnten unsere Burschen den Elan nicht ganz in die zweite Hälfte mitnehmen. Die Gäste aus Winklarn waren mehr im Ballbesitz ohne allerdings zu gefährlichen Chancen zu kommen. Durch immer wieder verlorene Zweikämpfe und mangelnde Deckungsarbeit konnten war unser das Spiel nach vorne unterbunden. Nach rund 20 Minuten in Halbzeit zwei kamen allerdings unsere Burschen wieder zur ersten guten Möglichkeit. Wieder war es der sehr agile David Datzberger, der mit einem Kopfball knapp das Tor verfehlte. Eine Minute später ging ein satter Schuss von Pren Zefi knapp daneben. Mit dem nächsten Angriff über rechts flankte Michael Ginner zur Mitte, wo der freistehende David Datzberger von Schiedsrichter Mayr unrichtigerweise wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Aus einem von mehreren Freistoßgelegenheiten für die Winklarner gelang in Minute 70 den Gästen der Anschlusstreffer. Torhüter Dietmar Huber konnte den scharfen Schuss nur kurz abwehren und ein Gästestürmer verkürzte zum 3:1. Im Gegenzug streifte eine Direktabnahme von Christian Spring nur die Torstange. Die Gäste versuchten zwar noch den Anschlusstreffer zu erzielen, doch unsere Hintermannschaft verteidigte geschickt und konzentriert. Neun Minuten vor Schluss dann noch der vierte Treffer für unsere Elf. Wieder gelang es Michael Ginner über die rechte Seite durchzukommen und seinen Querpass aufs hintere Fünfereck schob Christian Spring aus vollem Lauf ins Tor zum 4:1 Endstand. Unsere Mannschaft konnte somit den höchsten Derbysieg in der Gebietsliga gegen Winklarn einfahren. Vor allem im spielerischen und läuferischen Bereich konnte unsere Mannschaft eindeutig überzeugen. Alle Mannschaftsteile erledigten ihre Aufgaben zur Zufriedenheit des Trainers Manfred Kloibmüller. Vor allem die Offensivabteilung zeigte sich sehr spielfreudig und mit Kapitän Christian Spring erzeilte seit langem wieder ein Spieler drei Tore in einem Spiel. Christian war Nutznießer von den tollen Vorlagen von Einfädler Michael Ginner, der neben den drei Torvorlagen den vierten Treffer selbst erzielte. Auf dieser Leistung kann weiter aufgebaut werden. Das Nachbarschaftsderby ist erfolgreich geschlagen und der wichtige Auftaktsieg erreicht. Ab sofort heißt die vollste Konzentration und Vorbereitung dem nächsten Gegner Kematen.
Fazit des Spieles: Unsere Mannschaft konnte das Nachbarschaftsderby gegen Winklarn, das wir in in der letzten Saison knapp 2:1 für uns entscheiden konnten, diesmal klar für uns mit einem klaren 4:1 Sieg entscheiden. Unsere Burschen zeigten unbedingten Siegeswillen und das eindeutig bessere Spiel. Mit zwei schnellen Toren in der Anfangsphase war die defensive Taktik der Gäste aufgehoben. Neben den vier Toren kam unsere Mannschaft noch zu zahlreichen guten Torchancen. Unsere Offensivabteilung zeigte sich sehr spielfreudig und stellte mit Kapitän Christian Spring seit langem wieder einen Dreifachtorschützen. Christian war vor allem Nutznießer von Michael Ginner, der neben den drei Torvorlagen den vierten Treffer selbst erzielte. Durch die tolle Laufarbeit unserer beiden Stürmer Pren Zefi und David Datzberger, der mit seinen Kopfballchancen Pech hatte, eröffneten sich immer wieder gute Raumgewinne für die aufrückenden Offensivspieler. Alles in allem zeigten unsere Burschen eine reife Mannschaftsleistung, auf der mit kleinen Verbesserungen weiter aufgebaut werden kann. Im nächsten Auswärtsspiel gegen Kematen wollen wir endlich punkten.
Ergebnis Reserve: 5:1 (2:0)Torschützen Steyrer Christian 2x; Tuder Simon 3x;
Unsere junge Mannschaft um Trainer Günter Fischer zeigte eine sehr reife Leistung und war den Winklarnern in allen Bereichen eindeutig überlegen. Die Tore waren nur eine Frage der Zeit. In der ersten Halbzeit konnte Christian Steyrer nach seinem ausgeheilten Kreuzbandriss mit zwei Toren aufzeigen. In der zweiten Halbzeit demolierte Simon Tuder mit einem lupenreinen Hattrick die Gäste. Unsere Mannschaft hat endlich das Potential um sich in dieser Saison aus den hinteren Tabellenregionen verabschieden zu können.
Trainer Manfred Kloibmüller mit den beiden Torschützen Michael Ginner und Kapitän Christian Spring nach dem siegreichen Nachbarschaftsderby gegen Winklarn
____________
|
|
13. Juni 2009
S p i e l b e r i c h t 14. Meisterschaftsspiel
SVU Hinterholzer Mauer – Ybbs 2:2 (1:0)
Matchpatronanz:
Obmann Peter Ossmann mit den beiden Vertretern von der Oberbank Amstetten, die die Matchpatronanz im letzen Spiel gegen Ybbs übernommen hat
Aufstellung: Huber Reutner Karl – Vanhara - Forster Stefan Schnabler - Forster Florian - Baumgartner - Dusika Zefi - Ginner Simek
Ersatz: Dorner; Kreuzer; Tuder Lukas; Fischer Günter; Fischer Klaus;
Austausch: Tuder für Baumgartner (65. Min.); Fischer Klaus für Schnabler (90. Min.); Kreuzer für Dusika (92. Min.);
Schiedsrichterteam: Kröpfl; Gratzl; Raaber; (tadellose und fehlerfreie Leistung des Schiedsrichterteams)
Torfolge: 1:0 (13.Min.) Vanhara; 1:1 (65.Min.); 2:1 (75.Min.) Ginner; 2:2 (85.Min.) ;
Kurzbericht:
Im letzten Spiel der Frühjahrssaison erwartete uns mit Ybbs der Tabellenführer, die die Greiner nach der unerwarteten Niederlage gegen Winklarn abgaben, der bereits mit einem Unentschieden die Meisterschaft entscheiden konnte. Die Vorzeichen für unsere Mannschaft die Ybbser zu schlagen waren allerdings einigermaßen getrübt. Nach den beiden Ausschlüssen von Kapitän Christian Spring und Sinisa Grgic im Spiel gegen Rohrbach mussten wir auch noch David Datzberger und Matthias Bernkopf verletzungsbedingt vorgeben. Trainer Manfred Wiesflecker stellte Marcel Vanhara auf die Liberoposition und begann mit Martin Baumgartner, Denis Dusika und Patrick Schnabler im defensiven Mittelfeld, die ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erledigten. Ein wieder sehr spielfreudiger Michael Ginner und Pren Zefi sollten neben der einzigen Sturmspitze Petr Simek unsere Offensive bilden. Von der Papierform her wollten wir abwartend und defensiv beginnen. Doch mit Spielbeginn übernahmen wir gegen die sehr nervös agierenden Ybbser sofort die Initiative und setzten uns in der gegnerischen Hälfte fest. Bereits in der 8. Spielminute zeigte der bei Standardsituationen aufgerückte Libero Marcel Vanhara seine Gefährlichkeit. Doch er köpfelte den nach einem von Michael Ginner gut angetragenen Freistoßball knapp übers Tor. Zwei Minuten später die gleiche Situation, und diesmal war der Ball schon sehr knapp neben dem Ybbser Tor. Nach einer viertel Stunde fiel dann der Führungstreffer für unsere Mannschaft. Michael Ginner, der wichtige Mann für alle ruhenden Bälle und Standardsituationen, zirkelte einen Corner gefährlich zur Mitte und Marcel Vanhara verwertete per Kopf zur umjubelten Führung für unsere Mannschaft. Unsere Mannschaft spielte weiter gefällig nach vorne und Pren Zefi verzog nach 20 Minuten knapp. Von den Gästen war nichts zu sehen und die Verunsicherung in ihrem Spiel war sichtbar. Dennoch kamen sie aus dem Nichts Mitte der ersten Halbzeit zu einem Stangenschuss nach einem Cornerball. Knapp vor der Halbzeit hatten wir noch die Möglichkeit auf das zweite Tor nach einer traumhaften Kombination über die linke Seite. Die herein gespielte Flanke übernahm der agile Michael Ginner direkt per Ferse und spielte in den freien Raum auf Pren Zefi, der den Ball nicht scharf genug am Ybbser Tormann vorbeibrachte. So blieb es bei der knappen aber verdienten Pausenführung für unsere Mannschaft. Trot dieses Spielstandes war zu diesem Zeitpunkt Ybbs Meister, da im Parallelspiel in Markersdorf gegen Grein noch kein Tor gefallen war. In der Pause tauschten die Ybbser und brachten den lange verletzten Goalgetter Manuel Rosenegger. Die Gäste agierten zu Beginn der zweiten Hälfte wesentlich druckvoller und kamen auch zu besseren Chancen. In Minute 52 prallte ein Freistoß von der Stange zurück ins Feld. Einige Minuten später die erste Großchance für Rosenegger, der den Ball allerdings freistehend am langen Eck vorbeischob. Fünf Minuten später zeichnete sich Tormann Dietmar Huber bei einem Schuss von Rosenegger aus und klärte zur Ecke. Der Druck der Gäste wurde größer und unsere Entlastungsangriffe wurden immer weniger. In Minute 67 fiel dann doch der nicht unverdiente Ausgleich für die Gäste. Wieder stand Rosenegger allein im Strafraum und ließ diesmal Dietmar Huber keine Chance. Mit dem Punkt im Rücken und dem Meistertitel vor Augen fühlten sich die Ybbser wieder sicherer. Doch unsere Burschen agierten jetzt wieder offensiver und kamen wieder gefährlicher vor das gegnerische Tor. In Minute 74 konnten wir abermals den Führungstreffer erzielen. Ein scharf vor das Tor angetragener Freistoßball von Michael Ginner ging an Freund und Feind vorbei und landete zur Verwunderung der gegnerischen Verteidigung genau im langen Eck. Nach dem neuerlichen Rückstand versuchten die Ybbser wieder den Ausgleich zu erzielen. Aus dem Spiel heraus agierten sie wieder nervös und feherlanfällig. Aus einer Standardsituation knapp vor Schluss konnten sie doch noch den Ausgleich erzielen. Nach einem scharf zur Mitte geschossenen Freistoß von der linken Seite verfehlten zwei unserer Abwehrspieler den Ball und abermals stand Rosenegger am langen Fünfereck goldrichtig und bugsierte den Ball über die Linie. Damit war das Spiel gelaufen und die Freude des frisch gebackenen Meisters der Gebietsliga West Ybbs war grenzenlos. Nach 93 Minuten pfiff Schiedsrichter Kröpfl, der eine tadellose Partie mit seinen Assistenten lieferte, ab und die Gäste konnten gebührend die Meisterfeier beginnen. Auch von dieser Stelle aus herzliche Gratulation vom SVU Hinterholzer Mauer an die Ybbser Meistermannschaft und ihrem Trainer Edi Brandstätter zum Meistertitel. Auch eine knappe Niederlage wäre im Nachhinein kein Problem gewesen, da die Greiner zeitgleich in Markersdorf die dritte Niederlage in Serie einstecken mussten und ihre eigene letzte Chance auf den Meistertitel vergaben. Gratulation und Kompliment an unsere Mannschaft, die die Meisterschaft bis zum Schlusspfiff spannend hielt und dem neuen Meister aus Ybbs bis zur letzten Minute nichts schenkte und ein gutes Spiel trotz der Ausfälle zeigte. Mit dem einen Punkt konnten wir in der Tabelle noch die Kematner überholen und den guten 7. Tabellenendrang erreichen. Jetzt heißt es sich körperlich und mental zu regenerieren und sich konzentriert auf die kommende Meisterschaft vorzubereiten. Die Mannschaft soll nach Möglichkeit in dieser Zusammensetzung bleiben und mit einem neuen Trainer neu gesteckte und definierte Ziele verwirklichen. Das Potential dieser Mannschaft ist sicher noch nicht ausgeschöpft. Fazit des Spieles: Nach dem skandalösen Spiel in Rohrbach musste unsere Mannschaft gegen den Tabellenführer und Meisterschaftskandidat Nummer 1 Ybbs stark ersatzgeschwächt antreten. Trotzdem zeigte sich unsere Mannschaft selbstbewusst und spielte die sehr nervösen Ybbser in der ersten Halbzeit an die Wand und ließen keine Möglichkeiten der Gäste zu. Aus einer der vielen Chancen erzielte der aufgerückte Libero Marcel Vanhara per Kopf den Führungstreffer. Erst in der zweiten Halbzeit konnten die Gäste Druck erzeugen und kamen zweimal zum Ausgleichstreffer und machten sich aus eigener Kraft zum Meister der Gebietsliga West. Kompliment an unsere Mannschaft, die sich zu Hause wieder als Macht präsentierte und ein gutes Spiel ablieferte. Vor allem zeigte sich unsere neu formierte Abwehr sehr sicher und auch die Offensive mit Michael Ginner, Pren Zefi und der einzigen Sturmspitze Petr Simek erspielte sich immer wieder gute Möglichkeiten. Mit dem erreichten 7. Tabellenrang konnte zwar das ursprünglich gesetzte Ziel nicht ganz erreicht werden, doch die Mannschaft zeigte nach dem Trainerwechsel ein verbessertes Spiel und holte noch das Optimum heraus. Jetzt können sich unsere Spieler körperlich und mental regenerieren, den wohlverdienten Urlaub antreten und dann konzentriert auf die kommende Meisterschaft vorzubereiten. Mit einem neune Trainer werden wir uns für die kommende Saison neue Ziele setzen.
Tormann Dietmar Huber und Friedrich Weinhauser mit der neu gesponserten Torhüterdress
Ergebnis Reserve: 0:4 (0:2)
Unsere Burschen zeigten im letzten Spiel der Saison eine alles im Allem ansprechende Leistung. Das Spiel verlief relativ ausgeglichen und die Eigenfehler bzw. Konzentrationsschwächen wurden von den Ybbsern mit Gegentoren bestraft. In der Offensive konnten wir uns allerdings kaum in Szene setzen um den einen oder anderen Treffer zu erzielen. Ziel muss es sein mit dieser jungen Mannschaft eine gewisse Konstanz und Ausgewogenheit zu erreichen, um in der kommenden Saison eine verbesserte Platzierung zu erreichen. Dafür heißt es weiter hart und konzentriert zu trainieren.
Rückblick auf die Frühjahrsmeisterschaft Die neu in der Winterübertrittszeit verpflichteten Spieler Pren Zefi und der Tausch der Legionäre gegen Marcel Vanhara und Petr Simek musssten sich erst in der Mannschaft etablieren, waren allerdings mit Fortdauer der Saison verlässliche und wichtige Spieler unseres Teams. Unsere Mannschaft zeigte zwar zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft mit dem klaren Sieg gegen Absteiger Loosdorf ihr Potential. Doch die nächsten Spiele wurden knapp verloren bzw. endeten Remis. Durch verletzungsbedingte Ausfälle musste immer wieder unsere Mannschaft umgestellt werden. Um nicht wieder in den Abstiegskampf verwickelt zu werden trennte man sich nach dem abgebrochen Spiel in Winklarn von Trainer Franz Schachinger, der sehr gute Arbeit in Mauer geleistet hat, doch die gesteckten und vereinbarten Ziele nicht erreichen konnte. Ab diesem Zeitpunkt und mit Interimstrainer Manfred Wiesflecker zeigte die Mannschaft ihr wahres Potential und konnte vier Siege in Serie einfahren. Vor allem im spielerischen Bereich zeigte sich das Team stark verbessert und konnte bei den beiden klaren Siegen in Karlstetten und Melk dies eindrucksvoll unter Beweis stellen. Vor allem die Heimstärke zeichnete unsere Mannschaft aus, lediglich im Spiel gegen Kilb mussten wir uns trotz starker Vorstellung knapp geschlagen geben, ansonst konnten wir drei Siege und zwei Remis erspielen. Auswärts konnten wir nicht so überzeugend auftreten und mussten einige unnötige Niederlagen einstecken. Hier gilt es vor allem den Hebel anzusetzen, um auch künftig auswärts entsprechenden Punktezuwachs zu schaffen. Die Mannschaft zeigte sich immer bemüht, tolle Geschlossenheit und konnte fast immer ihre positiven Eigenschaften im läuferischen und kämpferischen Bereich zeigen und umsetzen. Auch im spielerischen Bereich zeigten sich unsere Burschen stark verbessert und waren gegen keine Mannschaft in diesem Bereich unterlegen. Mit einer letztendlich ausgeglichen Bilanz (fünf Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen) und 18 Punkten und einem Torverhältnis von 22:17 erreichten wir genauso viele Punkte wie im Herbstdurchgang. Mit dem 7. Tabellenrang in der Endtabelle konnten wir uns noch um einen Platz gegenüber der Herbstplatzierung verbessern und noch das Mögliche erreichen. Kompliment an Interimstrainer Manfred Wiesflecker, der frischen Schwing und Elan in unser Team brachte. Jetzt stellt sich die Aufgabe einen engagierten und passenden Trainer für das junge und hungrige Team zu finden, der das maximale Potential aus dieser Mannschaft herausholen kann. Ab sofort geht es in die verdiente aber kurze Sommerpause. In dieser heißt es sich körperlich zu regenerieren und mit aufgetankten Akkus sich auf die neu definierten Ziele für die kommende Saison vorzubereiten. Der SVU Hinterholzer Mauer bedankt sich bei seinen treuen Fans, die unsere Mannschaft immer mustergültig unterstützen und zur Mannschaft stehen, für Ihren Besuch bei unseren Spielen, wünscht einen erholsamen Urlaub und hofft auf ein Wiedersehen im Herbst 2009.
____________
|
|
5. Juni 2009
S p i e l b e r i c h t 26. Meisterschaftsspiel
Rohrbach - SVU Hinterholzer Mauer 2:0 (1:0)
Aufstellung: Huber Reutner Karl - Grgic-Forster Stefan Spring - Vanhara - Forster Florian Zefi - Ginner Datzberger - Simek
Ersatz: Dorner; Dusika; Kreuzer; Baumgartner; Tuder;
Austausch: Dusika für Datzberger (23. Min.);
Schiedsrichterteam: Wimmer; Denk; Yildirim; (überhebliche und präpotente Spielleitung)
Torfolge: 1:0 (38.Min.); 2:0 (62.Min.);
Kurzbericht:
Nach der Niederlage im Derby gegen Kematen wollte unsere Mannschaft in der zweiten Auswärtspartie in Rohrbach punkten. Die als sehr heimstarke Mannschaft bekannten Rohrbacher wollten sich für die empfindliche Schlappe im Herbst, bei der sie mit 5:1 unter die Räder kamen revanchieren. Das Spiel begann mit einer guten Möglichkeit für die Heimmannschaft, die allerdings ungenutzt blieb. Danach erspielte sich unsere Mannschaft einige gute Chancen, bei der entweder ein Fuß des Gegenspielers dazwischen war oder unsere Stürmer um den einen Schritt zu spät kamen. Im Großen und Ganzen war es eine ausgeglichene Partie. Bei Stürmer David Datzberger machte sich wieder seine alte Leistenverletzung bemerkbar und für ihn kam nach rund 20 Minuten durch Denis Dusika zum Einsatz. In Minute 38 kamen die Rohrbacher nach einem Freistoß von der Seite zum Führungstreffer. Bis zur Pause ergaben sich keine nennenswerten Möglichkeiten mehr für eine der beiden Mannschaften. Bereits in Halbzeit eins agierte der Unparteiischen mit einigen fragwürdigen Entscheidungen. Nach der Pause zeigte sich unsere Mannschaft noch engagierter und konnte sich ein Übergewicht im Mittelfeld erarbeiteten. Doch unsere die Offensivbemühungen wurden durch die gelb rote Karte für Christian Spring gestoppt, der nach zwei für den Schiedsrichter als Kritik ausgelegten Verwarnungen unseren Kapitän vom Platz schickte. Kurz darauf konnten die Rohrbacher auf 2:0 stellen. Danach zeichnete sich der Schiedsrichter mit einer kapitalen Fehlentscheidung aus. Der gegnerische Tormann nahm den Ball mit der Hand und zur Überraschung aller ließ der Schiedsrichter anstelle von Freistoß für unsere Mannschaft und der roten Karte für den gegnerischen Tormann ohne Wimpernzucken weiterspielen und erregte die Gemüter unserer Spieler. Schiedsrichter Wimmer revanchierte sich auf seine Art und schickte Sinisa Grgic wegen Beleidigung mit der roten Karte vom Feld. Mit acht Feldspielern kamen wir nach zu einer tollen Chance, doch der Schiedsrichter verwehrte den erforderlichen Elfmeterpfiff. Petr Simek konnte sich durchsetzten und lief alleine auf den gegnerischen Tormann zu, wurde im Strafraum regelwidrig vom Verteidiger mit beiden Händen zu Boden gerissen, doch wer den Pfiff des Unparteiischen erwartete, irrt sich, denn er sah zur Verwunderung keine Foulvergehen. Unsere Burschen konnten die offensichtlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters nicht verstehen und mussten daher die Niederlage in Rohrbach zur Kenntnis nehmen. Im letzen Spiel der Frühjahrssaison geht es für die Ybbser Mannschaft noch um den Meistertitel, den wir ihnen noch mit einem Punkteverlust abspenstig machen können. Die Aufgabe ist durch die Verletzung von David Datzberger und die beiden Platzverweise von Christian Spring und Sinisa Grgic sicher nicht leichter geworden. Doch die Mannschaft, die Trainer Manfred Wiesflecker aufs Feld schicken wird, wird alles geben um die Ybbser zu besiegen.
Fazit des Spieles: Nach der Niederlage in Kematen mussten wir abermals auswärts in Rohrbach antreten. Unsere Mannschaft zeigte ein ausgeglichenes Spiel mit einigen Möglichkeiten, musste sich allerdings letzen Endes mit 2:0 geschlagen geben und zwei Platzverweise hinnehmen. Nicht ganz unschuldig an der Niederlage zeigte sich der Schiedsrichter, der mit seiner überheblichen und präpotenten Spielführung, natürlich gegen unsere Mannschaft, unseren Spielfluss immer wieder bremsen konnte. Bei klaren Entscheidungen (Handspiel des gegnerischen Tormannes außerhalb de Strafraumes und klarer Elfmeter an Petr Simek) zeigte er sich nicht unparteiisch und revanchierte sich für Kritik mit Platzverweisen. Nach den im Frühjahr sehr guten Leistungen der Schiedsrichterteams war das die Krönung, wie man als Schiedsrichter Spiele entscheiden kann. Es bleibt die Erkenntnis, diese Begegnung zu vergessen und im letzten Spiel gegen Ybbs zu zeigen.
Ergebnis Reserve: 5:0 (1:0)
Gegen den Tabellenführer zeigte sich unsere ersatzgeschwächte Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte sehr engagiert und konnte die Partie einigermaßen offen gestalten und musste nur ein Gegentor hinnehmen. In der zweiten Halbzeit schwanden die Kräfte und die Rohrbacher konnten noch vier Tore erzielen.
____________
|
|
29. Mai 2009
S p i e l b e r i c h t 25. Meisterschaftsspiel
Kematen - SVU Hinterholzer Mauer 3:1 (1:0)
Aufstellung: Huber Reutner Karl - Grgic-Forster Stefan Spring – Vanhara – Forster Florian Zefi - Ginner Datzberger - Simek
Ersatz: Dorner; Dusika; Kreuzer; Baumgartner; Losinskyj;
Austausch: Dusika für Ginner (70. Min.); Losinskyj für Datzberger (87. Min.);
Schiedsrichterteam: Gruber; Schindel; Petermann; (sehr diskussionswürdige Abseitsentscheidungen des Linienrichters)
Torfolge: 1:0 (5.Min.); 2:0 (68.Min.); 3:0 (71.Min.); 3:1 (87.Min.) Dusika;
Kurzbericht:
Mit den zuletzt gezeigten spielerischen Leistungen und vier Siegen in Serie unter Interimstrainer Manfred Wiesflecker wollten wir im Nachbarschaftsderby in Kematen an diese Erfolgserie anschließen und punkten. Unsere Mannschaft ging mit zwei angeschlagenen Spielern in diese schwere Auswärtsbegegnung. Das Spiel begann für unsere Burschen mit einem schnellen Gegentor. Bereits nach fünf Minuten führte ein Fehlpass in der Hintermannschaft zum 1:0 für die Kematner durch Swiatek, der sich diese Möglichkeit nicht entgehen ließ. Danach konnten wir das Spiel offen gestalten, ohne allerdings zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Die Kematner waren uns im kämpferischen Bereich überlegen und ließen unsere Offensivabteilung nicht zur Entfaltung kommen. So blieb es bis zur Hal |